Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 95/18/0071

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

95/18/0071

Entscheidungsdatum

01.02.1995

Index

19/05 Menschenrechte
24/01 Strafgesetzbuch
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

FrG 1993 §18 Abs1;
FrG 1993 §18 Abs2 Z1;
FrG 1993 §19;
FrG 1993 §20 Abs1;
MRK Art8 Abs2;
StGB §142;
StGB §143;
StGB §229;
  1. StGB § 143 heute
  2. StGB § 143 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 143 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2015
  4. StGB § 143 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. StGB § 143 gültig von 01.03.1988 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Die Auffassung der Behörde, daß auf Grund der vom Fremden begangenen Straftaten (Raub, Urkundenunterdrückung, schwerer Raub als Jugendstraftaten) das Aufenthaltsverbot zur Verhinderung von strafbaren Handlungen und zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer dringend geboten und daher gemäß Paragraph 19, FrG 1993 zulässig sei, begegnet keinen Bedenken. Es ist nicht rechtswidrig, wenn die Behörde die öffentlichen Interessen als schwerer wiegend eingeschätzt hat als die gegenläufigen privaten und familiären Interessen des Fremden, der seit seinem siebenten Lebenjsahr (seit 1982) mit seinen Eltern und Geschwistern in Österreich lebt, am weiteren Aufenthalt im Bundesgebiet (Hinweis E 3.11.1994, 94/18/0330).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1995:1995180071.X01

Im RIS seit

20.11.2000

Dokumentnummer

JWR_1995180071_19950201X01

Rechtssatz für 95/21/0125

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

95/21/0125

Entscheidungsdatum

17.05.1995

Index

19/05 Menschenrechte
24/01 Strafgesetzbuch
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

FrG 1993 §18 Abs1;
FrG 1993 §18 Abs2 Z1;
FrG 1993 §19;
FrG 1993 §20 Abs1;
MRK Art8 Abs2;
StGB §142;
StGB §143;
  1. StGB § 143 heute
  2. StGB § 143 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 143 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2015
  4. StGB § 143 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. StGB § 143 gültig von 01.03.1988 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie VwGH E 1995/02/01 95/18/0071 1 (hier: Verurteilung zu 20 Monaten Freiheitsstrafe wegen § 142 Abs 1 und § 143 StGB als Jugendstraftaten)

Stammrechtssatz

Die Auffassung der Behörde, daß auf Grund der vom Fremden begangenen Straftaten (Raub, Urkundenunterdrückung, schwerer Raub als Jugendstraftaten) das Aufenthaltsverbot zur Verhinderung von strafbaren Handlungen und zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer dringend geboten und daher gemäß Paragraph 19, FrG 1993 zulässig sei, begegnet keinen Bedenken. Es ist nicht rechtswidrig, wenn die Behörde die öffentlichen Interessen als schwerer wiegend eingeschätzt hat als die gegenläufigen privaten und familiären Interessen des Fremden, der seit seinem siebenten Lebenjsahr (seit 1982) mit seinen Eltern und Geschwistern in Österreich lebt, am weiteren Aufenthalt im Bundesgebiet (Hinweis E 3.11.1994, 94/18/0330).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1995:1995210125.X02

Im RIS seit

20.11.2000

Dokumentnummer

JWR_1995210125_19950517X02

Rechtssatz für 94/18/0323

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

94/18/0323

Entscheidungsdatum

18.05.1995

Index

19/05 Menschenrechte
24/01 Strafgesetzbuch
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

FrG 1993 §18 Abs1
FrG 1993 §18 Abs2 Z1
FrG 1993 §19
FrG 1993 §20 Abs1
MRK Art8 Abs2
StGB §129

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie VwGH E 1995/02/01 95/18/0071 1 (hier: der Fremde hält sich seit 1979, somit seit seinem vierten Lebensjahr in Österreich auf, die zahlreichen Raubüberfälle wurden auf besonders brutale Weise gegen alte Frauen und Kinder begangen)

Stammrechtssatz

Die Auffassung der Behörde, daß auf Grund der vom Fremden

begangenen Straftaten (Raub, Urkundenunterdrückung, schwerer

Raub als Jugendstraftaten) das Aufenthaltsverbot zur

Verhinderung von strafbaren Handlungen und zum Schutz der

Rechte und Freiheiten anderer dringend geboten und daher gemäß

Paragraph 19, FrG 1993 zulässig sei, begegnet keinen Bedenken. Es ist

nicht rechtswidrig, wenn die Behörde die öffentlichen

Interessen als schwerer wiegend eingeschätzt hat als die

gegenläufigen privaten und familiären Interessen des Fremden,

der seit seinem siebenten Lebenjsahr (seit 1982) mit seinen

Eltern und Geschwistern in Österreich lebt, am weiteren

Aufenthalt im Bundesgebiet (Hinweis E 3.11.1994, 94/18/0330).

Schlagworte

Jugendstraftat Soziale Intergration

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1995:1994180323.X04

Im RIS seit

20.11.2000

Zuletzt aktualisiert am

28.07.2026

Dokumentnummer

JWR_1994180323_19950518X04

Rechtssatz für 96/18/0042

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

96/18/0042

Entscheidungsdatum

11.04.1996

Index

19/05 Menschenrechte
24/01 Strafgesetzbuch
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

FrG 1993 §18 Abs1;
FrG 1993 §18 Abs2 Z1;
FrG 1993 §19;
FrG 1993 §20 Abs1;
MRK Art8 Abs2;
StGB §142;
StGB §143;
  1. StGB § 143 heute
  2. StGB § 143 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  3. StGB § 143 gültig ab 01.01.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2015
  4. StGB § 143 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  5. StGB § 143 gültig von 01.03.1988 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie VwGH E 1995/02/01 95/18/0071 1 (hier: der Fremde lebt seit seinem dritten Lebensjahr, somit seit 1980, mit seiner Familie in Österreich)

Stammrechtssatz

Die Auffassung der Behörde, daß auf Grund der vom Fremden begangenen Straftaten (Raub, Urkundenunterdrückung, schwerer Raub als Jugendstraftaten) das Aufenthaltsverbot zur Verhinderung von strafbaren Handlungen und zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer dringend geboten und daher gemäß Paragraph 19, FrG 1993 zulässig sei, begegnet keinen Bedenken. Es ist nicht rechtswidrig, wenn die Behörde die öffentlichen Interessen als schwerer wiegend eingeschätzt hat als die gegenläufigen privaten und familiären Interessen des Fremden, der seit seinem siebenten Lebenjsahr (seit 1982) mit seinen Eltern und Geschwistern in Österreich lebt, am weiteren Aufenthalt im Bundesgebiet (Hinweis E 3.11.1994, 94/18/0330).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1996:1996180042.X02

Im RIS seit

11.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1996180042_19960411X02