Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2026/02/0041

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2026/02/0041

Entscheidungsdatum

29.06.2026

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §63 Abs1

Beachte


Serie (erledigt im gleichen Sinn):
Ra 2026/02/0032 E 20.07.2026

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ro 2016/01/0009 B 13. September 2016 RS 2

Stammrechtssatz

Im fortgesetzten Verfahren ist auch der Verwaltungsgerichtshof selbst gemäß Paragraph 63, Absatz eins, VwGG an die im aufhebenden Erkenntnis geäußerten Rechtsansichten gebunden vergleiche den hg. Beschluss vom 17. März 2016, Ra 2015/11/0127, mwN).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2026:RA2026020041.L01

Im RIS seit

15.07.2026

Zuletzt aktualisiert am

18.08.2026

Dokumentnummer

JWR_2026020041_20260629L01

Rechtssatz für Ra 2026/02/0041

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ra 2026/02/0041

Entscheidungsdatum

29.06.2026

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §37
AVG §52
VStG §5 Abs1
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Beachte


Serie (erledigt im gleichen Sinn):
Ra 2026/02/0032 E 20.07.2026

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ra 2017/03/0092 B 20. März 2018 RS 13 (hier nur der erste Satz)

Stammrechtssatz

Bei der Beurteilung, ob ein ausreichendes Kontrollsystem dargetan wurde, handelt es sich um die Lösung einer Rechtsfrage, die der Verwaltungsbehörde bzw. dem im Beschwerdeweg angerufenen VwG, nicht aber einem beigezogenen Sachverständigen zukommt. Der Sachverständige kann daher lediglich bei der Ermittlung des für eine rechtliche Beurteilung maßgebenden Sachverhaltes (Paragraph 37, AVG) behilflich sein. Ob der festgestellte Sachverhalt dann dem genannten Erfordernis Genüge leisten kann, ist eine im Rahmen der rechtlichen Beurteilung zu lösende Frage vergleiche VwGH 3.5.2017, Ro 2016/03/0003).

Schlagworte

Sachverständiger Aufgaben

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2026:RA2026020041.L03

Im RIS seit

15.07.2026

Zuletzt aktualisiert am

18.08.2026

Dokumentnummer

JWR_2026020041_20260629L02

Rechtssatz für Ra 2026/02/0041

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

Ra 2026/02/0041

Entscheidungsdatum

29.06.2026

Index

L70709 Theater Veranstaltung Wien

Norm

VeranstaltungsG Wr 2020 §17 Abs1
VeranstaltungsG Wr 2020 §18 Abs3
VeranstaltungsG Wr 2020 §4 Abs2 Z8

Beachte


Serie (erledigt im gleichen Sinn):
Ra 2026/02/0032 E 20.07.2026

Rechtssatz

Im Zusammenhang mit der Verwendung pyrotechnischer Gegenstände im Sinne des Paragraph 4, Absatz 2, Ziffer 8, Wr. VG besteht eine Anmeldepflicht nach Paragraph 17, Absatz eins, Wr. VG schon dann, wenn der Einsatz pyrotechnischer Gegenstände entsprechend den Vorgaben und Auflagen im Bescheid, mit dem die Veranstaltungsstätte bei Einhaltung näher umschriebener Voraussetzungen hinsichtlich bestimmter Bereiche des Stadions zum gleichzeitigen Einsatz einer festgelegten Anzahl näher genannter pyrotechnischer Gegenstände gemäß Paragraph 18, Absatz 3, Wr. VG als speziell geeignet festgestellt wurde, vorgesehen ist. Bereits die nach diesem Bescheid zulässige Verwendung pyrotechnischer Gegenstände durch die vorgesehenen Verwender löst die Anmeldepflicht nach Paragraph 17, Absatz eins, Wr. VG aus.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2026:RA2026020041.L04

Im RIS seit

15.07.2026

Zuletzt aktualisiert am

18.08.2026

Dokumentnummer

JWR_2026020041_20260629L03