Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 0084/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

0084/79

Entscheidungsdatum

22.02.1983

Index

L40019 Anstandsverletzung Lärmerregung Wien

Norm

EGVG Art8/Wr Fall2 Lärmerregung idF 1977/232;
  1. EGVG Art. 8 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.2008 wiederverlautbart durch BGBl. I Nr. 87/2008

Rechtssatz

Ausführungen zur Frage, inwiefern der Halter eines Hundes verpflichtet ist, dafür Sorge zu tragen, dass der Hund durch lautes Bellen nicht ungebührlicherweise störenden Lärm erregt (Hinweis E 25.10.1948 1192/47, VwSlg 543 A/1948 sowie E 25.5.1981, 3151/80).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1979000084.X01

Im RIS seit

11.12.2003

Dokumentnummer

JWR_1979000084_19830222X01

Rechtssatz für 0084/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

0084/79

Entscheidungsdatum

22.02.1983

Index

L40019 Anstandsverletzung Lärmerregung Wien

Norm

EGVG Art8/Wr Fall2 Lärmerregung idF 1977/232;
  1. EGVG Art. 8 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.2008 wiederverlautbart durch BGBl. I Nr. 87/2008

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 3151/80 E 25. Mai 1981 RS 1

Stammrechtssatz

Bei entsprechender Intensität der Lärmerregung kann ein auch nicht allzu lange andauerndes Geräusch nicht nur störend, sondern auch ungebührlich sein (Hundegebell).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1979000084.X02

Im RIS seit

11.12.2003

Dokumentnummer

JWR_1979000084_19830222X02

Rechtssatz für 0084/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

0084/79

Entscheidungsdatum

22.02.1983

Index

50/01 Gewerbeordnung

Norm

GewO 1973 §77 Abs2;
  1. GewO 1973 § 77 gültig von 01.07.1993 bis 18.03.1994 wiederverlautbart durch BGBl. Nr. 194/1994
  2. GewO 1973 § 77 gültig von 01.07.1990 bis 30.06.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 325/1990
  3. GewO 1973 § 77 gültig von 01.01.1989 bis 30.06.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 399/1988
  4. GewO 1973 § 77 gültig von 01.03.1987 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 289/1986
  5. GewO 1973 § 77 gültig von 01.02.1982 bis 28.02.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 619/1981

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1115/79 E 24. Jänner 1980 VwSlg 10020 A/1980 RS 2

Stammrechtssatz

Allgemeine Lärmbeurteilungsrichtlinien haben um jene Bedeutung, die ihnen durch Gesetz (oder Verordnung) beigemessen wird vergleiche VwGH E 2.6.1975 346/74) sie sind wie andere Sachverhaltselemente Gegenstand der Beweisaufnahme und der Beweiswürdigung (Hinweis VwGH 16.10. 1972 522/68, VwSlg 8297 A/1972) und können ohne Darlegung der ihnen zugrundeliegenden fachlichen Prämissen nicht herangezogen werden (Hinweis E 29.11.979 3150/78).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1979000084.X03

Im RIS seit

11.12.2003

Dokumentnummer

JWR_1979000084_19830222X03

Rechtssatz für 0084/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

0084/79

Entscheidungsdatum

22.02.1983

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §22;
VStG §31;
  1. VStG § 31 heute
  2. VStG § 31 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. VStG § 31 gültig von 01.07.2013 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VStG § 31 gültig von 26.03.2009 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  5. VStG § 31 gültig von 01.01.1999 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. VStG § 31 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 620/1995
  7. VStG § 31 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 3295/78 E VS 19. Mai 1980 VwSlg 10138 A/1980 RS 1

Stammrechtssatz

Die Ausübung gewerbsmäßiger Unzucht und das Anbieten hiezu im Sinne des Paragraph eins, der Verordnung der Stadtvertretung der Stadt Feldkirch vom 10.2.1977 stellen eine Erscheinungsform des fortgesetzten Deliktes im weiteren Sinn dar. Tatbestandsgemäße Einzelhandlungen sind deshalb bis zur Erlassung des Straferkenntnisses erster Instanz so lange als Einheit und damit als nur eine Verwaltungsübertretung anzusehen und dementsprechend auch nur mit einer Strafe zu bedenken (Hinweis E VS 17.6.1958, 2374/56, VwSlg 4705 A/1958), als der Täter nicht durch ein nach außen hin in Erscheinung tretendes Verhalten zu erkennen gegeben hat, daß er die in ihrer pönalisierten Erscheinungsform von den herrschenden sittlichen Anschauungen verurteilte innere Haltung aufgegeben und damit das der Tat zugrunde liegende Gesamtkonzept seines Verhaltens geändert hat.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1979000084.X04

Im RIS seit

11.12.2003

Dokumentnummer

JWR_1979000084_19830222X04

Rechtssatz für 0084/79

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

0084/79

Entscheidungsdatum

22.02.1983

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Rechtssatz

Das allgemeine Verwaltungsverfahrengesetz 1950 enthält keine Bestimmung, wonach eine Partei bei der Beweisaufnahme durch einen Sachverständigen anwesend zu sein hat.

Schlagworte

Gutachten Parteiengehör Teilnahme an Beweisaufnahme Fragerecht Parteiengehör Unmittelbarkeit Teilnahme an Beweisaufnahmen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1979000084.X05

Im RIS seit

11.12.2003

Dokumentnummer

JWR_1979000084_19830222X05