Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 0126/75

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

0126/75

Entscheidungsdatum

27.05.1975

Index

41/04 Sprengmittel Waffen Munition

Norm

WaffG 1967 §18;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0517/69 E 21. Oktober 1969 VwSlg 7665 A/1969 RS 1 (Vermerk: dass nur Geldbeträge den Anreiz zu einem Angriff auf eine Person (und damit eine besondere Gefahr für diese Person) bedeuten, widerspricht den Erfahrungen des täglichen Lebens (WaffenG § 18).

Stammrechtssatz

Betrachtet man als "besondere Gefahren" im Sinne des Paragraph 18, Waffengesetz solche, die das Ausmaß der für jedermann bestehenden Gefahren wesentlich erheblich übersteigen, so dürfen doch an das Merkmal "wesentlich" bzw. "erheblich" nicht allzu große Anforderungen gestellt werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1975:1975000126.X01

Im RIS seit

09.01.2003

Dokumentnummer

JWR_1975000126_19750527X01

Rechtssatz für 0126/75

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

0126/75

Entscheidungsdatum

27.05.1975

Index

41/04 Sprengmittel Waffen Munition

Norm

WaffG 1967 §18;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0517/69 E 21. Oktober 1969 VwSlg 7665 A/1969 RS 2

Stammrechtssatz

Ausführungen zur Frage, welche Umstände ausreichen, um das Vorliegen besonderer Gefahren im Sinne des Paragraph 18, Waffengesetz anzunehmen. (hier im Falle eines Photographen)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1975:1975000126.X02

Im RIS seit

09.01.2003

Dokumentnummer

JWR_1975000126_19750527X02

Rechtssatz für 0126/75

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

0126/75

Entscheidungsdatum

27.05.1975

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §48 Abs1;
VwGG §49 Abs1;
  1. VwGG § 48 heute
  2. VwGG § 48 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 48 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  4. VwGG § 48 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VwGG § 48 gültig von 01.09.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  6. VwGG § 48 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 49 heute
  2. VwGG § 49 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 49 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 49 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 49 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  6. VwGG § 49 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  7. VwGG § 49 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Ist der geltend gemachte Betrag für Schriftsatzaufwand und Mehrwertsteuer insgesamt niedriger als der höchstzulässige Pauschbetrag, so wird im Falle des Obsiegens dem Bfr dieser niedrigere Betrag (also auch die MWSt) zugesprochen (Hinweis E 31.1.1966, 1460/65).

Schlagworte

Schriftsatzaufwand Verhandlungsaufwand des Beschwerdeführers und der mitbeteiligten Partei Aufgliederung des Pauschbetrages in mehrere Teilbeträge Nichtausschöpfung des Pauschbetrages

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1975:1975000126.X03

Im RIS seit

09.01.2003

Dokumentnummer

JWR_1975000126_19750527X03