Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2001/05/1171

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 16195 A/2003

Rechtssatznummer

20

Geschäftszahl

2001/05/1171

Entscheidungsdatum

14.10.2003

Index

L85004 Straßen Oberösterreich
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §68 Abs3;
LStG OÖ 1991 §14 Abs1;
LStG OÖ 1991 §31 Abs3 Z3;
LStG OÖ 1991 §32 Abs4;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 2001/05/1172

Rechtssatz

Paragraph 14, Absatz eins, OÖ LStG 1991 gewährt den Anrainern gemäß Paragraph 31, Absatz 3, Ziffer 3, OÖ LStG 1991 keinen absoluten, zu einer Versagung des Straßenvorhabens führenden Immissionsschutz. Nur in dem Fall, dass mit der Herstellung der Straße für sie eine Gesundheitsgefährdung verbunden wäre, könnte dies zu einer Änderung oder Ergänzung des Projektes führen vergleiche das zum Starkstromwegegesetz 1968 ergangene hg. E vom 26. April 2000, 96/05/0048, m. w. N.). Auch aus Paragraph 32, Absatz 4, OÖ LStG 1991 geht eindeutig hervor, dass eine straßenrechtliche Bewilligung nicht erteilt werden darf, wenn mit der Herstellung und dem Betrieb der Straße eine Gefährdung des Lebens oder der körperlichen Sicherheit von Menschen verbunden wäre vergleiche auch Paragraph 68, Absatz 3, AVG).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2003:2001051171.X20

Im RIS seit

30.10.2003

Zuletzt aktualisiert am

07.11.2011

Dokumentnummer

JWR_2001051171_20031014X20

Rechtssatz für 2003/05/0098

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

2003/05/0098

Entscheidungsdatum

20.12.2005

Index

L85004 Straßen Oberösterreich
001 Verwaltungsrecht allgemein

Norm

LStG OÖ 1991 §14 Abs1;
LStG OÖ 1991 §31 Abs3 Z3;
VwRallg;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2001/05/1171 E 14. Oktober 2003 RS 20 (Hier ohne letzten Satz)

Stammrechtssatz

Paragraph 14, Absatz eins, OÖ LStG 1991 gewährt den Anrainern gemäß Paragraph 31, Absatz 3, Ziffer 3, OÖ LStG 1991 keinen absoluten, zu einer Versagung des Straßenvorhabens führenden Immissionsschutz. Nur in dem Fall, dass mit der Herstellung der Straße für sie eine Gesundheitsgefährdung verbunden wäre, könnte dies zu einer Änderung oder Ergänzung des Projektes führen vergleiche das zum Starkstromwegegesetz 1968 ergangene hg. E vom 26. April 2000, 96/05/0048, m. w. N.). Auch aus Paragraph 32, Absatz 4, OÖ LStG 1991 geht eindeutig hervor, dass eine straßenrechtliche Bewilligung nicht erteilt werden darf, wenn mit der Herstellung und dem Betrieb der Straße eine Gefährdung des Lebens oder der körperlichen Sicherheit von Menschen verbunden wäre vergleiche auch Paragraph 68, Absatz 3, AVG).

Schlagworte

Individuelle Normen und Parteienrechte Rechtsanspruch Antragsrecht Anfechtungsrecht VwRallg9/2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2005:2003050098.X05

Im RIS seit

23.01.2006

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2015

Dokumentnummer

JWR_2003050098_20051220X05