Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2010/01/0003

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2010/01/0003

Entscheidungsdatum

26.01.2012

Index

41/02 Staatsbürgerschaft

Norm

StbG 1985 §10 Abs1 Z1 idF 2006/I/037;
StbG 1985 §11a Abs1 idF 2006/I/037;
StbG 1985 §12 Z1 litb idF 2006/I/037;
StbG 1985 §15 Abs1 Z3 idF 2006/I/037;

Rechtssatz

Nach dem klaren Wortlaut des Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer eins, StbG ("rechtmäßig und ununterbrochen im Bundesgebiet aufgehalten") sowie des Paragraph 11 a, Absatz eins, StbG ("nach einem rechtmäßigen und ununterbrochenen Aufenthalt von") und des Paragraph 12, Ziffer eins, Litera b, StbG ("seinen rechtmäßigen und ununterbrochenen Aufenthalt") in der hier maßgeblichen Fassung nach der Staatsbürgerschaftsrechts-Novelle 2005 kommt es nicht mehr auf den Hauptwohnsitz, sondern auf den durchgehenden rechtmäßigen Aufenthalt im Bundesgebiet in der erforderlichen Mindestdauer, zurückgerechnet vom Zeitpunkt der Entscheidung der Staatsbürgerschaftsbehörde, an. Aus Paragraph 15, Absatz eins, Ziffer 3, StbG ergibt sich, dass eine tatsächliche Anwesenheit des Fremden im Bundesgebiet im Umfang von mindestens vier Fünftel des Zeitraumes erforderlich ist vergleiche das hg. Erkenntnis vom 17. November 2011, Zl. 2009/01/0020, mwH).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2012:2010010003.X01

Im RIS seit

27.02.2012

Zuletzt aktualisiert am

28.09.2017

Dokumentnummer

JWR_2010010003_20120126X01

Rechtssatz für 2012/01/0079

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2012/01/0079

Entscheidungsdatum

20.03.2013

Index

41/02 Staatsbürgerschaft

Norm

StbG 1985 §10 Abs1 Z1 idF 2006/I/037;
StbG 1985 §15 Abs1 Z3 idF 2006/I/037;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2010/01/0003 E 26. Jänner 2012 RS 1 (hier keine Bezugnahme auf § 11a Abs. 1 und § 12 Z. 1 lit. b StbG idF der Staatsbürgerschaftsnovelle 2005)

Stammrechtssatz

Nach dem klaren Wortlaut des Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer eins, StbG ("rechtmäßig und ununterbrochen im Bundesgebiet aufgehalten") sowie des Paragraph 11 a, Absatz eins, StbG ("nach einem rechtmäßigen und ununterbrochenen Aufenthalt von") und des Paragraph 12, Ziffer eins, Litera b, StbG ("seinen rechtmäßigen und ununterbrochenen Aufenthalt") in der hier maßgeblichen Fassung nach der Staatsbürgerschaftsrechts-Novelle 2005 kommt es nicht mehr auf den Hauptwohnsitz, sondern auf den durchgehenden rechtmäßigen Aufenthalt im Bundesgebiet in der erforderlichen Mindestdauer, zurückgerechnet vom Zeitpunkt der Entscheidung der Staatsbürgerschaftsbehörde, an. Aus Paragraph 15, Absatz eins, Ziffer 3, StbG ergibt sich, dass eine tatsächliche Anwesenheit des Fremden im Bundesgebiet im Umfang von mindestens vier Fünftel des Zeitraumes erforderlich ist vergleiche das hg. Erkenntnis vom 17. November 2011, Zl. 2009/01/0020, mwH).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2013:2012010079.X03

Im RIS seit

22.04.2013

Zuletzt aktualisiert am

11.07.2013

Dokumentnummer

JWR_2012010079_20130320X03

Rechtssatz für Ra 2017/01/0233

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ra 2017/01/0233

Entscheidungsdatum

16.08.2017

Index

41/02 Staatsbürgerschaft

Norm

StbG 1985 §15 Abs1 Z3;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2010/01/0003 E 26. Jänner 2012 RS 1 (hier nur der letzte Satz)

Stammrechtssatz

Nach dem klaren Wortlaut des Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer eins, StbG ("rechtmäßig und ununterbrochen im Bundesgebiet aufgehalten") sowie des Paragraph 11 a, Absatz eins, StbG ("nach einem rechtmäßigen und ununterbrochenen Aufenthalt von") und des Paragraph 12, Ziffer eins, Litera b, StbG ("seinen rechtmäßigen und ununterbrochenen Aufenthalt") in der hier maßgeblichen Fassung nach der Staatsbürgerschaftsrechts-Novelle 2005 kommt es nicht mehr auf den Hauptwohnsitz, sondern auf den durchgehenden rechtmäßigen Aufenthalt im Bundesgebiet in der erforderlichen Mindestdauer, zurückgerechnet vom Zeitpunkt der Entscheidung der Staatsbürgerschaftsbehörde, an. Aus Paragraph 15, Absatz eins, Ziffer 3, StbG ergibt sich, dass eine tatsächliche Anwesenheit des Fremden im Bundesgebiet im Umfang von mindestens vier Fünftel des Zeitraumes erforderlich ist vergleiche das hg. Erkenntnis vom 17. November 2011, Zl. 2009/01/0020, mwH).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2017:RA2017010233.L02

Im RIS seit

15.09.2017

Zuletzt aktualisiert am

03.10.2017

Dokumentnummer

JWR_2017010233_20170816L02