Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2016/18/0119

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 19469 A/2016

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2016/18/0119

Entscheidungsdatum

12.10.2016

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AsylG 2005 §20 Abs1;
AsylG 2005 §20 Abs2;
VwRallg;

Rechtssatz

Der VwGH hat zu Paragraph 20, Absatz 2, AsylG 2005 bereits ausgesprochen, dass die Durchführung der mündlichen Verhandlung durch einen Richter desselben Geschlechts den Abbau von Hemmschwellen bei der Schilderung von Eingriffen in die sexuelle Selbstbestimmung bewirken soll (Hinweis E vom 27. Juni 2016, Ra 2014/18/0161, mwN). Dieser Gedanke liegt auch Paragraph 20, Absatz eins, AsylG 2005 zugrunde, der die Einvernahme im verwaltungsbehördlichen Verfahren regelt und auf dem Paragraph 20, Absatz 2, leg. cit. aufbaut vergleiche auch die Gesetzesmaterialien, Regierungsvorlage 952 BlgNR 22. GP, 45, die im Hinblick auf den Sinn des Absatz eins und 2 nicht differenzieren).

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2016180119.L01

Im RIS seit

16.11.2016

Zuletzt aktualisiert am

28.11.2018

Dokumentnummer

JWR_2016180119_20161012L01

Rechtssatz für Ra 2017/01/0363

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2017/01/0363

Entscheidungsdatum

06.11.2018

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AsylG 2005 §20 Abs1;
AsylG 2005 §20 Abs2;
VwRallg;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ra 2016/18/0119 E 12. Oktober 2016 VwSlg 19469 A/2016 RS 1

Stammrechtssatz

Der VwGH hat zu Paragraph 20, Absatz 2, AsylG 2005 bereits ausgesprochen, dass die Durchführung der mündlichen Verhandlung durch einen Richter desselben Geschlechts den Abbau von Hemmschwellen bei der Schilderung von Eingriffen in die sexuelle Selbstbestimmung bewirken soll (Hinweis E vom 27. Juni 2016, Ra 2014/18/0161, mwN). Dieser Gedanke liegt auch Paragraph 20, Absatz eins, AsylG 2005 zugrunde, der die Einvernahme im verwaltungsbehördlichen Verfahren regelt und auf dem Paragraph 20, Absatz 2, leg. cit. aufbaut vergleiche auch die Gesetzesmaterialien, Regierungsvorlage 952 BlgNR 22. GP, 45, die im Hinblick auf den Sinn des Absatz eins und 2 nicht differenzieren).

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RA2017010363.L01

Im RIS seit

11.12.2018

Zuletzt aktualisiert am

20.12.2018

Dokumentnummer

JWR_2017010363_20181106L01

Rechtssatz für Ra 2021/19/0027

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ra 2021/19/0027

Entscheidungsdatum

14.10.2021

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ra 2016/18/0119 E 12. Oktober 2016 VwSlg 19469 A/2016 RS 1

Stammrechtssatz

Der VwGH hat zu Paragraph 20, Absatz 2, AsylG 2005 bereits ausgesprochen, dass die Durchführung der mündlichen Verhandlung durch einen Richter desselben Geschlechts den Abbau von Hemmschwellen bei der Schilderung von Eingriffen in die sexuelle Selbstbestimmung bewirken soll (Hinweis E vom 27. Juni 2016, Ra 2014/18/0161, mwN). Dieser Gedanke liegt auch Paragraph 20, Absatz eins, AsylG 2005 zugrunde, der die Einvernahme im verwaltungsbehördlichen Verfahren regelt und auf dem Paragraph 20, Absatz 2, leg. cit. aufbaut vergleiche auch die Gesetzesmaterialien, Regierungsvorlage 952 BlgNR 22. GP, 45, die im Hinblick auf den Sinn des Absatz eins und 2 nicht differenzieren).

Schlagworte

Auslegung Anwendung der Auslegungsmethoden Verhältnis der wörtlichen Auslegung zur teleologischen und historischen Auslegung Bedeutung der Gesetzesmaterialien VwRallg3/2/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2021:RA2021190027.L03

Im RIS seit

11.11.2021

Zuletzt aktualisiert am

03.06.2026

Dokumentnummer

JWR_2021190027_20211014L02