Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 93/13/0295

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 7121 F/1997

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

93/13/0295

Entscheidungsdatum

22.10.1997

Index

32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

KStG 1988 §20 Abs3 Z2;
KStG 1988 §20 Abs4 idF 1989/660;
  1. KStG 1988 § 20 heute
  2. KStG 1988 § 20 gültig ab 13.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  3. KStG 1988 § 20 gültig von 10.01.1998 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1998
  4. KStG 1988 § 20 gültig von 01.05.1996 bis 09.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  5. KStG 1988 § 20 gültig von 31.12.1991 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 699/1991
  6. KStG 1988 § 20 gültig von 01.01.1991 bis 30.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991
  7. KStG 1988 § 20 gültig von 30.12.1989 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 660/1989
  8. KStG 1988 § 20 gültig von 30.07.1988 bis 29.12.1989
  1. KStG 1988 § 20 heute
  2. KStG 1988 § 20 gültig ab 13.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 28/1999
  3. KStG 1988 § 20 gültig von 10.01.1998 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1998
  4. KStG 1988 § 20 gültig von 01.05.1996 bis 09.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  5. KStG 1988 § 20 gültig von 31.12.1991 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 699/1991
  6. KStG 1988 § 20 gültig von 01.01.1991 bis 30.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991
  7. KStG 1988 § 20 gültig von 30.12.1989 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 660/1989
  8. KStG 1988 § 20 gültig von 30.07.1988 bis 29.12.1989

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): 99/13/0240 E 22. März 2000

Rechtssatz

Zu Recht vertritt Hügel, Sind Umwandlungsverluste stets "Scheinverluste"?, ÖStZ 1989, 250 ff, die Ansicht, daß die Bestimmung des Paragraph 20, Absatz 3, KStG 1988 auf der Rechtsfolgenseite nicht die übernehmende Gesellschaft betrifft, sondern das Unterbleiben der Schlußbesteuerung bei der übertragenden Gesellschaft regelt. Wenngleich die Bewertung in der Bilanz der übernehmenden Gesellschaft als Anwendungsvoraussetzung im Hinblick auf Paragraph 20, Absatz 3, Ziffer 2, KStG 1988 relevant ist, können aus dieser Regelung Rechtsfolgen jedoch immer nur für die Besteuerung der übertragenden Gesellschaft abgeleitet werden. Sollte der steuerwirksame Abzug eines Umwandlungsverlustes tatsächlich gegen Paragraph 20, Absatz 3, KStG 1988 verstoßen, hätte dies zwar die gewinnrealisierende Aufdeckung der stillen Reserven im Rahmen der Schlußbesteuerung der übertragenden Gesellschaft zur Folge, auf die Abzugsfähigkeit des Umwandlungsverlustes bei der Ermittlung des Gewinnes der übernehmenden Gesellschaft könnte dies aber keinen Einfluß haben. Die im Paragraph 20, Absatz 3, Ziffer 2, KStG 1988 geregelte Voraussetzung für eine unterbleibende Liquidationsbesteuerung rechtfertigt damit keine eine im KStG 1988 nicht normierte Steuerneutralität entsprechender Buchgewinne und Buchverluste ersetzende Interpretation.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1997:1993130295.X04

Im RIS seit

26.11.2001

Dokumentnummer

JWR_1993130295_19971022X04