Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2000/09/0128

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2000/09/0128

Entscheidungsdatum

02.10.2003

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
20/01 Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (ABGB)
67 Versorgungsrecht

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): 2011/09/0175 E 31. Mai 2012

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 90/09/0046 E 6. Juni 1991 RS 1

Stammrechtssatz

Für die Auslegung des Begriffes "wahrscheinlich" ist der allgemeine Sprachgebrauch maßgebend. Wahrscheinlichkeit ist gegeben, wenn nach der geltenden ärztlichen-wissenschaftlichen Lehrmeinung erheblich mehr für als gegen einen ursächlichen Zusammenhang spricht (Hinweis E 18.1.1990, 89/09/0060).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2003:2000090128.X01

Im RIS seit

03.11.2003

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2012

Dokumentnummer

JWR_2000090128_20031002X01

Rechtssatz für 2000/09/0128

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2000/09/0128

Entscheidungsdatum

02.10.2003

Index

67 Versorgungsrecht

Norm

HVG §2 Abs1;
HVG §86;
KOVG 1957 §4 Abs1;
  1. HVG Art. 1 § 2 gültig von 01.07.1993 bis 30.06.2016 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 162/2015
  2. HVG Art. 1 § 2 gültig von 01.07.1972 bis 30.06.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 165/1972
  1. HVG Art. 1 § 86 gültig von 01.01.2003 bis 30.06.2016 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 162/2015
  2. HVG Art. 1 § 86 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2001
  3. HVG Art. 1 § 86 gültig von 01.07.1994 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1994
  4. HVG Art. 1 § 86 gültig von 01.01.1986 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 483/1985
  1. KOVG 1957 § 4 heute
  2. KOVG 1957 § 4 gültig ab 01.07.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 110/1993
  3. KOVG 1957 § 4 gültig von 01.07.1972 bis 30.06.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 163/1972

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): 2011/09/0175 E 31. Mai 2012

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 90/09/0046 E 6. Juni 1991 RS 3

Stammrechtssatz

Im Verfahren nach dem Heeresversorgungsgesetz geht es nicht um eine Objektivierung der Verneinung der Kausalität, sondern um die Feststellung, ob die Wahrscheinlichkeit für die Kausalität spricht. In diesem Zusammenhang entschädigt das Heeresversorgungsgesetz als Dienstbeschädigung auch den Anteil einer Gesundheitsschädigung, der zumindest mit Wahrscheinlichkeit auf das schädigende Ereignis oder die der Dienstleistung eigentümlichen Verhältnisse ursächlich zurückzuführen ist (Hinweis E 1.7.1981, 3026/80).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2003:2000090128.X02

Im RIS seit

03.11.2003

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2012

Dokumentnummer

JWR_2000090128_20031002X02

Rechtssatz für 2000/09/0128

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2000/09/0128

Entscheidungsdatum

02.10.2003

Index

67 Versorgungsrecht

Norm

HVG §2 Abs1;
HVG §86;
  1. HVG Art. 1 § 2 gültig von 01.07.1993 bis 30.06.2016 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 162/2015
  2. HVG Art. 1 § 2 gültig von 01.07.1972 bis 30.06.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 165/1972
  1. HVG Art. 1 § 86 gültig von 01.01.2003 bis 30.06.2016 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 162/2015
  2. HVG Art. 1 § 86 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2001
  3. HVG Art. 1 § 86 gültig von 01.07.1994 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1994
  4. HVG Art. 1 § 86 gültig von 01.01.1986 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 483/1985

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): 2011/09/0175 E 31. Mai 2012

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 90/09/0046 E 6. Juni 1991 RS 4

Stammrechtssatz

Die rechtliche Beurteilung des ursächlichen Zusammenhanges zwischen einem schädigenden Ereignis oder den der Dienstleistung eigentümlichen Verhältnissen und einer Gesundheitsschädigung iSd Paragraph 2, Absatz eins, erster Satz HVG setzt voraus, daß der Kausalzusammenhang im medizinisch-naturwissenschaftlichen Sinn in dem durch Paragraph 86, HVG geregelten Verfahren geklärt wird und allenfalls strittige Tatsachen im Zusammenhang mit der Wehrdienstleistung bzw dem schädigenden Ereignis und der Krankheitsvorgeschichte von der Behörde ermittelt und festgestellt werden (Hinweis E 30.4.1986, 84/09/0057).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2003:2000090128.X03

Im RIS seit

03.11.2003

Zuletzt aktualisiert am

14.08.2012

Dokumentnummer

JWR_2000090128_20031002X03