Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1294/78

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1294/78

Entscheidungsdatum

31.01.1979

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §18 Abs1;

Rechtssatz

Ausführungen über die Berechnung des Ausmaßes der Mehrleistungszulage.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1979:1978001294.X01

Im RIS seit

13.10.2003

Dokumentnummer

JWR_1978001294_19790131X01

Rechtssatz für 1294/78

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1294/78

Entscheidungsdatum

31.01.1979

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §16 idF 1972/214;
GehG 1956 §17 idF 1972/214;
GehG 1956 §18 idF 1972/214;
GehG 1956 §19a idF 1972/214;
GehG 1956 §19b idF 1972/214;
GehG 1956 §20a idF 1972/214;
GehG 1956 §20b idF 1972/214;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0646/73 E VS 24. Oktober 1974 VwSlg 8691 A/1974; RS 8

Stammrechtssatz

Der Gesetzgeber hat im Gesetz nicht umschrieben, unter welchen Voraussetzungen die Nebengebühren (siehe Paragraph 15, Absatz eins, Ziffer eins, - 12 GG) zuzuerkennen sind, sondern der Anspruch auf diese Leistungen wird unmittelbar aus dem Gesetz begründet. Diese Gebührlichkeit aus dem Gesetz wird auch in den Fällen aufrechterhalten, in denen der gebührende Betrag nur im Wege eines verhältnismäßig umfangreichen Verfahrens ermittelt werden kann.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1979:1978001294.X02

Im RIS seit

13.10.2003

Dokumentnummer

JWR_1978001294_19790131X02

Rechtssatz für 1294/78

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

1294/78

Entscheidungsdatum

31.01.1979

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §18 Abs1;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0946/70 E 15. Oktober 1970 VwSlg 7881 A/1970 RS 1

Stammrechtssatz

Der Beamte, der die vom Gesetz geforderten Voraussetzungen für eine Mehrleistungsvergütung (Paragraph 18, Absatz eins, GG 1956) erfüllt, hat nicht nur einen Rechtsanspruch darauf, daß er die Vergütung in der ihm gebührenden Höhe tatsächlich ausbezahlt erhält, sondern auch darauf, daß über seinen Anspruch auf diese Vergütung in Form eines Bescheides entschieden wird. Dieser Anspruch steht ihm schon deshalb zu, weil ihn nur die Zuerkennung der Vergütung durch Bescheid davor sichert, daß die sonst bloß faktische Auszahlung der Vergütung an ihn nicht jederzeit formlos, sondern nur unter jenen geänderten Voraussetzungen eingestellt werden kann, die die Abänderung des Zuerkennungsbescheides rechtfertigen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1979:1978001294.X03

Im RIS seit

13.10.2003

Dokumentnummer

JWR_1978001294_19790131X03

Rechtssatz für 1294/78

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

1294/78

Entscheidungsdatum

31.01.1979

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehG 1956 §18 idF 1972/214;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1964/77 E 17. November 1977 RS 1

Stammrechtssatz

Kanzleitätigkeiten, wie die Tätigkeit eines Standesführers oder Kanzleileiters, lassen sich in einzelne relativ einfache, gleichartige Arbeitsvorgänge auflösen und lassen die Ermittlung einer Normleistung - bezogen auf eine Zeiteinheit - zu. Die Gewährung einer Mehrleistungszulage nach Paragraph 18, Gehaltsgesetz 1956 in der Fassung der 24.Gehaltsgesetz-Novelle kann daher für derartige Leistungen nicht schon von vornherein ausgeschlossen werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1979:1978001294.X04

Im RIS seit

13.10.2003

Dokumentnummer

JWR_1978001294_19790131X04