Rechtssatz für 6Ob8/74 3Ob604/82

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0059763

Geschäftszahl

6Ob8/74; 3Ob604/82

Entscheidungsdatum

01.12.1982

Norm

GmbHG §38 Abs4
  1. GmbHG § 38 heute
  2. GmbHG § 38 gültig ab 01.01.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991

Rechtssatz

Anwesend im Sinne dieser Gesetzesstelle ist ein Gesellschafter, der sich zwar (vergeblich) gegen die Beschlußfassung über einen nicht wenigstens drei Tage vor der Generalversammlung ordnungsgemäß angekündigten Gegenstand wendet, sich dann aber an der Beratung dieses Gegenstandes sachlich beteiligt und zu ihm Anträge stellt.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 8/74
    Entscheidungstext OGH 30.05.1974 6 Ob 8/74
    Veröff: SZ 47/70 = EvBl 1974/298 S 658 = JBl 1975,42 = NZ 1975,123 = GesRZ 1975,61 (hiezu Ostheim, 44 ff, 76 ff)
  • 3 Ob 604/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 604/82
    Auch; Beisatz: Wer sich an der Abstimmung nur durch Stimmenthaltung beteiligt, kann nicht als gemäß § 38 Abs 4 GmbHG "anwesend" betrachtet werden. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0059763

Dokumentnummer

JJR_19740530_OGH0002_0060OB00008_7400000_001

Rechtssatz für 4Ob531/78 3Ob604/82

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0059925

Geschäftszahl

4Ob531/78; 3Ob604/82

Entscheidungsdatum

01.12.1982

Norm

GmbHG §18 Abs2
  1. GmbHG § 18 heute
  2. GmbHG § 18 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. GmbHG § 18 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 304/1996
  4. GmbHG § 18 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991

Rechtssatz

Ist schon im Gesellschaftsvertrag ausdrücklich Kollektivvertretung vorgesehen oder wird den Geschäftsführern diese Form der Vertretung durch Gesellschafterbeschluß vorgeschrieben, dann sind nach Wegfall eines Geschäftsführers die restlichen nicht befugt, die Gesellschaft nunmehr allein zu vertreten; in diesem Falle muß vielmehr innerhalb angemessener Frist die erforderliche Ergänzung des Vorstandes erwirkt oder im Wege einer Satzungsänderung eine neue Vertretungsregelung getroffen werden. Dabei ist es Sache des Registergerichtes, von Amts wegen auf die Herstellung eines ordnungsgemäßen Zustandes hinzuwirken.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 531/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 4 Ob 531/78
    Veröff: SZ 51/162 = GesRZ 1979,34
  • 3 Ob 604/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 604/82
    nur: Ist schon im Gesellschaftsvertrag ausdrücklich Kollektivvertretung vorgesehen oder wird den Geschäftsführern diese Form der Vertretung durch Gesellschafterbeschluß vorgeschrieben, dann sind nach Wegfall eines Geschäftsführers die restlichen nicht befugt, die Gesellschaft nunmehr allein zu vertreten. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0059925

Dokumentnummer

JJR_19781121_OGH0002_0040OB00531_7800000_002

Rechtssatz für 3Ob604/82

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0059801

Geschäftszahl

3Ob604/82

Entscheidungsdatum

01.12.1982

Norm

GmbHG §18
GmbHG §38 Abs2
  1. GmbHG § 18 heute
  2. GmbHG § 18 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. GmbHG § 18 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 304/1996
  4. GmbHG § 18 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991
  1. GmbHG § 38 heute
  2. GmbHG § 38 gültig ab 01.01.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991

Rechtssatz

Ist in der Tagesordnung lediglich die Beschlußfassung über die Enthebung eines der Geschäftsführer angekündigt, deckt dieser Punkt nicht eine Beschlußfassung über eine Erweiterung der Vertretungsbefugnis des anderen Geschäftsführers von kollektiver Vertretung zu Einzelvertretung. (ähnlich schon SZ 7/4: die Tagesordnung, es solle ein Geschäftsführer bestellt werden, deckt nicht auch schon die Enthebung des bisherigen Geschäftsführers.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 604/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 604/82

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0059801

Dokumentnummer

JJR_19821201_OGH0002_0030OB00604_8200000_001

Rechtssatz für 3Ob604/82

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0060045

Geschäftszahl

3Ob604/82

Entscheidungsdatum

01.12.1982

Norm

GmbHG §21 Abs1
GmbHG §36 Abs1
  1. GmbHG § 21 heute
  2. GmbHG § 21 gültig ab 01.01.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991
  1. GmbHG § 36 heute
  2. GmbHG § 36 gültig ab 01.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2013
  3. GmbHG § 36 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991

Rechtssatz

Bei Gefahr im Verzug kann auch nur einer von mehreren Geschäftsführern handeln; dies gilt ganz besonders, wenn es um die Enthebung eines von zwei kollektiv vertretungsbefugten Geschäftsführern geht. Hier steht im Zweifel auch dem sonst nur kollektiv vertretungsbefugten Geschäftsführer das Einberufungsrecht zu.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 604/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 604/82

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0060045

Dokumentnummer

JJR_19821201_OGH0002_0030OB00604_8200000_002

Rechtssatz für 2Ob494/55 4Ob531/78 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0059809

Geschäftszahl

2Ob494/55; 4Ob531/78; 3Ob604/82; 8Ob73/98p; 6Ob64/04m; 6Ob230/07b

Entscheidungsdatum

12.12.2007

Norm

GmbHG §18 Abs2
  1. GmbHG § 18 heute
  2. GmbHG § 18 gültig ab 01.01.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2005
  3. GmbHG § 18 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 304/1996
  4. GmbHG § 18 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991

Rechtssatz

Durch den Wegfall eines Geschäftsführers, der nach dem Gesellschaftsvertrag zur wirksamen Kollektivvertretung der Gesellschaft befugt ist, wird die Vertretungsmacht der verbleibenden Geschäftsführer mangels einer ausdrücklichen Vertragsbestimmung ohne Satzungsänderung nicht ausgedehnt. Es ist vielmehr durch Satzungsänderung eine neue Vertretungsregelung zu treffen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 494/55
    Entscheidungstext OGH 08.09.1955 2 Ob 494/55
    Veröff: JBl 1956,210 = NZ 1956,75
  • 4 Ob 531/78
    Entscheidungstext OGH 21.11.1978 4 Ob 531/78
    Veröff: SZ 51/162 = GesRZ 1979,34
  • 3 Ob 604/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 604/82
    nur: Durch den Wegfall eines Geschäftsführers, der nach dem Gesellschaftsvertrag zur wirksamen Kollektivvertretung der Gesellschaft befugt ist, wird die Vertretungsmacht der verbleibenden Geschäftsführer mangels einer ausdrücklichen Vertragsbestimmung ohne Satzungsänderung nicht ausgedehnt. (T1)
  • 8 Ob 73/98p
    Entscheidungstext OGH 06.07.1998 8 Ob 73/98p
  • 6 Ob 64/04m
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 64/04m
    Vgl
  • 6 Ob 230/07b
    Entscheidungstext OGH 12.12.2007 6 Ob 230/07b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0059809

Dokumentnummer

JJR_19550908_OGH0002_0020OB00494_5500000_001

Rechtssatz für 6Ob812/77 (6Ob813/77) 4O...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0060118

Geschäftszahl

6Ob812/77 (6Ob813/77); 4Ob536/79; 3Ob604/82; 1Ob509/96; 2Ob138/08w

Entscheidungsdatum

14.08.2008

Norm

GmbHG §41
GmbHG §78
  1. GmbHG § 41 heute
  2. GmbHG § 41 gültig ab 01.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 304/1996
  3. GmbHG § 41 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991
  1. GmbHG § 78 heute
  2. GmbHG § 78 gültig ab 01.01.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991

Rechtssatz

Die Anfechtung eines Gesellschafterbeschlusses gehört zu den Gesellschafterrechten, zu deren Ausübung der Gesellschaft gegenüber nur eine Person legitimiert sein kann, die im Anteilbuch eingetragen ist. Zur Einbringung der Nichtigkeitsklage im Sinne des Paragraph 41, Absatz eins, GmbHG ist daher nur berechtigt, wer als Gesellschafter im Anteilbuch eingetragen ist.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 812/77
    Entscheidungstext OGH 23.02.1978 6 Ob 812/77
    Veröff: HS X/XI/15
  • 4 Ob 536/79
    Entscheidungstext OGH 11.09.1979 4 Ob 536/79
    Auch; Beisatz: Vorausgesetzt, es wird ein Anteilbuch überhaupt geführt. (T2) Veröff: SZ 52/132 = JBl 1981,326 (teilweise kritisch F Bydlinski) = NZ 1980,92
  • 3 Ob 604/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 604/82
    Auch; Beis wie T1; Beisatz: Oder dass die Gesellschafterstellung überhaupt strittig ist. (T2)
  • 1 Ob 509/96
    Entscheidungstext OGH 23.04.1996 1 Ob 509/96
    Auch; Veröff: SZ 69/94
  • 2 Ob 138/08w
    Entscheidungstext OGH 14.08.2008 2 Ob 138/08w
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0060118

Zuletzt aktualisiert am

17.11.2008

Dokumentnummer

JJR_19780223_OGH0002_0060OB00812_7700000_005

Rechtssatz für 3Ob604/82 4Ob524/91 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0060163

Geschäftszahl

3Ob604/82; 4Ob524/91; 6Ob213/16s; 6Ob122/16h; 6Ob104/17p; 6Ob187/17v

Entscheidungsdatum

21.12.2017

Norm

GmbHG §41
  1. GmbHG § 41 heute
  2. GmbHG § 41 gültig ab 01.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 304/1996
  3. GmbHG § 41 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991

Rechtssatz

Bei einem sogenannten zusammengesetzten Beschluss ist grundsätzlich die nur teilweise Nichtigerklärung eines Beschlusses möglich, wenn nur ein Teil des Beschlusses von dem die Anfechtung begründenden Mangel erfasst ist (hier: Enthebung eines Geschäftsführers und Erweiterung der Vertretungsbefugnis des anderen Geschäftsführers).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 604/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 604/82
  • 4 Ob 524/91
    Entscheidungstext OGH 19.11.1991 4 Ob 524/91
    Auch; Veröff: SZ 64/159 = RdW 1992,79 = GesRZ 1992,284 = ecolex 1992,242
  • 6 Ob 213/16s
    Entscheidungstext OGH 29.11.2016 6 Ob 213/16s
    Beisatz: Hier: Antrag auf Sonderprüfung sowie darauf, dass deren Kosten unabhängig vom Ausgang vom Geschäftsführer der GmbH zu tragen seien – Teilbarkeit bejaht. (T1)
  • 6 Ob 122/16h
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 6 Ob 122/16h
    Vgl auch; Beisatz: Der Umfang der Nichtigerklärung ist danach abzugrenzen, ob bei objektiver Betrachtung der Beschluss auch ohne den nichtigen Teil gefasst worden wäre; im Zweifel liegt Totalnichtigkeit vor. (T2); Veröff: SZ 2017/25
  • 6 Ob 104/17p
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 6 Ob 104/17p
    Beis wie T2 nur: Der Umfang der Nichtigerklärung ist danach abzugrenzen, ob bei objektiver Betrachtung der Beschluss auch ohne den nichtigen Teil gefasst worden wäre. (T3)
    Beisatz: Hier: Beschluss auf durchgreifende Neufassung des Gesellschaftsvertrags – objektive Trennbarkeit verneint. (T4)
    Veröff: SZ 2017/150
  • 6 Ob 187/17v
    Entscheidungstext OGH 21.12.2017 6 Ob 187/17v
    Beis wie T3; Veröff: SZ 2017/151

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0060163

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

26.07.2021

Dokumentnummer

JJR_19821201_OGH0002_0030OB00604_8200000_003

Rechtssatz für 1Ob282/71; 4Ob602/73; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016431

Geschäftszahl

1Ob282/71; 4Ob602/73; 1Ob175/74; 5Ob590/77; 7Ob543/79; 1Ob746/78; 1Ob623/79; 5Ob610/80 (5Ob611/80-5Ob614/80); 3Ob540/81; 3Ob580/81; 6Ob765/81; 5Ob729/82; 4Ob162/82; 3Ob604/82; 6Ob614/89; 3Ob525/89; 5Ob536/90; 2Ob549/90; 4Ob1504/95; 9ObA2264/96y; 5Ob348/97f; 8ObA167/98m; 8Ob253/99k; 10Ob80/00p; 8Ob15/01s; 8ObA156/01a; 3Ob300/01s; 9Ob160/02y; 3Ob66/06m; 8ObA76/06v; 7Ob142/07v; 5Ob192/10m; 6Ob224/12b; 1Ob222/15a; 6Ob95/16p; 8ObA59/18m; 8Ob73/19x; 1Ob47/21z; 8Ob104/20g; 2Ob138/22s; 8Ob40/24a; 1Ob57/24z

Entscheidungsdatum

19.11.2024

Norm

ABGB §878
ABGB §879
  1. ABGB § 878 heute
  2. ABGB § 878 gültig ab 01.01.1917 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 879 heute
  2. ABGB § 879 gültig ab 01.07.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 275/1992

Rechtssatz

Teilnichtigkeit (Restgültigkeit) von Verträgen. Darüber, ob die Nichtigkeit des Teiles das Ganze ergreift oder nicht, entscheidet - anders als nach Paragraph 878,, zweiter Satz ABGB - nicht Natur und Zweck des Vertrages bzw der Parteiwillen, sondern Natur und Zweck des Verbotes. Dabei ist nach Mayer - Maly, Gschnitzer - GedS 283 der von der Gesetzeslage gewährte Spielraum iS einer Entscheidung für grundsätzliche Restgültigkeit zu nutzen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 282/71
    Entscheidungstext OGH 28.10.1971 1 Ob 282/71
    Veröff: SZ 44/166 = EvBl 1972/122 S 233 = JBl 1972,322 = NZ 1973,30
  • 4 Ob 602/73
    Entscheidungstext OGH 29.01.1974 4 Ob 602/73
    Veröff: SZ 47/8 = EvBl 1974/137 S 295 = RZ 1974/61 S 102 = JBl 1974,479 = ÖA 1977,16
  • 1 Ob 175/74
    Entscheidungstext OGH 06.11.1974 1 Ob 175/74
  • 5 Ob 590/77
    Entscheidungstext OGH 28.06.1977 5 Ob 590/77
  • 7 Ob 543/79
    Entscheidungstext OGH 15.02.1979 7 Ob 543/79
  • 1 Ob 746/78
    Entscheidungstext OGH 14.03.1979 1 Ob 746/78
  • 1 Ob 623/79
    Entscheidungstext OGH 13.06.1979 1 Ob 623/79
  • 5 Ob 610/80
    Entscheidungstext OGH 21.10.1980 5 Ob 610/80
    nur: Teilnichtigkeit (Restgültigkeit) von Verträgen. Darüber, ob die Nichtigkeit des Teiles das Ganze ergreift oder nicht, entscheidet - anders als nach § 878, zweiter Satz ABGB - nicht Natur und Zweck des Vertrages bzw der Parteiwillen, sondern Natur und Zweck des Verbotes. (T1)
  • 3 Ob 540/81
    Entscheidungstext OGH 07.10.1981 3 Ob 540/81
    Beisatz: Der Zweck des Verbotes, zu weitreichende Bindungen hintanzuhalten, erfordert im Fall eines sittenwidrigen Ausschlusses der Geltendmachung der vorzeitigen Auflösung eines Dauerschuldverhältnisses nur, daß dieser Verzicht unwirksam sei und der betroffenen Vertragspartei trotz der vereinbarten Klausel das Recht zusteht, die vorzeitige Auflösung des Vertrages zu bewirken. (T2)
  • 3 Ob 580/81
    Entscheidungstext OGH 18.11.1981 3 Ob 580/81
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Zuwendungen an Ehebruchspartner. (T3)
    Veröff: NZ 1983,40
  • 6 Ob 765/81
    Entscheidungstext OGH 31.03.1982 6 Ob 765/81
    Auch; nur T1; Veröff: EvBl 1992,112 S 394
  • 5 Ob 729/82
    Entscheidungstext OGH 29.10.1982 5 Ob 729/82
    Auch; nur T1; Beis wie T2
  • 4 Ob 162/82
    Entscheidungstext OGH 23.11.1982 4 Ob 162/82
    nur T1; Beisatz: Teilnichtigkeit einer gegen § 37 Abs 2 AngG verstoßenden Konkurrenzklausel. (T4)
    Veröff: JBl 1984,448 = Arb 10132
  • 3 Ob 604/82
    Entscheidungstext OGH 01.12.1982 3 Ob 604/82
    Veröff: RdA 1984,228 (Mayer - Maly)
  • 6 Ob 614/89
    Entscheidungstext OGH 13.07.1989 6 Ob 614/89
  • 3 Ob 525/89
    Entscheidungstext OGH 04.10.1989 3 Ob 525/89
    nur T1; Veröff: JBl 1990,318
  • 5 Ob 536/90
    Entscheidungstext OGH 20.02.1990 5 Ob 536/90
    Beisatz: Hier: § 27 MRG - Ablöse. (T5)
    Veröff: SZ 63/23 = WoBl 1990,76 = JBl 1990,659 = MietSlg XLI/12
  • 2 Ob 549/90
    Entscheidungstext OGH 09.05.1990 2 Ob 549/90
    Veröff: ecolex 1991,29
  • 4 Ob 1504/95
    Entscheidungstext OGH 31.01.1995 4 Ob 1504/95
    Auch; nur T1
  • 9 ObA 2264/96y
    Entscheidungstext OGH 26.11.1997 9 ObA 2264/96y
    Auch; nur T1; Beisatz: Der Restgültigkeit ist der Vorzug zu geben; die Nichtigkeit von Nebenabreden hat dann nicht die Ungültigkeit des Gesamtvertrages zur Folge, wenn der Vertrag auch ohne diese Nebenabreden bestehen könnte. (T6)
    Beisatz: Hier: Einzelne Punkte des Dienstvertrages verstoßen gegen § 11 Abvs 1 ArbVG. (T7)
  • 5 Ob 348/97f
    Entscheidungstext OGH 10.02.1998 5 Ob 348/97f
  • 8 ObA 167/98m
    Entscheidungstext OGH 06.07.1998 8 ObA 167/98m
    Vgl; Beisatz: Hier: Bedingung in einer Betriebsvereinbarung. (T8)
  • 8 Ob 253/99k
    Entscheidungstext OGH 11.05.2000 8 Ob 253/99k
    Auch; nur T1; Beisatz: Im Bereich der Sittenwidrigkeitskontrolle von Bürgschaftserklärungen naher Angehöriger ist bloße Teilnichtigkeit möglich. (T9)
    Veröff: SZ 73/79
  • 10 Ob 80/00p
    Entscheidungstext OGH 11.07.2000 10 Ob 80/00p
    Vgl auch; Beis wie T9
  • 8 Ob 15/01s
    Entscheidungstext OGH 12.04.2001 8 Ob 15/01s
    Vgl; Beisatz: Gesamtnichtigkeit einer Vertragskonstruktion aus mehreren Klauseln mit dem Zweck, die Ausübung des Vorkaufsrechts durch Einräumung von weitreichenden Rechten an Bestandnehmer zu verleiden. (T10)
    Veröff: SZ 74/67
  • 8 ObA 156/01a
    Entscheidungstext OGH 05.07.2001 8 ObA 156/01a
    Vgl
  • 3 Ob 300/01s
    Entscheidungstext OGH 24.04.2002 3 Ob 300/01s
    Auch; nur T1; Beisatz: Der Schutz land-und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke verlangt es keineswegs, in einem gemeinsamen Vertrag vermietete Grundstücksflächen, die keine derartige Nutzung aufweisen, von einer allfälligen Nichtigkeitssanktion mitumfasst anzusehen. (T11)
    Beisatz: Hier: § 33 K-GVG. (T12)
  • 9 Ob 160/02y
    Entscheidungstext OGH 22.01.2003 9 Ob 160/02y
    Auch; Beis wie T5
  • 3 Ob 66/06m
    Entscheidungstext OGH 27.06.2006 3 Ob 66/06m
    Vgl auch; Beisatz: Der Grundsatz der „geltungserhaltenden Reduktion", dass also nur eine Teilnichtigkeit anzunehmen ist, hat zur Voraussetzung, dass die Teilnichtigkeit aus dem Verbotszweck der verletzten Norm oder aber aus dem Parteiwillen nach der Natur und dem Zweck des Vertrags abzuleiten ist. (T13)
  • 8 ObA 76/06v
    Entscheidungstext OGH 23.11.2006 8 ObA 76/06v
    Auch; Beisatz: Hier im Zusammenhang mit schriftlicher einvernehmlicher Auflösung gemäß § 10 Abs 7 MuttSchG in Unkenntnis der Schwangerschaft. (T14)
    Veröff: SZ 2006/174
  • 7 Ob 142/07v
    Entscheidungstext OGH 04.07.2007 7 Ob 142/07v
    Vgl; Beisatz: Bei zweiseitig verbindlichen Verträgen kann nicht nur der eine Teil für nichtig erklärt werden. Sind wesentliche Vertragsbestimmungen gesetzwidrig, ist der gesamte Vertrag nichtig. Soweit allerdings der Verbotszweck weder für noch gegen Restgültigkeit bzw gänzliche Unwirksamkeit spricht, hängt es entsprechend § 878 S 2 ABGB doch vom hypothetischen Parteiwillen ab, ob der Vertrag teilweise aufrecht bleibt oder nicht; dies gilt auch bei teilweise unerlaubter Hauptleistung. (T15)
    Beisatz: Hier: § 82 GmbHG. (T16)
  • 5 Ob 192/10m
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 192/10m
    Vgl; Beisatz: Hier: Benützungsregelung einer Liegenschaft. (T17)
  • 6 Ob 224/12b
    Entscheidungstext OGH 27.02.2013 6 Ob 224/12b
    Beisatz: § 879 Abs 2 Z 2 ABGB dient nach herrschender Auffassung dem Mandantenschutz und der Standesehre, nicht aber dem Schutz des Prozessgegners. (T18)
    Beisatz: Hier: Selbst wenn man die Anwendbarkeit des § 879 Abs 2 Z 2 auf eine Prozessfinanzierungs‑Rahmenvereinbarung unterstellt, wäre lediglich die Vereinbarung des Erfolghonorars, nicht aber auch die Abtretung von Ansprüchen zum Zweck der Klagsführung nichtig. Die bloße Abtretung des Anspruchs führt nicht zur Schlechterstellung der Anlegerin, sondern ‑ wegen der erfolgten Geltendmachung im Prozess ‑ zu deren Besserstellung. (T19)
  • 1 Ob 222/15a
    Entscheidungstext OGH 22.12.2015 1 Ob 222/15a
    Auch; Beis wie T6
  • 6 Ob 95/16p
    Entscheidungstext OGH 27.06.2016 6 Ob 95/16p
    Beis wie T2
  • 8 ObA 59/18m
    Entscheidungstext OGH 24.10.2018 8 ObA 59/18m
    Beis wie T6; Beisatz: Hier: Teilnichtigkeit wegen Kollusion. (T20)
  • 8 Ob 73/19x
    Entscheidungstext OGH 27.02.2020 8 Ob 73/19x
    Vgl; nur T1
  • 1 Ob 47/21z
    Entscheidungstext OGH 21.04.2021 1 Ob 47/21z
    Auch; Beis wie T6
  • 8 Ob 104/20g
    Entscheidungstext OGH 23.02.2021 8 Ob 104/20g
    Vgl; Beis wie T15
  • 2 Ob 138/22s
    Entscheidungstext OGH 27.09.2022 2 Ob 138/22s
  • 8 Ob 40/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.08.2024 8 Ob 40/24a
    Beisatz: Hier: Quota-litis-Vereinbarung: Nach § 879 Abs 2 Z 2 ABGB ist lediglich die Vereinbarung des Erfolgshonorars in der konkreten Form nichtig, während der Rest der Vereinbarung gültig bleibt. (T21)
  • 1 Ob 57/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.11.2024 1 Ob 57/24z
    Beisatz wie T6

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0016431

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19711028_OGH0002_0010OB00282_7100000_001