Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 91/19/0298

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

91/19/0298

Entscheidungsdatum

02.12.1991

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

FPG 1954 §11 Abs4
FPG 1954 §4
PaßG 1969 §28
VwGG §34 Abs1
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Die Beschwerde ist in Ansehung des Ausspruches im Bescheid der

BH, daß der Fremde das Bundesgebiet innerhalb einer bestimmten

Frist zu verlassen habe, unzulässig, weil der Instanzenzug

nicht erschöpft ist; insbesondere greift die Vorschrift des

Paragraph 28, PaßG, wonach gegen die Versagung oder Ungültigerklärung

eines Sichtvermerkes eine Berufung nicht zulässig ist, in

Hinsicht auf den angeführten Ausspruch, betreffend das

Verlassen des österreichischen Bundesgebietes, nicht Platz.

Gleiches gilt, wenn man diesen Ausspruch dem FrPolG

unterstellen wollte, da es sich um keinen der im

Paragraph 11, Absatz 4, FrPolG geregelten Fälle der Unzulässigkeit einer

Berufung handelt.

Schlagworte

Offenbare Unzuständigkeit des VwGH Nichterschöpfung des Instanzenzuges Besondere Rechtsgebiete Diverses

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1991:1991190298.X02

Im RIS seit

06.08.2001

Zuletzt aktualisiert am

21.07.2026

Dokumentnummer

JWR_1991190298_19911202X02