Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2203/52

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 2863 A/1953

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2203/52

Entscheidungsdatum

18.02.1953

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §68 Abs1;

Rechtssatz

Identität der Sache im Sinne des Paragraph 68, Absatz eins, AVG liegt auch dann vor, wenn sich das neue Parteibegehren von dem mit rechtskräftigem Bescheid abgewiesenen Parteibegehren nur dadurch unterscheidet, daß es für die rechtliche Beurteilung der Hauptsache unwesentlichen Nebenumständen modifiziert worden ist

Schlagworte

Zurückweisung wegen entschiedener Sache

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1953:1952002203.X01

Im RIS seit

29.01.2003

Zuletzt aktualisiert am

10.03.2009

Dokumentnummer

JWR_1952002203_19530218X01

Rechtssatz für 2203/52

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 2863 A/1953

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2203/52

Entscheidungsdatum

18.02.1953

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
50/01 Gewerbeordnung

Norm

AVG §68 Abs1;
GewO 1859;

Rechtssatz

Im Gewerberecht muß von einer Identität der Sache immer dann gesprochen werden, wenn die Parteibegehren hinsichtlich der Person, die die Berechtigung anstrebt, des Betriebsgegenstandes und des Standortes, bei Gastgewerben und Schankgewerben überdies hinsichtlich der Betriebsform und der für sie charakteristischen Berechtigungen übereinstimmen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1953:1952002203.X02

Im RIS seit

29.01.2003

Zuletzt aktualisiert am

10.03.2009

Dokumentnummer

JWR_1952002203_19530218X02

Rechtssatz für 2203/52

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 2863 A/1953

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2203/52

Entscheidungsdatum

18.02.1953

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
50/01 Gewerbeordnung

Norm

AVG §68 Abs1;
GewO 1859 §18 Abs4 idF 1934/322;

Rechtssatz

Erstattet in einem gastgewerblichen schankgewerblichen Konzessionsverfahren die Interessenvertretung abweichend von ihrer Stellungnahme in dem auf Grund eines gleichartigen Ansuchens bereits rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren (Abweisung des Konzessionsansuchens) ein positives Gutachten bezüglich der Frage des Lokalbedarfes nach diesem Betrieb, so begründet dieser Umstand allein noch nicht die Verpflichtung der Behörde zu einer neuen Sachentscheidung. Diese wäre erst dann gegeben, wenn behauptet werden könnte, daß sich die bei der Beurteilung der Frage des Lokalbedarfes zu berücksichtigenden tatsächlichen Verhältnisse geändert haben.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1953:1952002203.X03

Im RIS seit

29.01.2003

Zuletzt aktualisiert am

10.03.2009

Dokumentnummer

JWR_1952002203_19530218X03