Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1779/73

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1779/73

Entscheidungsdatum

06.11.1974

Index

32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

FinStrG §28 impl;
VStG §9;
  1. FinStrG Art. 1 § 28 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 28 gültig ab 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2005
  3. FinStrG Art. 1 § 28 gültig von 31.12.1991 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 699/1991
  4. FinStrG Art. 1 § 28 gültig von 01.01.1976 bis 30.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 335/1975
  1. VStG § 9 heute
  2. VStG § 9 gültig ab 05.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2008
  3. VStG § 9 gültig von 01.01.2002 bis 04.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  4. VStG § 9 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VStG § 9 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Eine Übertragung einer Handlungspflicht oder Unterlassungspflicht ist nur an satzungsgemäß zur Vertretung nach außen berufene ORGANE juristischer Personen und nicht etwa an einen angestellten Prokuristen möglich (Hinweis E 15.9.1966, 525/66).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1974:1973001779.X01

Im RIS seit

06.11.1974

Zuletzt aktualisiert am

13.08.2013

Dokumentnummer

JWR_1973001779_19741106X01

Rechtssatz für 1779/73

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1779/73

Entscheidungsdatum

06.11.1974

Index

32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

FinStrG §8 impl;
VStG §5 Abs1;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1353/70 E 20. Oktober 1970 VwSlg 7890 A/1970 RS 1

Stammrechtssatz

Bei der Übertretung des Paragraph 7, PreisregelungsG handelt es sich um ein Ungehorsamdelikt. Dem Unternehmer muss jedoch zugebilligt werden, die Besorgung einzelner Angelegenheiten anderen Personen selbstverantwortlich zu überlassen und die eigene Tätigkeit in diesen Belangen auf eine angemessene Kontrolle zu beschränken. In diesem Fall ist das mangelnde Verschulden iSd Paragraph 5, Absatz eins, VStG dadurch nachzuweisen, dass alle Maßnahmen getroffen wurden, die unter den vorhersehbaren Verhältnissen die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften mit gutem Grund erwarten lassen (Hinweis auf das in einer Angelegenheit des Dienstnehmerschutzes ergangene E 26.3.1963, 1266/62 VwSlg 5997 A/1963).

Schlagworte

Verantwortung für Handeln anderer Personen Allgemein

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1974:1973001779.X02

Im RIS seit

06.11.1974

Zuletzt aktualisiert am

13.08.2013

Dokumentnummer

JWR_1973001779_19741106X02

Rechtssatz für 1779/73

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

1779/73

Entscheidungsdatum

06.11.1974

Index

32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

FinStrG §8 impl;
VStG §5 Abs1;

Rechtssatz

Allgemein gehaltene Behauptungen sind nicht geeignet, den Entlastungsbeweis für mangelndes Verschulden an einer angelasteten Verwaltungsübertretung als erbracht anzusehen.

Schlagworte

Verantwortung für Handeln anderer Personen Allgemein

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1974:1973001779.X03

Im RIS seit

06.11.1974

Zuletzt aktualisiert am

13.08.2013

Dokumentnummer

JWR_1973001779_19741106X03