Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

25.05.2016

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §45 Abs1 Z2;
  1. VwGG § 45 heute
  2. VwGG § 45 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 45 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 45 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 45 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. VwGG § 45 gültig von 05.01.1985 bis 30.06.2012

Rechtssatz

Hat eine Recherche ergeben, dass im Rahmen der Übermittlung der ergänzten Revision im Elektronischen Rechtsverkehr ein Übertragungsfehler passiert ist, weshalb die Ergänzung nicht beim VwGH eingelangt ist, geht der VwGH vor diesem Hintergrund davon aus, dass keine Versäumung der Ergänzungsfrist vorlag. Dem Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens war daher gemäß Paragraph 45, Absatz eins, Ziffer 2, VwGG Folge zu geben.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RO2014110104.J01

Im RIS seit

01.07.2016

Zuletzt aktualisiert am

30.03.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20160525J01

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

26.07.2018

Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art133 Abs1 Z1;
VwGG §34 Abs1;
  1. B-VG Art. 133 heute
  2. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 133 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 133 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  5. B-VG Art. 133 gültig von 01.08.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  6. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  7. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 133 gültig von 01.01.1975 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  9. B-VG Art. 133 gültig von 25.12.1946 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  10. B-VG Art. 133 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 133 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Die Möglichkeit eines Revisionswerbers, durch den angefochtenen Bescheid im geltend gemachten subjektiv-öffentlichen Recht verletzt werden zu können, ist eine Prozessvoraussetzung, die auch zum Zeitpunkt der Erlassung des Erkenntnisses des VwGH noch gegeben sein muss vergleiche VwGH 20.9.2001, 98/07/0033, mwN).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2014110104.J01

Im RIS seit

07.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20180726J01

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

26.07.2018

Index

82/02 Gesundheitsrecht allgemein

Norm

SMG 1997 §15;
WeiterbildungsV orale Substitution 2007 §6 Abs1;
WeiterbildungsV orale Substitution 2007 §7 Abs1;
WeiterbildungsV orale Substitution 2007 §7a idF 2017/II/293;

Rechtssatz

Unbeschadet der Befristung der Eintragung nach Paragraph 6, Absatz eins, WeiterbildungsV orale Substitution 2007 ist jedenfalls davon auszugehen, dass der Revisionswerber durch den angefochtenen Bescheid, mit dem die Streichung des Revisionswerbers von der Liste der zur Substitutionsbehandlung qualifizierten Ärzte ausgesprochen wurde, in Rechten verletzt sein kann, weil durch die Einführung des Paragraph 7 a, WeiterbildungsV orale Substitution 2007 mit der Novelle Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 293 aus 2017, die Voraussetzungen für eine neuerliche Eintragung mit 1. Jänner 2018 für jene Ärzte verschärft wurden, die deshalb von der Liste gestrichen wurden, weil sie ärztlichen Berufspflichten nicht nachgekommen sind oder sonst gröblich oder wiederholt gegen diese Berufspflichten verstoßen haben. Diese Ärzte haben die nochmalige Absolvierung der Basisweiterbildung und überdies die Absolvierung eines zumindest 8- stündigen Praktikums in einer Einrichtung nach Paragraph 15, SMG 1997 nachzuweisen. Solange der angefochtene Bescheid dem Rechtsbestand angehört, ist der Revisionswerber als ein aus der Liste gestrichener Arzt iSd. Paragraph 7 a, WeiterbildungsV orale Substitution 2007 anzusehen. Seine Rechtsposition wäre eine andere, wenn der angefochtene Bescheid durch den VwGH aus dem Rechtsbestand ausgeschieden würde, sodass jedenfalls unter diesem Gesichtspunkt von einem bestehenden Rechtsschutzinteresse auszugehen ist vergleiche auch VwGH 23.9.2014, 2012/11/0187).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2014110104.J02

Im RIS seit

07.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20180726J02

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

26.07.2018

Index

82/02 Gesundheitsrecht allgemein
82/03 Ärzte Sonstiges Sanitätspersonal

Norm

ÄrzteG 1998 §51 Abs1;
SuchtgiftV 1997 §23a Abs4;
SuchtgiftV 1997 §23b;
SuchtgiftV 1997 §23f Abs2;
WeiterbildungsV orale Substitution 2007 §7 Abs1;
  1. ÄrzteG 1998 § 51 heute
  2. ÄrzteG 1998 § 51 gültig ab 30.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2026
  3. ÄrzteG 1998 § 51 gültig von 01.01.2024 bis 29.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 191/2023
  4. ÄrzteG 1998 § 51 gültig von 30.10.2019 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/2019
  5. ÄrzteG 1998 § 51 gültig von 25.05.2018 bis 29.10.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 37/2018
  6. ÄrzteG 1998 § 51 gültig von 25.04.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2014
  7. ÄrzteG 1998 § 51 gültig von 11.08.2001 bis 24.04.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2001
  8. ÄrzteG 1998 § 51 gültig von 11.11.1998 bis 10.08.2001

Rechtssatz

Paragraph 7, Absatz eins, WeiterbildungsV orale Substitution 2007 ordnet eine Streichung von der Liste der zur Substitutionsbehandlung qualifizierten Ärzte und Ärztinnen an, wenn der Arzt oder die Ärztin ärztlichen Berufspflichten nicht nachkommt oder sonst gröblich oder wiederholt gegen diese Berufspflichten verstoßen hat. Aus dem Wortlaut dieser Bestimmung ergibt sich, dass entweder (mindestens) ein grober Verstoß oder mehrere sonstige Verstöße gegen die Berufspflichten Voraussetzung für die Streichung aus der Liste sind. Es ist davon auszugehen, dass Verstöße gegen die Berufspflichten jedenfalls vorliegen, wenn bei einer Substitutionsbehandlung jene Bestimmungen nicht eingehalten werden, die die Abklärung der Indikation, den Beginn und die weitere Durchführung der Substitutionsbehandlung regeln, was auf die Paragraphen 23 a, ff SuchtgiftV 1997 zutrifft.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2014110104.J03

Im RIS seit

07.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20180726J03

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

26.07.2018

Index

82/02 Gesundheitsrecht allgemein

Norm

SuchtgiftV 1997 §23a Abs4;
SuchtgiftV 1997 §23a;

Rechtssatz

Paragraph 23 a, SuchtgiftV 1997 verfolgt das Ziel, opioidabhängigen - aber eben nur opioidabhängigen - Personen eine Substitutionsbehandlung zukommen zu lassen; dies soll mit der in Paragraph 23 a, Absatz 4, SuchtgiftV 1997 geregelten Abklärung der Indikation sichergestellt werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2014110104.J04

Im RIS seit

07.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20180726J04

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

26.07.2018

Index

82/02 Gesundheitsrecht allgemein

Norm

SuchtgiftV 1997 §23b Abs2;
SuchtgiftV 1997 §23b;

Rechtssatz

Paragraph 23 b, SuchtgiftV 1997 legt die Bedingungen fest, unter denen eine Substitutionsbehandlung überhaupt erst begonnen werden darf. Dazu gehört der Abschluss eines in Anhang römisch sechs zur SuchtgiftV 1997 vorgegebenen besonderen schriftlichen Behandlungsvertrages, in dem sich der Patient (unter anderem) zur Einhaltung der in Paragraph 23 b, Absatz 2, SuchtgiftV 1997 aufgezählten Rahmenbedingungen der Substitutionsbehandlung - darunter die Absolvierung regelmäßiger ärztlicher Kontrollen einschließlich Harnkontrollen - verpflichtet. Diese strengen Eingangsvoraussetzungen für den Beginn einer Behandlung dienen vor dem Hintergrund der von Substitutionsmitteln ausgehenden Gefahr offensichtlich dazu, eine Gesundheitsgefährdung der Patienten und Dritter (durch Weitergabe des Substitutionsmittels) zu verhindern.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2014110104.J05

Im RIS seit

07.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20180726J05

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

6

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

26.07.2018

Index

82/02 Gesundheitsrecht allgemein

Norm

SuchtgiftV 1997 §23b Abs2 Z2;
SuchtgiftV 1997 §23c;
SuchtgiftV 1997 §23f Abs2;

Rechtssatz

Die Paragraphen 23 c, ff SuchtgiftV 1997 regeln die Durchführung der Substitutionsbehandlung. Neben der Festlegung von Methadon und Buprenorphin als Substitutionsmittel erster Wahl, die nur bei Unverträglichkeit durch andere Mittel ersetzt werden dürfen, in Paragraph 23 c, SuchtgiftV 1997 zählt dazu nach Paragraph 23 f, Absatz 2, SuchtgiftV 1997 auch die Veranlassung verlässlicher Harnkontrollen durch den behandelnden Arzt. Dass die bloße Veranlassung von Harntests als Behandlungsgrundlage jedoch nicht ausreicht, ergibt sich aus der unabdingbaren Selbstverpflichtung der Patienten nach Paragraph 23 b, Absatz 2, Ziffer 2, SuchtgiftV 1997; danach hat der Patient regelmäßige Harnkontrollen iSd. Paragraph 23 f, Absatz 2, SuchtgiftV 1997 zu absolvieren. Bei Nichtbefolgung dieser Rahmenbedingung fehlt eine der in Paragraph 23 b, SuchtgiftV 1997 normierten zwingenden Voraussetzungen für die (weitere) Behandlung. Daraus folgt, dass eine Substitutionsbehandlung bei Nichtvorlage von Harntestergebnissen trotz Veranlassung durch den Arzt abzubrechen ist.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2014110104.J06

Im RIS seit

07.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20180726J06

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

7

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

26.07.2018

Index

82/02 Gesundheitsrecht allgemein

Norm

SuchtgiftV 1997 §23b Abs1 Z3;
SuchtgiftV 1997 §23b Abs1 Z4;
SuchtgiftV 1997 §23b Abs2;
WeiterbildungsV orale Substitution 2007 §7 Abs1;

Rechtssatz

Der Abschluss eines schriftlichen Behandlungsvertrags unter Vereinbarung der in Paragraph 23 b, Absatz eins, Ziffer 3, in Verbindung mit Absatz 2, SuchtgiftV 1997 genannten Rahmenbedingungen vor Beginn der Behandlung dient angesichts der von Substitutionsmitteln ausgehenden Gefahr dazu, eine Gesundheitsgefährdung der Patienten und Dritter zu verhindern. Schon die beim Patienten vorgenommene Substitutionsbehandlung ohne Vorliegen eines Behandlungsvertrages iSd. Paragraph 23 b, SuchtgiftV 1997 entgegen Paragraph 23 b, Absatz eins, Ziffer 4, SuchtgiftV 1997 und damit ohne das Einverständnis des Patienten zur Einhaltung der Rahmenbedingungen, allen voran die regelmäßige Absolvierung von Harnkontrollen, bedeutet daher jedenfalls eine gröbliche Verletzung der ärztlichen Berufspflichten iSd. Paragraph 7, Absatz eins, WeiterbildungsV orale Substitution 2007.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2014110104.J07.1

Im RIS seit

07.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20180726J07

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

8

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

26.07.2018

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §7 Abs1 Z4;
AVG §7 Abs1;
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2012/03/0080 E 20. Juni 2012 RS 4

Stammrechtssatz

Nur die unmittelbare Teilnahme des gleichen Organwalters an der Erzeugung des den förmlichen Verwaltungsakt darstellenden Spruchs, nicht aber bereits jede andere Tätigkeit im unterinstanzlichen Verfahren kann als Mitwirkung an der "Erlassung" eines Bescheides im Sinne des Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer 4, AVG gesehen werden (Hinweis E vom 15. Mai 2012, 2009/05/0083, mwH).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2014110104.J07

Im RIS seit

07.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20180726J08

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

9

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

26.07.2018

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §7 Abs1 Z4;
AVG §7 Abs1;
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Auch die Tatsache, dass der erstinstanzliche Bescheid von einem Mitarbeiter jener Abteilung des Magistrats unterfertigt war, deren Leiterin den Berufungsbescheid für den Landeshauptmann unterschrieben hat, bewirkt keine Befangenheit iSd. Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer 4, AVG vergleiche etwa VwGH 9.11.2004, 2002/05/1032). Im vorliegenden Fall gibt es nämlich keinen Anhaltspunkt dafür, dass die Organwalterin, die den angefochtenen Berufungsbescheid erließ, im Sinn des Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer 4, AVG an der Erlassung des von ihr in Prüfung gezogenen Bescheides der Erstbehörde mitgewirkt hätte.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2014110104.J09.1

Im RIS seit

07.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20180726J09

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

10

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

26.07.2018

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §7 Abs1 Z4;
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Die bloße (auf der Verhandlungsschrift auch dokumentierte) Anwesenheit des Organwalters, der den Erstbescheid erlassen hat, in der mündlichen Berufungsverhandlung ist nicht geeignet, eine Befangenheit nach Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer 4, AVG zu begründen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2014110104.J09

Im RIS seit

07.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20180726J10

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

11

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

26.07.2018

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
82/02 Gesundheitsrecht allgemein

Norm

AVG §8;
WeiterbildungsV orale Substitution 2007 §7 Abs1;

Rechtssatz

Aus einem Anhörungsrecht, wie es Paragraph 7, der WeiterbildungsV orale Substitution 2007 für die Ärztekammer vorsieht, lässt sich keine Parteistellung im Verfahren ableiten. Durch ein Anhörungsrecht wird der Anzuhörende wohl zum Beteiligten iSd. AVG, nicht jedoch zur Partei eines Verfahrens vergleiche VwGH 23.5.2007, 2004/04/0196, mwN).

Schlagworte

Interessenvertretungen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2014110104.J11.1

Im RIS seit

07.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20180726J11

Rechtssatz für Ro 2014/11/0104

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

12

Geschäftszahl

Ro 2014/11/0104

Entscheidungsdatum

26.07.2018

Index

82/02 Gesundheitsrecht allgemein

Norm

WeiterbildungsV orale Substitution 2007 §7 Abs1;

Rechtssatz

Das Anhörungsrecht der Ärztekammer nach Paragraph 7, WeiterbildungsV orale Substitution 2007 dient nicht primär dazu, auf Seiten des von der Streichung betroffenen Arztes Stellung zu beziehen. So hat die Ärztekammer etwa auch nach Paragraph 7, Absatz eins, letzter Satz WeiterbildungsV orale Substitution 2007 der Bezirksverwaltungsbehörde alle ihr zur Kenntnis gelangenden Umstände, die einer weiteren Eintragung in der Liste entgegenstehen, unverzüglich mitzuteilen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RO2014110104.J11

Im RIS seit

07.09.2018

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2018

Dokumentnummer

JWR_2014110104_20180726J12