Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2022/16/0040

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2022/16/0040

Entscheidungsdatum

22.08.2022

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §63 Abs1
VwRallg

Rechtssatz

Die Bindung des VwG gemäß Paragraph 63, Absatz eins, VwGG an die im aufhebenden Erkenntnis geäußerte tragende Rechtsanschauung des VwGH vergleiche VwGH 2.7.2021, Ra 2019/13/0088, mwN) besteht nicht bei einer wesentlichen Änderung der Sach- und Rechtslage vergleiche VwGH 14.5.2020, Ra 2019/13/0097). Die Bindung ist somit insbesondere dann nicht mehr gegeben, wenn der Sachverhalt in einer für die Entscheidung erheblichen Weise von jenem abweicht, den der VwGH zunächst rechtlich beurteilt hat vergleiche VwGH 27.6.2013, 2012/07/0276, mwN).

Schlagworte

Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2022160040.L01

Im RIS seit

04.10.2022

Zuletzt aktualisiert am

04.10.2022

Dokumentnummer

JWR_2022160040_20220822L01

Rechtssatz für Ra 2022/16/0040

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ra 2022/16/0040

Entscheidungsdatum

22.08.2022

Index

22/02 Zivilprozessordnung
32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

Rechtssatz

Die Vermutung der Echtheit und inhaltlichen Richtigkeit einer öffentlichen Urkunde ist widerlegbar vergleiche VwGH 17.9.2019, Ra 2018/22/0310, mwN; vergleiche zur Unrichtigkeit einer Niederschrift nach Paragraph 135, FinStrG VwGH 21.2.1996, 94/14/0062).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2022:RA2022160040.L02

Im RIS seit

04.10.2022

Zuletzt aktualisiert am

04.10.2022

Dokumentnummer

JWR_2022160040_20220822L02