Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2019/04/0072

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2019/04/0072

Entscheidungsdatum

14.06.2022

Index

E1E
E6J
59/04 EU - EWR

Norm

12010E107 AEUV Art107 Abs1
62018CJ0262 Kommission / Dovera zdravotna poist ovna

Rechtssatz

Nach Artikel 107, Absatz eins, AEUV sind staatliche oder aus staatlichen Mitteln gewährte Beihilfen gleich welcher Art, die durch die Begünstigung bestimmter Unternehmen oder Produktionszweige den Wettbewerb verfälschen oder zu verfälschen drohen, als staatliche Beihilfen einzustufen, soweit sie den Handel zwischen den Mitgliedstaaten beeinträchtigen vergleiche EuGH 11.6.2020, Kommission und Slowakische Republik/Dôvera zdravotná poist'ovňa, C-262/18 P und C-271/18 P, Rn. 26).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2019040072.L10

Im RIS seit

08.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2023

Dokumentnummer

JWR_2019040072_20220614L01

Rechtssatz für Ra 2019/04/0072

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ra 2019/04/0072

Entscheidungsdatum

14.06.2022

Index

E1E
E6J
59/04 EU - EWR

Norm

12010E107 AEUV Art107 Abs1
62011CJ0677 Doux Elevage und Cooperative agricole UKL-ARREE VORAB
62019CJ0556 Eco TLC VORAB

Rechtssatz

Nach der Rechtsprechung des EuGH verlangt die Einstufung als "staatliche Beihilfe" im Sinne von Artikel 107, Absatz eins, AEUV die Erfüllung von vier Voraussetzungen: Es muss sich um eine staatliche Maßnahme oder eine Maßnahme unter Inanspruchnahme staatlicher Mittel handeln; diese Maßnahme muss geeignet sein, den Handel zwischen Mitgliedstaaten zu beeinträchtigen; dem Begünstigten muss durch sie ein Vorteil gewährt werden, und sie muss den Wettbewerb verfälschen oder zu verfälschen drohen (etwa EuGH 30.5.2013, Doux Élevage, C-677/11, Rn. 25; EuGH 21.10.2020, Eco TLC, C-556/19, Rn. 18).

Gerichtsentscheidung

EuGH 62011CJ0677 Doux Elevage und Cooperative agricole UKL-ARREE VORAB
EuGH 62019CJ0556 Eco TLC VORAB

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2019040072.L01

Im RIS seit

08.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2023

Dokumentnummer

JWR_2019040072_20220614L02

Rechtssatz für Ra 2019/04/0072

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

Ra 2019/04/0072

Entscheidungsdatum

14.06.2022

Index

E1E
E6J
59/04 EU - EWR

Norm

12010E107 AEUV Art107 Abs1
62017CJ0706 Achema VORAB
62019CJ0556 Eco TLC VORAB

Rechtssatz

Nach ständiger Rechtsprechung des EuGH umfasst das Verbot in Artikel 107, Absatz eins, AEUV sowohl Beihilfen, die unmittelbar vom Staat oder aus staatlichen Mitteln gewährt werden, als auch Beihilfen, die von öffentlichen oder privaten Einrichtungen gewährt werden, die der Staat zur Verwaltung der Beihilfen errichtet oder bestimmt hat vergleiche EuGH 15.5.2019, Achema ua, C-706/17, Rn. 50, mwN; EuGH 21.10.2020, Eco TLC, C-556/19, Rn. 19).

Gerichtsentscheidung

EuGH 62017CJ070 Achema VORAB
EuGH 62019CJ055 Eco TLC VORAB

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2019040072.L02

Im RIS seit

08.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2023

Dokumentnummer

JWR_2019040072_20220614L03

Rechtssatz für Ra 2019/04/0072

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

Ra 2019/04/0072

Entscheidungsdatum

14.06.2022

Index

E1E
E6J
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
50/05 Kammern der gewerblichen Wirtschaft
59/04 EU - EWR

Norm

B-VG Art120a Abs1
B-VG Art120a Abs2
GrundumlagenV WKOÖ Holzindustrie 2016
WKG 1998 §121 Abs1
WKG 1998 §123 Abs1
WKG 1998 §123 Abs7
WKG 1998 §43 Abs1
WKG 1998 §43 Abs3 Z8
WKG 1998 §43 Abs4
WKG 1998 §43 Abs5 Z3
WKG 1998 §7 Abs1
WKG 1998 §7 Abs2
12010E107 AEUV Art107 Abs1
62011CJ0677 Doux Elevage und Cooperative agricole UKL-ARREE VORAB
  1. B-VG Art. 120a heute
  2. B-VG Art. 120a gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  1. B-VG Art. 120a heute
  2. B-VG Art. 120a gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008

Rechtssatz

Die Organisationen der gewerblichen Wirtschaft, im Besonderen die Fachgruppen, bilden Selbstverwaltungskörper im Sinne des Artikel 120 a, Absatz eins und 2 B-VG. Im Bereich des gemäß Paragraph 7, Absatz eins und 2 WKG 1998 bestehenden eigenen Wirkungsbereichs sind sie aus dem staatlichen Organisations- und Weisungszusammenhang ausgenommen. Gemäß Paragraph 43, Absatz eins, WKG 1998 haben die Fachgruppen im eigenen Wirkungsbereich die fachlichen Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten. Zu den fachlichen Interessen zählen gemäß Paragraph 43, Absatz 3, Ziffer 8, WKG 1998 insbesondere die Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Mitglieder der Fachgruppe Holzindustrie der WKOÖ haben gemäß Paragraph 123, Absatz eins und 7 WKG 1998 eine Grundumlage zu entrichten, die zur Bedeckung der in den Voranschlägen vorgesehenen und durch sonstige Erträge nicht gedeckten Aufwendungen der Fachgruppe selbst und des Fachverbandes der Holzindustrie Österreichs dienen. Gemäß Paragraph 43, Absatz 5, Ziffer 3, WKG 1998 fällt die Beschlussfassung über die Grundumlage in die Zuständigkeit der Fachgruppentagung als jenem Organ der Fachgruppe, das gemäß Absatz 4, leg. cit. aus allen Mitgliedern der Fachgruppe besteht. Die Beschlussfassung und Einhebung der Grundumlage erfolgt im eigenen Wirkungsbereich der Fachgruppe. Die Grundumlage Teil b) (GrundumlagenV WKOÖ Holzindustrie 2016) läuft damit zu keinem Zeitpunkt über den Haushalt des Staates und gelangt nie in die öffentliche Hand (siehe dazu EuGH 30.5.2013, Doux Élevage SNC und Coopérative agricole UKL-ARREE, C-677/11, Rn. 32). Zudem verzichtet die öffentliche Hand - wie aus Paragraph 121, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 123, Absatz eins, WKG 1998 hervorgeht - auf keinerlei Mittel, die nach staatlichen Rechtsvorschriften an den Staatshaushalt hätten gezahlt werden müssen. Daraus folgt, dass die Einhebung und Verwendung von Teil b) der Grundumlage keine unmittelbare oder mittelbare Übertragung staatlicher Mittel beinhaltet.

Gerichtsentscheidung

EuGH 62011CJ0677 Doux Elevage und Cooperative agricole UKL-ARREE VORAB

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2019040072.L03

Im RIS seit

08.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2023

Dokumentnummer

JWR_2019040072_20220614L04

Rechtssatz für Ra 2019/04/0072

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

Ra 2019/04/0072

Entscheidungsdatum

14.06.2022

Index

E1E
E6J
59/04 EU - EWR

Norm

12010E107 AEUV Art107 Abs1
62019CJ0556 Eco TLC VORAB

Rechtssatz

Nach der Rechtsprechung des EuGH genügt, auch wenn die einer Beihilfemaßnahme entsprechenden Beträge nicht auf Dauer dem Staat gehören, bereits der Umstand, dass sie ständig unter staatlicher Kontrolle und somit den zuständigen nationalen Behörden zur Verfügung stehen, um sie als "staatliche Mittel" zu qualifizieren (EuGH 21.10.2020, Eco TLC, C-556/19, Rn. 36, mwN).

Gerichtsentscheidung

EuGH 62019CJ0556 Eco TLC VORAB

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2019040072.L04

Im RIS seit

08.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2023

Dokumentnummer

JWR_2019040072_20220614L05

Rechtssatz für Ra 2019/04/0072

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

6

Geschäftszahl

Ra 2019/04/0072

Entscheidungsdatum

14.06.2022

Index

50/05 Kammern der gewerblichen Wirtschaft

Norm

GrundumlagenV WKOÖ Holzindustrie 2016
WKG 1998 §123 Abs2
WKG 1998 §45 Abs5 Z4
WKG 1998 §48 Abs3
WKG 1998 §48 Abs4 Z5
WKG 1998 §7 Abs1
WKG 1998 §7 Abs2
WKG 1998 §73 Abs1

Rechtssatz

Die Willensbildung betreffend die Einhebung und Verwendung der Grundumlage erfolgt autonom, weil im Rahmen der Zuständigkeit der Selbstverwaltungskörper im eigenen Wirkungsbereich. Die im Wege der Grundumlage Teil b) (GrundumlagenV WKOÖ Holzindustrie 2016) als Holzwerbebeitrag eingehobenen Mittel werden, insofern sie zum Zweck der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit herangezogen werden, ausschließlich zur Erfüllung der Aufgaben verwendet, die der Fachgruppe durch Gesetz übertragen wurden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2019040072.L08

Im RIS seit

08.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2023

Dokumentnummer

JWR_2019040072_20220614L06

Rechtssatz für Ra 2019/04/0072

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

7

Geschäftszahl

Ra 2019/04/0072

Entscheidungsdatum

14.06.2022

Index

E1E
E6J
40/01 Verwaltungsverfahren
50/05 Kammern der gewerblichen Wirtschaft
59/04 EU - EWR

Norm

GrundumlagenV WKOÖ Holzindustrie 2016
VVG
WKG 1998 §123 Abs2
WKG 1998 §127 Abs1
WKG 1998 §127 Abs5
WKG 1998 §128 Abs1
WKG 1998 §136
WKG 1998 §136 Abs2
WKG 1998 §137
WKG 1998 §138
WKG 1998 §45 Abs5 Z4
WKG 1998 §48 Abs3
WKG 1998 §48 Abs4 Z5
WKG 1998 §7 Abs1
WKG 1998 §7 Abs2
WKG 1998 §73 Abs1
12010E107 AEUV Art107 Abs1
62002CJ0345 Pearle VORAB
62011CJ0677 Doux Elevage und Cooperative agricole UKL-ARREE VORAB
62016CJ0405 Deutschland / Kommission

Beachte


Besprechung in:
Besprechung in: ecolex 10/2022, S. 838-839;

Rechtssatz

Die in den Voranschlägen vorgenommene Zweckwidmung, die Festsetzung, die Vorschreibung, die Einhebung und die Verwendung der Grundumlage von den Wirtschaftskammerorganisationen erfolgt im eigenen Wirkungsbereich. Der Staat verfügt zu keinem Zeitpunkt über einen tatsächlichen Zugang zu den aus der Grundumlage geschöpften Mitteln vergleiche zu diesem Merkmal EuGH 30.5.2013, Doux Élevage SNC und Coopérative agricole UKL-ARREE, C-677/11, Rn 38). Lediglich der Vollständigkeit halber gilt dies auch für die Einbringung einer Grundumlage im Verwaltungsweg vergleiche Paragraph 127, Absatz 5, WKG 1998), wenn diese im Einzelfall nicht entrichtet wird, da auch dann der Staat in Bindung an das VVG über eine solcherart im Exekutionsweg eingebrachte Grundumlage nicht verfügen kann. Vielmehr fällt diese dann der jeweiligen Selbstverwaltungseinrichtung der gewerblichen Wirtschaft (hier: Fachgruppe Holzindustrie der WKOÖ bzw. Fachverband der Holzindustrie Österreichs) zu vergleiche idZ EuGH 28.3.2019, Deutschland/Kommission, C-405/16 P, insbesondere Rn. 75 f). Die Besonderheit, dass die Wirtschaftskammerorganisationen behördliche Befugnisse ausüben, ändert daran insofern nichts, als sich diese Befugnisse ausschließlich auf den Kreis der dem jeweiligen Selbstverwaltungskörper angehörenden Personen erstreckt (insofern besteht daher kein wesentlicher Unterschied zur Konstellation, die der Entscheidung des EuGH vom 15. Juli 2004, Pearle, C-345/02, zugrunde lag). Aus all dem folgt, dass die finanziellen Mittel, die im Wege der Grundumlage eingehoben werden, weder ständig unter staatlicher Kontrolle stehen noch den staatlichen Behörden zur Verfügung stehen, um darauf zur Unterstützung von Unternehmen zurückgreifen zu können. Daran vermögen auch die Regelungen im WKG 1998 über die staatliche Aufsicht über die Wirtschaftskammern und die Fachorganisationen (Paragraphen 136 bis 138 WKG 1998) nichts zu ändern. Die Aufsicht ist auf die "Sorge für die gesetzmäßige Führung der Geschäfte und Aufrechterhaltung des ordnungsmäßigen Ganges der Verwaltung" beschränkt. Auch die für diese (bloße) Rechtmäßigkeitskontrolle in Paragraph 136, Absatz 2, WKG 1998 als (lediglich repressiv wirkendes) eingriffsintensivstes Aufsichtsmittel vorgesehene behördliche Zuständigkeit zur Aufhebung rechtswidriger Beschlüsse räumt dem Staat keine Verfügungsmöglichkeit der genannten Art über die finanziellen Mittel ein, die im Wege der Grundumlage eingehoben werden.

Gerichtsentscheidung

EuGH 62002CJ0345 Pearle VORAB
EuGH 62011CJ0677 Doux Elevage und Cooperative agricole UKL-ARREE VORAB

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2019040072.L09

Im RIS seit

08.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2023

Dokumentnummer

JWR_2019040072_20220614L07

Rechtssatz für Ra 2019/04/0072

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

8

Geschäftszahl

Ra 2019/04/0072

Entscheidungsdatum

14.06.2022

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
50/05 Kammern der gewerblichen Wirtschaft

Norm

VwRallg
WKG 1998 §123 Abs10

Rechtssatz

Paragraph 123, Absatz 10, WKG 1998 ist an den Verordnungsgeber gerichtet und räumt dem einzelnen Fachgruppenmitglied kein subjektiv-öffentliches Recht ein.

Schlagworte

Individuelle Normen und Parteienrechte Rechtsanspruch Antragsrecht Anfechtungsrecht VwRallg9/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2019040072.L06

Im RIS seit

08.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2023

Dokumentnummer

JWR_2019040072_20220614L08

Rechtssatz für Ra 2019/04/0072

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

9

Geschäftszahl

Ra 2019/04/0072

Entscheidungsdatum

14.06.2022

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §36 Abs1
VwGG §48 Abs2 Z1
  1. VwGG § 36 heute
  2. VwGG § 36 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 36 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 36 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 36 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 36 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  7. VwGG § 36 gültig von 01.01.1991 bis 31.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 36 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 48 heute
  2. VwGG § 48 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 48 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  4. VwGG § 48 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VwGG § 48 gültig von 01.09.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  6. VwGG § 48 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Eine Aufforderung an die Parteien zur Einbringung einer Revisionsbeantwortung ist mangels Einleitung eines Vorverfahrens nicht ergangen vergleiche dazu Paragraph 36, Absatz eins, VwGG). Der in der von der belangten Behörde unaufgefordert eingebrachten Revisionsbeantwortung begehrte Aufwandersatz war daher nicht zuzuerkennen (etwa VwGH 19.12.2018, Ra 2018/03/0035, mwN).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2019040072.L07

Im RIS seit

08.08.2022

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2023

Dokumentnummer

JWR_2019040072_20220614L09