Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2024/08/0053

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2024/08/0053

Entscheidungsdatum

24.02.2026

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
62 Arbeitsmarktverwaltung
66/02 Andere Sozialversicherungsgesetze

Norm

AlVG 1977 §49 Abs2
AVG §56

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ra 2022/08/0013 E 10. März 2025 RS 3

Stammrechtssatz

Auch wenn der Anspruchsverlust gemäß Paragraph 49, Absatz 2, AlVG ex lege eintritt, ist darüber aus Rechtsschutzgründen ein Feststellungsbescheid zu erlassen vergleiche idS - zum Anspruchsverlust nach Paragraph 10, Absatz eins, AlVG - VwGH 26.3.2021, Ra 2021/08/0016).

Schlagworte

Anspruch auf bescheidmäßige Erledigung und auf Zustellung, Recht der Behörde zur Bescheiderlassung Feststellungsbescheide

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2026:RA2024080053.L02

Im RIS seit

25.03.2026

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2026

Dokumentnummer

JWR_2024080053_20260224L01

Rechtssatz für Ra 2024/08/0053

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ra 2024/08/0053

Entscheidungsdatum

24.02.2026

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
62 Arbeitsmarktverwaltung
66/02 Andere Sozialversicherungsgesetze

Norm

AlVG 1977 §49 Abs2
VwGVG 2014 §27

Rechtssatz

Wird gegen einen Bescheid, mit dem ein Anspruchsverlust ohne Endzeitpunkt ausgesprochen wurde, eine Beschwerde erhoben, ist Sache des Verfahrens des BVwG auch die Entscheidung über die Dauer des Anspruchsverlustes. Hat die arbeitslose Person den Fortbezug des nach Paragraph 49, Absatz 2, AlVG verlorenen Anspruchs wirksam geltend gemacht, ist vom BVwG daher der Endzeitpunkt des Anspruchsverlustes festzusetzen vergleiche VwGH 10.3.2025, Ra 2022/08/0013, mit weiteren Hinweisen).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2026:RA2024080053.L01

Im RIS seit

25.03.2026

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2026

Dokumentnummer

JWR_2024080053_20260224L02

Rechtssatz für Ra 2024/08/0053

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

Ra 2024/08/0053

Entscheidungsdatum

24.02.2026

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ra 2019/13/0050 E 29. März 2021 RS 2

Stammrechtssatz

Nach der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes hat das Verwaltungsgericht neben der Durchführung aller zur Klarstellung des Sachverhalts erforderlichen Beweise auch die Pflicht, auf das Parteivorbringen, soweit es für die Feststellung des Sachverhalts von Bedeutung sein kann, einzugehen. Das Verwaltungsgericht darf sich über erhebliche Behauptungen und Beweisanträge nicht ohne Ermittlungen und ohne Begründung hinwegsetzen vergleiche etwa VwGH 21.11.2018, Ra 2017/17/0777 bis 0779, mwN).

Schlagworte

Ablehnung eines Beweismittels Begründungspflicht Beweiswürdigung und Beweismittel Behandlung von Parteieinwendungen Ablehnung von Beweisanträgen Abstandnahme von Beweisen Sachverhalt Sachverhaltsfeststellung Beweismittel Sachverhalt Sachverhaltsfeststellung Parteivorbringen Erforschung des Parteiwillens

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2026:RA2024080053.L03

Im RIS seit

25.03.2026

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2026

Dokumentnummer

JWR_2024080053_20260224L03