Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2016/02/0228

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

Ra 2016/02/0228

Entscheidungsdatum

16.12.2016

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): Ro 2016/02/0028 E 20. Dezember 2016 Ro 2016/02/0013 E 21. Dezember 2016 Ro 2016/02/0014 E 21. Dezember 2016 Ro 2016/02/0015 E 21. Dezember 2016 Ro 2016/02/0030 E 9. Januar 2017 Ro 2016/02/0029 E 18. Januar 2017 Ro 2017/02/0004 E 27. März 2017 Ro 2017/02/0002 E 25. Januar 2017 Ro 2017/02/0005 E 14. März 2017 Ro 2017/02/0013 E 15. März 2017 Ro 2017/02/0014 E 27. März 2017 Ro 2017/02/0012 E 27. März 2017 Ro 2017/02/0003 E 25. Januar 2017

Rechtssatz

Im Verfahren betreffend Beschlagnahme kommt es nicht darauf an, ob für die Tätigkeit des Wettunternehmers oder der Wettunternehmerin im Zeitpunkt der Entscheidung des VwG eine Bewilligung besteht und ob mit den beschlagnahmten Geräten zu diesem Zeitpunkt eine Tätigkeit als Wettunternehmer ohne Bewilligung ausgeübt wird. Maßgeblich ist vielmehr, ob zu diesem Zeitpunkt noch der Verdacht aufrecht ist, dass der Beschuldigte im Zeitpunkt der Beschlagnahme eine Verwaltungsübertretung begangen hat. Im Hinblick auf Paragraph eins, Absatz 2, VStG ist zu prüfen, ob die vorgeworfene Tathandlung auch im Entscheidungszeitpunkt des VwG weiterhin strafbar war, oder ob die Strafnorm zwischenzeitlich aufgehoben wurde.

Schlagworte

Maßgebende Rechtslage maßgebender Sachverhalt Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2016:RA2016020228.L02

Im RIS seit

13.01.2017

Zuletzt aktualisiert am

16.04.2019

Dokumentnummer

JWR_2016020228_20161216L02