Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 90/08/0142

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

15

Geschäftszahl

90/08/0142

Entscheidungsdatum

19.02.1991

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): 90/08/0144 E 19.2.1991 90/08/0143 E 19.2.1991

Rechtssatz

In der Frage, ob der erstinstanzliche Bescheid aufzuheben ist (Paragraph 66, Absatz 2, AVG) oder ob die nötigen Sachverhaltsergänzungen von der Berufungsbehörde selbst vorzunehmen sind, hat diese einen Ermessensspielraum nur unter der Voraussetzung, daß sich der Mangel des erstinstanzlichen Bescheides nicht anders als mit der Durchführung einer mündlichen Verhandlung oder Vernehmung beheben läßt (Hinweis E 20.9.1990, 89/06/0100).

Schlagworte

Inhalt der Berufungsentscheidung Voraussetzungen der meritorischen Erledigung Zurückweisung (siehe auch §63 Abs1, 3 und 5 AVG) Heilung von Verfahrensmängeln der Vorinstanz im Berufungsverfahren

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1991:1990080142.X15

Im RIS seit

16.01.2001

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2009

Dokumentnummer

JWR_1990080142_19910219X15