Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 91/09/0151

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

91/09/0151

Entscheidungsdatum

28.11.1991

Index

001 Verwaltungsrecht allgemein
67 Versorgungsrecht

Norm

KOVG 1957 §53;
KOVG 1957 §54 Abs1;
VwRallg;
  1. KOVG 1957 § 53 heute
  2. KOVG 1957 § 53 gültig ab 01.01.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 150/2002
  3. KOVG 1957 § 53 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1997
  4. KOVG 1957 § 53 gültig von 01.07.1994 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1994
  5. KOVG 1957 § 53 gültig von 01.01.1976 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 94/1975
  1. KOVG 1957 § 54 heute
  2. KOVG 1957 § 54 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 139/1997
  3. KOVG 1957 § 54 gültig von 01.01.1992 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 687/1991
  4. KOVG 1957 § 54 gültig von 01.01.1990 bis 31.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 648/1989

Rechtssatz

Die Beantwortung der Frage, ob der Empfänger einer Leistung diese in gutem Glauben angenommen hat, hängt davon ab, ob er bei objektiver Betrachtung des konkreten Sachverhaltes damit rechnen mußte, daß ihm die Leistung nicht oder nicht mehr gebührt; anders gewendet: Gutgläubigkeit bei Empfang von Leistungen ist dann nicht anzunehmen, wenn der Leistungsempfänger - nicht nach seinem subjektiven Wissen, sondern objektiv beurteilt - an der Rechtmäßigkeit der ihm ausgezahlten Leistungen auch nur Zweifel hätte haben müssen (Hinweis E 18.10.1989, 89/09/0047) (hier: Familienzuschlag nach Ehescheidung).

Schlagworte

Rechtsgrundsätze Allgemein Anwendbarkeit zivilrechtlicher Bestimmungen Verträge und Vereinbarungen im öffentlichen Recht VwRallg6/1 Verschulden und guter Glaube

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1991:1991090151.X05

Im RIS seit

11.07.2001

Dokumentnummer

JWR_1991090151_19911128X05