Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2020/21/0174

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ra 2020/21/0174

Entscheidungsdatum

22.12.2020

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren
41/02 Asylrecht
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AVG §56
AVG §58 Abs2
AVG §60
BFA-VG 2014 §22a Abs3
BFA-VG 2014 §22a Abs4
FPG 2005 §76 Abs2 Z2
VwGG §42 Abs2 Z3 litb
VwGG §42 Abs2 Z3 litc
VwGVG 2014 §17

Rechtssatz

In einem Verfahren nach Paragraph 22 a, Absatz 4, BFA-VG 2014 genügt es typischwerweise nicht, darauf zu verweisen, eine Änderung der Umstände seit der letzten Feststellung nach Paragraph 22 a, Absatz 4, BFA-VG 2014 (bzw. seit dem Fortsetzungsausspruch nach Paragraph 22 a, Absatz 3, BFA-VG 2014) habe sich nicht ergeben. Vielmehr ist darzulegen, warum trotz des weiteren Zeitablaufs noch von einer ausreichenden Erfolgswahrscheinlichkeit der behördlichen Bemühungen zur Erlangung eines Heimreisezertifikats ausgegangen wird vergleiche VwGH 19.11.2020, Ra 2020/21/0309).

Schlagworte

Begründung Begründungsmangel Besondere Rechtsgebiete Maßgebende Rechtslage maßgebender Sachverhalt

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2020:RA2020210174.L02

Im RIS seit

08.02.2021

Zuletzt aktualisiert am

03.06.2026

Dokumentnummer

JWR_2020210174_20201222L02