Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

L65007 Jagd Wild Tirol

Norm

JagdG Tir 2004 §37 Abs2;

Rechtssatz

Die Abschussplanung nach dem Tir JagdG 2004 hat - wie aus Paragraph 37, Absatz 2, Tir JagdG 2004 ersichtlich - mit Rücksicht auf die Größe und Lage, auf die natürlichen Äsungsverhältnisse, auf den Altersaufbau, auf ein ausgewogenes zahlenmäßiges Verhältnis zwischen männlichem und weiblichem Wild und auf die Interessen der Landeskultur zu erfolgen. Auch ist bei der Erstellung des Abschussplanes im Interesse einer großräumigen Jagdbewirtschaftung auf die Wildstandsverhältnisse in benachbarten Jagdrevieren Bedacht zu nehmen. Insofern kann eine Änderung der Gesamtzahl des zu erlegenden Wildes auch eine Änderung des Verhältnisses zwischen den zu erlegenden männlichen und weiblichen Stücken erforderlich machen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J01

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J01

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2008/07/0125 E 22. März 2012 RS 1

Stammrechtssatz

Teilrechtskraft kann dann nicht eintreten, wenn der angefochtene Teil des Bescheids vom übrigen Teil nicht trennbar ist. Eine Untrennbarkeit in diesem Sinn setzt einen solchen inneren Zusammenhang zwischen dem angefochtenen und dem unangefochtenen Abspruch voraus, dass kraft dessen die Absprüche in Wahrheit nur einen Abspruch mit unselbstständigen Teilen darstellen, von denen der Sache nach keiner für sich alleine bestehen und daher auch nicht in Rechtskraft erwachsen kann vergleiche E 29. November 1988, 88/11/0015).

Schlagworte

Trennbarkeit gesonderter Abspruch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J02

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J02

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

L65007 Jagd Wild Tirol

Norm

JagdG Tir 2004 §37;

Rechtssatz

Der bevorstehende Ablauf des Jagdjahres vermag die Behörde nicht davon zu entbinden, den Abschussplan iSd Paragraph 37, Tir JagdG 2004 festzusetzen (Hinweis E vom 12. Juli 1995, 95/03/0056).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J03

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J03

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2012/07/0233 E 18. Dezember 2014 RS 2

Stammrechtssatz

Wenn der Spruch eines Bescheides - für sich allein betrachtet - Zweifel an seinem Inhalt aufkommen lässt und dieser Inhalt somit nicht eindeutig ist, kann und muss (zunächst) die Begründung des Bescheides zur Deutung des Spruchs herangezogen werden.

Schlagworte

Spruch und Begründung Individuelle Normen und Parteienrechte Auslegung von Bescheiden und von Parteierklärungen VwRallg9/1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J04

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J04

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren

Rechtssatz

Ist der Inhalt eines zweifelhaften Spruches im Zusammenhalt mit der Bescheidbegründung nachvollziehbar, ist von keiner Rechtswidrigkeit des angefochtenen Bescheides auszugehen vergleiche idS etwa E vom 27. November 2014, 2012/08/0138, 0145).

Schlagworte

Spruch und Begründung Individuelle Normen und Parteienrechte Auslegung von Bescheiden und von Parteierklärungen VwRallg9/1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J05

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J05

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

6

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

L65007 Jagd Wild Tirol

Norm

JagdG Tir 2004 §37 Abs2;
JagdG Tir 2004 §37 Abs9 lita;

Rechtssatz

Mit Paragraph 37, Absatz 9, Litera a, Tir JagdG 2004 ermöglicht es der Gesetzgeber den Jagdbehörden, zur Sicherstellung der Erfüllung des Abschussplanes eine zeitliche Abfolge der Abschüsse vorzusehen, soweit dies zur Erhaltung oder Herstellung des nach Paragraph 37, Absatz 2, Tir JagdG 2004 angemessenen Wildstandes erforderlich ist. Nach Paragraph 37, Absatz 2, Tir JagdG 2004 ist auch ein ausgewogenes zahlenmäßiges Verhältnis zwischen männlichem und weiblichem Wild zu berücksichtigen. Lässt in einem Jagdgebiet der Abschuss von Kahlwild zu wünschen übrig, kann eine derartige Anordnung (auch) dahingehend lauten, dass zunächst eine gewisse Anzahl an weiblichen Stücken erlegt werden müssen, bevor der Abschuss von männlichen Stücken zulässig ist.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J06

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J06

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

7

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §45 Abs3;
AVG §52;
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Ein Amtssachverständiger ist nicht gehalten, die Parteien bei der Befundaufnahme beizuziehen, ein Rechtsanspruch auf Beiziehung der Parteien besteht nicht (Hinweis E vom 14. Dezember 2007, 2003/10/0273 mwH).

Schlagworte

Gutachten Parteiengehör Teilnahme an Beweisaufnahme Fragerecht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J07

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J07

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

8

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

L65000 Jagd Wild
L65007 Jagd Wild Tirol

Norm

JagdG Tir 2004 §37 Abs3 lita;
JagdG Tir 2004 §37;
JagdG Tir 2004 §52;
JagdRallg;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2011/03/0177 E 18. September 2013 RS 5 (hier: ohne den ersten Satz)

Stammrechtssatz

Ein Abschussplan iSd Paragraph 37, Tir JagdG 2004 bzw Maßnahmen zur Hintanhaltung von Wildschäden iSd Paragraph 52, Tir JagdG 2004 dürfen nur dann erlassen werden, wenn die hier für ihn geforderten Voraussetzungen vorliegen und diese von der Behörde geprüft wurden (Hinweis E vom 14. April 1975, 1.870/74, VwSlg 8.808 A/1975). Nach Paragraph 37, Absatz 3, Litera a, Tir JagdG 2004 ist im Abschussplan für Schalenwild nach den dort genannten weiteren Spezifikationen insbesondere der "ermittelte Wildstand" (Litera a,) anzugeben. Grundlage für jeden Abschussplan ist daher der tatsächliche Wildstand in jedem Jagdgebiet.

Schlagworte

Vorschriften über die Jagdbetriebsführung jagdliche Verbote Abschußplan

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J08

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J08

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

9

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

L65000 Jagd Wild
L65007 Jagd Wild Tirol
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §37;
AVG §39;
JagdG Tir 2004 §37;
JagdRallg;
  1. AVG § 39 heute
  2. AVG § 39 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 39 gültig von 20.04.2002 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  4. AVG § 39 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 39 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2011/03/0177 E 18. September 2013 RS 6

Stammrechtssatz

Die Behörde ist im Bescheid davon ausgegangen, dass den Wildstandsangaben im Abschussplan grundsätzlich die Vermutung der Richtigkeit zukomme, dass aber bei Anhaltspunkten dafür, dass der im Abschussplan angegebene Wildstand von der Realität abweiche, die Behörde nach dem Grundsatz der materiellen Wahrheit den objektiven Sachverhalt festzustellen habe. Diese Auffassung kann nicht als rechtsirrig angesehen werden.

Schlagworte

Vorschriften über die Jagdbetriebsführung jagdliche Verbote Abschußplan Sachverhalt Sachverhaltsfeststellung Materielle Wahrheit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J09

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J09

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

10

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

L65007 Jagd Wild Tirol
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §39 Abs2;
AVG §52;
AVG §58 Abs2;
AVG §60;
JagdG Tir 1983 §37 Abs2;
JagdG Tir 1983 §37 Abs3 lita;
JagdG Tir 2004 §37 Abs8;

Rechtssatz

Weicht die Behörde von Zählergebnissen trotz Attestierung der "größten Sorgfalt" bei der Durchführung der Wildzählung ab, bedarf es einer schlüssigen Begründung für diese Vorgangsweise. In einem derartigen Fall wird die Behörde Feststellungen über die Art und Weise der erfolgten Zählung zu treffen haben, insbesondere von wem, wann und auf welche Weise die Zählungen durchgeführt wurden. Allfällige Zweifel an der Richtigkeit und Vollständigkeit der Zählung und der Verlässlichkeit der aus deren Ergebnissen abzuleitenden Wildstandsermittlung werden in der Regel - da es sich um die Beurteilung jagdfachlicher Fragen handelt - die Beiziehung eines jagdfachlichen Sachverständigen notwendig machen. Dieser hätte gegebenenfalls auch darzulegen, warum aus fachlicher Sicht die Zählergebnisse unrichtig seien und in welchem Ausmaß (etwa infolge Berücksichtigung einer "Dunkelziffer") sie zu korrigieren wären, um der Behörde die Grundlagen für eine allfällige Entscheidung nach Paragraph 37, Absatz 8, Tir JagdG 2004 zu liefern (Hinweis E vom 19. Dezember 2006, 2004/03/0172; vergleiche zur Begründungspflicht auch B vom 23. September 2009, 2009/03/0143; E vom 20. März 2007, 2006/03/0157).

Schlagworte

Sachverständiger Erfordernis der Beiziehung Besonderes Fachgebiet

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J10

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J10

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

11

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2011/03/0160 E 19. Dezember 2013 RS 34

Stammrechtssatz

Die Behörde hat auf jede strittige Sach- und Rechtsfrage von Relevanz einzugehen und sich im Zuge der Begründung mit Einwendungen auseinanderzusetzen sowie darzulegen, aus welchen Gründen sie die Einwendungen als unbegründet ansieht (Hinweis E vom 12. Juni 2012, 2009/05/0101, und E vom 19. Juni 2002, 2001/05/0296)

Schlagworte

Begründungspflicht Beweiswürdigung und Beweismittel Behandlung von Parteieinwendungen Ablehnung von Beweisanträgen Abstandnahme von Beweisen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J11

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J11

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

12

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Rechtssatz

Die Behörde muss sich im Rahmen der Bescheidbegründung mit Einwendungen der Partei auseinandersetzen. Die Wiedergabe von großen Teilen des Gutachtens des Amtssachverständigen vermag eine Auseinandersetzung mit Einwendungen einer Partei nicht zu ersetzen (Hinweis E vom 15. November 2007, 2007/07/0118).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J12

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J12

Rechtssatz für Ro 2014/03/0023

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

13

Geschäftszahl

Ro 2014/03/0023

Entscheidungsdatum

09.09.2015

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §28 Abs1 Z6;
VwGG §41 Abs1;
VwGG §42 Abs3a idF 2012/I/051;
VwRallg;
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 41 heute
  2. VwGG § 41 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 41 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 41 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 41 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 41 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2013/03/0004 E 29. Jänner 2014 RS 4

Stammrechtssatz

Eine Zuständigkeit zur Entscheidung über den Eventualantrag besteht erst, wenn dem Primärantrag nicht entsprochen wurde (Hinweis E vom 19. November 2009, 2009/07/0136 mwH). War bereits der (in einen Aufhebungsantrag umzudeutende) Primärantrag (der Bf stellte den Antrag, der VwGH möge in der Sache selbst entscheiden) erfolgreich, war auf den (ebenfalls auf Aufhebung des bekämpften Bescheides gerichteten) Eventualantrag nicht mehr einzugehen. Wird dem Primärantrag jedoch entsprochen, wird der Eventualantrag gegenstandslos (Hinweis E vom 28. November 2013, 2013/03/0070, mwH).

Schlagworte

Beschwerdepunkt Beschwerdebegehren Entscheidungsrahmen und Überprüfungsrahmen des VwGH Allgemein Individuelle Normen und Parteienrechte Rechtsanspruch Antragsrecht Anfechtungsrecht VwRallg9/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2015:RO2014030023.J13

Im RIS seit

09.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2016

Dokumentnummer

JWR_2014030023_20150909J13