Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2227/75

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 9089 A/1976

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2227/75

Entscheidungsdatum

18.06.1976

Index

L55009 Baumschutz Landschaftsschutz Naturschutz Wien

Norm

NatSchG Wr 1955 §12 Abs2;
NatSchG Wr 1955 §12 Abs4;

Rechtssatz

Die Bestimmungen des Paragraph 12, Absatz 2, des Wr. NatSchG, Landesgesetzblatt Nr. 1 aus 1955, steht zu Paragraph 12, Absatz 4, Wr. NatSchG nicht im Verhältnis von einer lex specialis zu einer lex generalis.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1976:1975002227.X01

Im RIS seit

25.03.2003

Dokumentnummer

JWR_1975002227_19760618X01

Rechtssatz für 2227/75

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 9089 A/1976

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2227/75

Entscheidungsdatum

18.06.1976

Index

L55009 Baumschutz Landschaftsschutz Naturschutz Wien

Norm

NatSchG Wr 1955 §12 Abs4;

Rechtssatz

Der Naturschutzbeirat ist gemäß Paragraph 12, Absatz 4, zweiter Satz des Wiener Naturschutzgesetzes nur dann zu hören, wenn sichernde Maßnahmen, welche schädliche Rückwirkungen verhindern sollen, angeordnet werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1976:1975002227.X02

Im RIS seit

25.03.2003

Dokumentnummer

JWR_1975002227_19760618X02

Rechtssatz für 2227/75

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 9089 A/1976

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2227/75

Entscheidungsdatum

18.06.1976

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §45 Abs2;
AVG §52;
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0122/60 E 15. Mai 1962 RS 5

Stammrechtssatz

Eine Partei kann ein Sachverständigengutachten nur dann erfolgreich bekämpfen, wenn sie unter präziser Darstellung der gegen die Gutachten gerichteten sachlichen Einwände ausdrücklich erklärt, daß sie die Einholung eines weiteren Gutachtens bestimmter Fachrichtung zur vollständigen Ermittlung des Sachverhaltes für erforderlich halte und daher einen Antrag auf Beiziehung eines weiteren Sachverständigen stellt.

Schlagworte

Beweismittel Sachverständigenbeweis Besonderes Fachgebiet Gutachten Parteiengehör Parteieneinwendungen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1976:1975002227.X03

Im RIS seit

25.03.2003

Dokumentnummer

JWR_1975002227_19760618X03

Rechtssatz für 2227/75

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 9089 A/1976

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

2227/75

Entscheidungsdatum

18.06.1976

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §52;
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2124/62 E 9. Mai 1963 RS 1

Stammrechtssatz

Die Aussagen von Sachverständigen besitzen grundsätzlich den gleichen verfahrensrechtlichen Beweiswert und es besteht demnach zwischen den Gutachten der einzelnen von der Behörde herangezogenen Sachverständigen kein verfahrensrechtlicher Wertunterschied. Der Wert eines Beweismittels ist vielmehr nach seinem inneren Wahrheitsgehalt zu beurteilen, dh nach dem Anteil, den es zur Erledigung des Beweisthemas beträgt, nach der Schlüssigkeit oder Unschlüssigkeit der Aussagen und nach der Glaubwürdigkeit und Unglaubwürdigkeit der Angaben. Bei Vorliegen einander widersprechender Gutachten sind im Bescheid die Erwägungen anzuführen, warum ein Beweismittel dem anderen vorgezogen wurde. Es steht der Behörde gewiß frei, in solchen Fällen dem Gutachten des einen Sachverständigen einen größeren Beweiswert beizumessen, wenn sie die Umstände, die sie dazu veranlassen, in der im Rahmen der Begründung eines Bescheides näher anzuführenden Beweiswürdigung darlegt.

Schlagworte

Gutachten Beweiswürdigung der Behörde widersprechende Privatgutachten Rangordnung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1976:1975002227.X04

Im RIS seit

25.03.2003

Dokumentnummer

JWR_1975002227_19760618X04