Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 84/17/0209

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

84/17/0209

Entscheidungsdatum

20.06.1986

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §28 Abs3;
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 85/18/0078 E VS 21. März 1986 VwSlg 12088 A/1986 RS 1

Stammrechtssatz

Welche Behörde belangte Behörde des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens ist, kann nicht nur aus der zutreffenden Bezeichnung des Beschwerdeführers ersehen werden, sondern gegebenenfalls auch aus dem Inhalt der Beschwerde insgesamt (dafür kommt insbesondere auch die Sachverhaltsdarstellung in Betracht) und den der Beschwerde angeschlossenen Beilagen sowie aus der dem Verwaltungsgerichtshof bekannten Rechtslage betreffend den Vollzugsbereich und die Behördenorganisation erschlossen werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1986:1984170209.X01

Im RIS seit

26.11.2001

Dokumentnummer

JWR_1984170209_19860620X01

Rechtssatz für 84/17/0209

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

84/17/0209

Entscheidungsdatum

20.06.1986

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §28 Abs1 Z2;
  1. VwGG § 28 heute
  2. VwGG § 28 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. VwGG § 28 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  4. VwGG § 28 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 28 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 28 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 28 gültig von 01.01.1991 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  8. VwGG § 28 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Hat der Bfr zwar als belangte Behörde den "Landeshauptmann von Wien - Amt der Wr. Landesregierung" bezeichnet und weiter ausgeführt, die Beschwerde richte sich "gegen den ...beiliegenden Bescheid des Landeshauptmannes von Wien, ausgefertigt durch das Amt der Wr. Landesregierung im selbständigen Wirkungsbereich des Landes....", hat er aber diesen, durch Datum und Geschäftszahl eindeutig bestimmten Bescheid in Ablichtung vorgelegt und beantragt, "den angefochteten Bescheid" aufzuheben, ist damit bei verständiger Wertung des gesamten Beschwerdevorbringens einschließlich der der Beschwerde angeschlossenen Beilagen als belangte Behörde eindeutig die Wr. Landesregierung zu erkennen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1986:1984170209.X02

Im RIS seit

26.11.2001

Dokumentnummer

JWR_1984170209_19860620X02

Rechtssatz für 84/17/0209

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

84/17/0209

Entscheidungsdatum

20.06.1986

Index

L37069 Kurzparkzonenabgabe Parkabgabe Parkgebühren Wien

Norm

ParkometerG Wr 1974 §1 Abs3;
ParkometerG Wr 1974 §4 Abs1;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 82/17/0013 E 22. März 1982 RS 1

Stammrechtssatz

Erklärt der Zulassungsbesitzer eines Kfz ausdrücklich, das Lenken seines Kfz zu einem Zeitpunkt, zu dem es in einer gebührenpflichtigen Kurzparkzone abgestellt war, keiner anderen Person überlassen zu haben, dann kann die Behörde zunächst, dh solange der Zulassungsbesitzer nichts Gegenteiliges behauptet, davon ausgehen, daß dieser das Kfz selbst in der Kurzparkzone abgestellt hat.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1986:1984170209.X03

Im RIS seit

26.11.2001

Dokumentnummer

JWR_1984170209_19860620X03

Rechtssatz für 84/17/0209

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

84/17/0209

Entscheidungsdatum

20.06.1986

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §39 Abs2;
VStG §25 Abs2;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0398/64 E 17. September 1968 VwSlg 7400 A/1968 RS 2

Stammrechtssatz

Die Mitwirkungspflicht des Beschuldigten im Strafverfahren erfordert es, seine Verantwortung nicht darauf zu beschränken, die ihm vorgehaltenen konkreten Erhebungsergebnisse für unrichtig zu erklären, ohne diesen Erhebungsergebnissen ebenso konkrete Behauptungen entgegenzusetzen und entsprechende Beweise anzubieten. Unterläßt er dies, so bedeutet es keinen Verfahrensmangel, wenn die Behörde von Amts wegen keine weiteren Beweiserhebungen durchführt.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1986:1984170209.X04

Im RIS seit

26.11.2001

Dokumentnummer

JWR_1984170209_19860620X04

Rechtssatz für 84/17/0209

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

84/17/0209

Entscheidungsdatum

20.06.1986

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §37;
AVG §39 Abs2;
  1. AVG § 39 heute
  2. AVG § 39 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 39 gültig von 20.04.2002 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  4. AVG § 39 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 39 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0053/66 E 28. April 1967 RS 1

Stammrechtssatz

Ausführungen zur Frage des Verhältnisses von von Amtswegen durchzuführenden Beweisverfahren und Mitwirkungspflicht der Partei. (in Widerlegung des Beschwerdevorbringens)

Schlagworte

Sachverhalt Sachverhaltsfeststellung Materielle Wahrheit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1986:1984170209.X05

Im RIS seit

26.11.2001

Dokumentnummer

JWR_1984170209_19860620X05

Rechtssatz für 84/17/0209

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

6

Geschäftszahl

84/17/0209

Entscheidungsdatum

20.06.1986

Index

L37069 Kurzparkzonenabgabe Parkabgabe Parkgebühren Wien

Norm

ParkometerG Wr 1974 §1 Abs3;

Rechtssatz

Eine allfällige Unsachlichkeit der Regelung des Paragraph eins, Absatz 3, Wr ParkometerG kann weder daraus abgeleitet werden, daß gebührenpflichtige Parkplätze - aus welchen Gründen immer - nicht in zureichender Anzahl zur Verfügng stehen, noch aus einem (unzulässigen) Vergleich zwischen einer auf öffentlichem Recht beruhenden Abgabe und einem auf privatrechtlicher Basis zu entrichtenden Entgelt für das Abstellen des Fahrzeuges in einer Garage.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1986:1984170209.X06

Im RIS seit

26.11.2001

Dokumentnummer

JWR_1984170209_19860620X06