Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2003/12/0135

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2003/12/0135

Entscheidungsdatum

18.12.2003

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

ZustG §7;
ZustG §9 Abs1;
  1. ZustG § 7 heute
  2. ZustG § 7 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. ZustG § 7 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. ZustG § 7 gültig von 01.01.1999 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. ZustG § 7 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.1998
  1. ZustG § 9 heute
  2. ZustG § 9 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. ZustG § 9 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. ZustG § 9 gültig von 01.01.1999 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. ZustG § 9 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Die belangte Behörde hätte ihre Erledigung vom 10. April 2003 gemäß Paragraph 9, ZustellG zu Handen des Beschwerdevertreters zuzustellen gehabt. Da Paragraph 7, ZustellG auf die Heilung einer Verletzung des Paragraph 9, Absatz eins, erster Satz ZustellG nicht anwendbar ist, bewirkte die Zustellung einer Ausfertigung dieser Erledigung an den Beschwerdeführer persönlich durch Hinterlegung am 17. April 2003 keine Erlassung des Berufungsbescheides. Ebenso wenig erfolgte durch die postamtliche Behebung dieser Sendung durch den Beschwerdeführer persönlich eine solche Bescheiderlassung. Wird nämlich gegen die Bestimmung des Paragraph 9, Absatz eins, erster Satz ZustellG verstoßen, so gilt die Zustellung erst dann als bewirkt, wenn die Voraussetzungen des zweiten Satzes des Paragraph 9, Absatz eins, ZustellG vorliegen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2003:2003120135.X02

Im RIS seit

31.03.2004

Dokumentnummer

JWR_2003120135_20031218X02