Rechtssatz für 7Ob397/65; 8Ob77/70; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018722

Geschäftszahl

7Ob397/65; 8Ob77/70; 1Ob26/75; 1Ob531/77; 2Ob558/77; 7Ob614/80; 3Ob584/82; 1Ob707/85; 1Ob568/90; 7Ob541/95 (7Ob542/95); 6Ob143/07h; 10Ob108/07s; 5Ob195/09a; 2Ob34/11f; 1Ob106/13i; 3Ob49/14y; 4Ob198/15v; 7Ob45/17v; 6Ob240/19s; 9Ob83/21b; 10Ob2/23a; 3Ob140/22t; 6Ob150/22k; 3Ob142/22m; 3Ob139/23x; 8Ob95/22m; 7Ob191/23y; 6Ob160/22f; 4Ob171/23k

Entscheidungsdatum

25.01.2024

Norm

ABGB §932 IIIa
ABGB §932 VIIb
ABGB §922 IIIa
  1. ABGB § 932 heute
  2. ABGB § 932 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 932 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 932 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 932 heute
  2. ABGB § 932 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 932 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 932 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Dem Käufer einer mit einem wesentlichen Mangel behafteten Sache steht ein Anspruch auf Wandlung schon dann zu, wenn der Veräußerer zunächst vergeblich versucht hat, sie zu verbessern und sich weigert, Maßnahmen zu treffen, die zur Herstellung eines einwandfreien Zustandes erforderlich sind.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 397/65
    Entscheidungstext OGH 19.01.1966 7 Ob 397/65
    Veröff: SZ 39/8
  • 8 Ob 77/70
    Entscheidungstext OGH 28.04.1970 8 Ob 77/70
    Veröff: HS 7333
  • 1 Ob 26/75
    Entscheidungstext OGH 30.04.1975 1 Ob 26/75
    Vgl auch; Veröff: EvBl 1976/78
  • 1 Ob 531/77
    Entscheidungstext OGH 08.07.1977 1 Ob 531/77
    Veröff: SZ 50/85 = JBl 1978,374
  • 2 Ob 558/77
    Entscheidungstext OGH 08.09.1977 2 Ob 558/77
    Veröff: SZ 50/116
  • 7 Ob 614/80
    Entscheidungstext OGH 26.06.1980 7 Ob 614/80
    Beisatz: Wird die Herstellung eines einwandfreien Zustandes von einer im ursprünglichen Vertrag nicht vorgesehenen kostspieligen Zusatzleistung abhängig gemacht, muss dies seiner Verweigerung der Verbesserung gleichgehalten werden (hier: gekaufter Schreibautomat kann infolge ständiger Spannungsschwankungen nicht ordnungsgemäß betrieben werden). (T1)
  • 3 Ob 584/82
    Entscheidungstext OGH 24.11.1982 3 Ob 584/82
  • 1 Ob 707/85
    Entscheidungstext OGH 11.12.1985 1 Ob 707/85
  • 1 Ob 568/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 1 Ob 568/90
    Auch
  • 7 Ob 541/95
    Entscheidungstext OGH 08.11.1995 7 Ob 541/95
    Auch
  • 6 Ob 143/07h
    Entscheidungstext OGH 13.07.2007 6 Ob 143/07h
    Auch; Beisatz: Der Übernehmer kann schon bei Misslingen des ersten Verbesserungsversuchs den Sekundärbehelf (Wandlung oder Preisminderung) in Anspruch nehmen. (T2)
    Beisatz: Hier: Erfolglose Verbesserungsversuche an einem Ofen. Bei einem Verbesserungsversuch wurde auch eine zusätzliche Beschädigung der Anlage verursacht. (T3)
  • 10 Ob 108/07s
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 10 Ob 108/07s
    Auch; Beis wie T2; Beisatz: Hier: „Regendichtheit" eines Oldtimer-Cabrios". (T4)
  • 5 Ob 195/09a
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 195/09a
    Vgl auch; Beisatz: Die Beurteilung, ob ein Vertragsrücktritt wegen Verbesserungsverzugs oder wegen Vertrauensverlustes gerechtfertigt sei, beruht auf der einzelfallbezogenen Bewertung des jeweiligen Verhaltens der Streitteile. (T5)
  • 2 Ob 34/11f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 2 Ob 34/11f
    Vgl; Auch Beis wie T2
  • 1 Ob 106/13i
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 106/13i
    Auch; Beis wie T2
  • 3 Ob 49/14y
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 49/14y
    Auch
  • 4 Ob 198/15v
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 198/15v
    Auch
  • 7 Ob 45/17v
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 45/17v
    Auch; Beis wie T2
  • 6 Ob 240/19s
    Entscheidungstext OGH 24.09.2020 6 Ob 240/19s
    Vgl; Beis nur wie T2
  • 9 Ob 83/21b
    Entscheidungstext OGH 19.05.2022 9 Ob 83/21b
    Vgl; Beis wie T2
  • 10 Ob 2/23a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 Ob 2/23a
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Dem Misslingen des ersten Verbesserungsversuchs ist gleichzuhalten, wenn nur eine Maßnahme angeboten wird, die zur Herstellung eines einwandfreien Zustandes nicht geeignet ist, während andere Maßnahmen kategorisch abgelehnt werden. Hier: Installation eines Software-Updates mit einer gemäß Art 5 Abs 2 VO 715/2007 verbotenen Abschalteinrichtung. (T6)
  • 3 Ob 140/22t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 140/22t
    vgl; Beisatz nur wie T2
  • 6 Ob 150/22k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.06.2023 6 Ob 150/22k
    Beisatz wie T6: Hier: VW Tiguan mit Dieselmotor EA 189 (T7)
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
    Beisatz nur wie T2
  • 3 Ob 139/23x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.09.2023 3 Ob 139/23x
    vgl; Beisatz wie T2
  • 8 Ob 95/22m
    Entscheidungstext OGH 19.10.2023 8 Ob 95/22m
    Beisatz: Hier: VW Caddy mit Dieselmotor EA 189 (T8)
    Beisatz: Wenn ein Software-Update nur zum Austausch einer unzulässigen Abschalteinrichtung iSd Art 5 Abs 2 VO 715/2007/EG durch eine andere unzulässige Abschalteinrichtung führt, liegt auch nach der "Verbesserung" ein Sachmangel vor. (T9)
  • 7 Ob 191/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 191/23y
    vgl; Beisatz nur wie T2
  • 6 Ob 160/22f
    Entscheidungstext OGH 20.11.2023 6 Ob 160/22f
    vgl; Beisatz wie T2
  • 4 Ob 171/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.01.2024 4 Ob 171/23k
    vgl; Beisatz wie T2: Hier: Fahrzeug mit Dieselmotor des Typs EA288 (T10)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0018722

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.02.2024

Dokumentnummer

JJR_19660119_OGH0002_0070OB00397_6500000_002

Rechtssatz für 4Ob516/87; 3Ob580/90; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0041069

Geschäftszahl

4Ob516/87; 3Ob580/90; 8Ob1610/90; 1Ob618/91; 6Ob263/00w; 3Ob58/08p; 2Ob221/08a; 4Ob178/12y; 6Ob25/12p; 4Ob86/15y; 9Ob5/15y; 4Ob70/18z; 10Ob2/23a; 3Ob140/22t; 3Ob142/22m; 4Ob171/23k

Entscheidungsdatum

25.01.2024

Rechtssatz

Die Beifügung einer Zug - um - Zug - Leistung des Klägers ist eine Beschränkung seines Begehrens, die auch dann, wenn er sie nicht selbst angeboten hat, zulässig ist, weil sie gegenüber seinem Begehren ein Minus bedeutet.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 516/87
    Entscheidungstext OGH 16.06.1987 4 Ob 516/87
  • 3 Ob 580/90
    Entscheidungstext OGH 17.10.1990 3 Ob 580/90
  • 8 Ob 1610/90
    Entscheidungstext OGH 21.02.1991 8 Ob 1610/90
    Vgl aber; Beisatz: Die Aufnahme der Zug - um - Zug - Verpflichtung in den Urteilsspruch erfordert ein ausdrücklich darauf gerichtetes Begehren. (T1)
  • 1 Ob 618/91
    Entscheidungstext OGH 20.11.1991 1 Ob 618/91
    Auch; Veröff: WoBl 1992,121 (Call)
  • 6 Ob 263/00w
    Entscheidungstext OGH 05.07.2001 6 Ob 263/00w
    Vgl; Beisatz: Die Aufnahme einer Zug-um-Zug-Verpflichtung in den Urteilsspruch kommt bei gegenseitigen Geldforderungen nicht in Betracht. (T2)
  • 3 Ob 58/08p
    Entscheidungstext OGH 11.06.2008 3 Ob 58/08p
    Auch
  • 2 Ob 221/08a
    Entscheidungstext OGH 16.04.2009 2 Ob 221/08a
    Auch
  • 4 Ob 178/12y
    Entscheidungstext OGH 18.10.2012 4 Ob 178/12y
    Auch
  • 6 Ob 25/12p
    Entscheidungstext OGH 27.02.2013 6 Ob 25/12p
    Beisatz: Diese Rechtsprechung ist nicht nur unter dem Gesichtspunkt des § 405 ZPO zu beachten, sondern auch im Zusammenhang mit Präklusions‑ und Verjährungsfristen. (T3)
  • 4 Ob 86/15y
    Entscheidungstext OGH 16.06.2015 4 Ob 86/15y
    Auch
  • 9 Ob 5/15y
    Entscheidungstext OGH 29.07.2015 9 Ob 5/15y
  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Auch
  • 10 Ob 2/23a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 Ob 2/23a
    Vgl
  • 3 Ob 140/22t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 140/22t
    vgl
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
    vgl
  • 4 Ob 171/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.01.2024 4 Ob 171/23k
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0041069

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.02.2024

Dokumentnummer

JJR_19870616_OGH0002_0040OB00516_8700000_001

Rechtssatz für 7Ob541/95 (7Ob542/95); ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0086350

Geschäftszahl

7Ob541/95 (7Ob542/95); 6Ob265/01s; 7Ob40/05s; 6Ob143/07h; 2Ob95/06v; 8Ob150/08d; 9Ob85/09d; 3Ob202/12w; 1Ob106/13i; 5Ob49/13m; 8Ob59/16h; 4Ob70/18z; 10Ob38/20s; 10Ob2/23a; 3Ob142/22m; 4Ob171/23k

Entscheidungsdatum

25.01.2024

Rechtssatz

Aus Paragraph 1435, ABGB, der bei der Auflösung des Vertrages durch Wandlung nach Paragraph 932, ABGB unmittelbar anzuwenden ist, ergibt sich, dass durch den Rücktritt vom Vertrag beiderseitige Kondiktionsansprüche entstehen, soweit von beiden Seiten bereits Leistungen erbracht wurden. Die beiderseitigen Leistungen sind in analoger Anwendung des Paragraph 877, ABGB Zug um Zug zurückzuerstatten. Aus der Anwendung des Paragraph 1052, ABGB auf die bei Auflösung eines Vertrages beiden Teilen obliegenden Rückleistungsverpflichtungen ergibt sich, dass die Rückabwicklung Zug um Zug nur auf Einrede, nicht jedoch von Amts wegen zu beachten ist.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 541/95
    Entscheidungstext OGH 08.11.1995 7 Ob 541/95
  • 6 Ob 265/01s
    Entscheidungstext OGH 11.07.2002 6 Ob 265/01s
  • 7 Ob 40/05s
    Entscheidungstext OGH 08.06.2005 7 Ob 40/05s
    Auch
  • 6 Ob 143/07h
    Entscheidungstext OGH 13.07.2007 6 Ob 143/07h
    Auch; nur: Aus § 1435 ABGB, der bei der Auflösung des Vertrages durch Wandlung nach § 932 ABGB unmittelbar anzuwenden ist, ergibt sich, dass durch den Rücktritt vom Vertrag beiderseitige Kondiktionsansprüche entstehen, soweit von beiden Seiten bereits Leistungen erbracht wurden. Die beiderseitigen Leistungen sind in analoger Anwendung des § 877 ABGB Zug um Zug zurückzuerstatten. (T1)
  • 2 Ob 95/06v
    Entscheidungstext OGH 04.07.2007 2 Ob 95/06v
    Auch; nur: Aus § 1435 ABGB, der bei der Auflösung des Vertrages durch Wandlung nach § 932 ABGB unmittelbar anzuwenden ist, ergibt sich, dass durch den Rücktritt vom Vertrag beiderseitige Kondiktionsansprüche entstehen, soweit von beiden Seiten bereits Leistungen erbracht wurden. (T2)
    Veröff: SZ 2007/109
  • 8 Ob 150/08d
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 150/08d
    Beisatz: Voraussetzung für die Aufnahme einer Zug-um-Zug-Verpflichtung in den Urteilsspruch durch das Gericht ist entweder ein entsprechendes Klagebegehren oder zumindest eine entsprechende, im Klagevorbringen zum Ausdruck kommende Bereitschaft des Klägers zur Erbringung der Gegenleistung oder aber ein entsprechendes Einwendungsvorbringen des Beklagten. (T3)
    Beisatz: Nach Wandlung hat eine Zug-um-Zug-Verurteilung über Einwand des Beklagten auch dann stattzufinden, wenn der Wandlungskläger bereits außergerichtlich vergeblich gegenseitige Rückabwicklung angeboten hatte. (T4)
    Bem: Siehe auch RS0124557. (T5)
  • 9 Ob 85/09d
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 Ob 85/09d
    Vgl auch; Beisatz: Eine bereicherungsrechtliche Rückabwicklung ist nur über Einwand des Beklagten beachtlich. (T6)
    Veröff: SZ 2010/53
  • 3 Ob 202/12w
    Entscheidungstext OGH 19.12.2012 3 Ob 202/12w
    Auch; nur ähnlich T1
  • 1 Ob 106/13i
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 106/13i
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 49/13m
    Entscheidungstext OGH 06.11.2013 5 Ob 49/13m
    Vgl auch
  • 8 Ob 59/16h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 8 Ob 59/16h
  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Vgl
  • 10 Ob 38/20s
    Entscheidungstext OGH 24.11.2020 10 Ob 38/20s
    Vgl
  • 10 Ob 2/23a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 Ob 2/23a
    Vgl
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
    vgl
  • 4 Ob 171/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.01.2024 4 Ob 171/23k
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0086350

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.02.2024

Dokumentnummer

JJR_19951108_OGH0002_0070OB00541_9500000_002

Rechtssatz für 6Ob741/78; 3Ob584/82; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018702

Geschäftszahl

6Ob741/78; 3Ob584/82; 6Ob632/82; 6Ob665/84; 7Ob586/85; 1Ob707/85; 1Ob618/86; 3Ob657/86 (3Ob658/86); 4Ob586/87; 6Ob639/88; 7Ob632/90; 3Ob20/97f; 1Ob166/98p; 2Ob131/98y; 5Ob195/09a; 2Ob34/11f; 1Ob106/13i; 7Ob45/17v; 6Ob134/18a; 9Ob83/21b; 10Ob2/23a; 3Ob140/22t; 3Ob30/23t; 3Ob142/22m; 3Ob139/23x; 7Ob191/23y; 6Ob160/22f; 8Ob57/23z

Entscheidungsdatum

15.02.2024

Norm

ABGB §932 IIIa
ABGB §932 V
ABGB §933 I
ABGB §922 IIIa
  1. ABGB § 932 heute
  2. ABGB § 932 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 932 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 932 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 932 heute
  2. ABGB § 932 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 932 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 932 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916
  1. ABGB § 933 heute
  2. ABGB § 933 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 933 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 933 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Der Besteller kann nach misslungenen Verbesserungsversuchen den Mangel als unbehebbar behandeln und Wandlung begehren. Die Wandlung vollzieht sich zwar nicht schon durch die einseitige Erklärung des Käufers, sondern erst durch richterlichen Gestaltungsakt, doch kommt den missglückten Verbesserungsversuchen die Wirkung zu, dass der Verbesserungsanspruch erlischt, es also auf eine allenfalls später erklärte Bereitschaft des Schuldners, den Mangel zu beheben, nicht mehr ankommt.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 741/78
    Entscheidungstext OGH 16.11.1978 6 Ob 741/78
    Veröff: EvBl 1979/127 S 391
  • 3 Ob 584/82
    Entscheidungstext OGH 24.11.1982 3 Ob 584/82
    nur: Der Besteller kann nach mißlungenen Verbesserungsversuchen den Mangel als unbehebbar behandeln und Wandlung begehren. (T1)
  • 6 Ob 632/82
    Entscheidungstext OGH 19.05.1983 6 Ob 632/82
    Beisatz: Es bedarf auch keiner weiteren Fristsetzung. (T2)
  • 6 Ob 665/84
    Entscheidungstext OGH 28.02.1985 6 Ob 665/84
    Auch; nur T1
  • 7 Ob 586/85
    Entscheidungstext OGH 27.06.1985 7 Ob 586/85
    nur T1
  • 1 Ob 707/85
    Entscheidungstext OGH 11.12.1985 1 Ob 707/85
    nur T1
  • 1 Ob 618/86
    Entscheidungstext OGH 17.11.1986 1 Ob 618/86
    nur: Der Besteller kann nach mißlungenen Verbesserungsversuchen den Mangel als unbehebbar behandeln. (T3)
  • 3 Ob 657/86
    Entscheidungstext OGH 01.07.1987 3 Ob 657/86
    nur T1
  • 4 Ob 586/87
    Entscheidungstext OGH 12.01.1988 4 Ob 586/87
    nur: Der Besteller kann nach misslungenen Verbesserungsversuchen den Mangel als unbehebbar behandeln und Wandlung begehren. Die Wandlung vollzieht sich zwar nicht schon durch die einseitige Erklärung des Käufers, sondern erst durch richterlichen Gestaltungsakt. (T4)
  • 6 Ob 639/88
    Entscheidungstext OGH 10.11.1988 6 Ob 639/88
    nur T4; Veröff: SZ 61/238 = JBl 1989,241 (dazu Czermak WBl 1989,87) = ÖBA 1989,627 = RdW 1989,96
  • 7 Ob 632/90
    Entscheidungstext OGH 22.11.1990 7 Ob 632/90
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 20/97f
    Entscheidungstext OGH 09.07.1997 3 Ob 20/97f
    nur: Die Wandlung vollzieht sich zwar nicht schon durch die einseitige Erklärung des Käufers, sondern erst durch richterlichen Gestaltungsakt. (T5)
    Beisatz: Preisminderung. (T6)
  • 1 Ob 166/98p
    Entscheidungstext OGH 25.08.1998 1 Ob 166/98p
    Auch; nur T1; Beisatz: Der Gewährleistungsgläubiger ist nicht verpflichtet, wiederholte Verbesserungsversuche zuzulassen. (T7)
  • 2 Ob 131/98y
    Entscheidungstext OGH 25.03.1999 2 Ob 131/98y
    nur T3
  • 5 Ob 195/09a
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 5 Ob 195/09a
    Vgl auch; Beisatz: Die Beurteilung, ob ein Vertragsrücktritt wegen Verbesserungsverzugs oder wegen Vertrauensverlustes gerechtfertigt sei, beruht auf der einzelfallbezogenen Bewertung des jeweiligen Verhaltens der Streitteile. (T8)
  • 2 Ob 34/11f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 2 Ob 34/11f
    Auch; nur T1; Beisatz: Wandlung kann bereits nach dem ersten misslungenen Verbesserungsversuch begehrt werden. (T9)
  • 1 Ob 106/13i
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 106/13i
    Auch; Beis wie T9
  • 7 Ob 45/17v
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 45/17v
    Auch; Beis wie T9
  • 6 Ob 134/18a
    Entscheidungstext OGH 31.08.2018 6 Ob 134/18a
    Vgl auch; nur T1
  • 9 Ob 83/21b
    Entscheidungstext OGH 19.05.2022 9 Ob 83/21b
    Vgl; Beis wie T9
  • 10 Ob 2/23a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 Ob 2/23a
    Vgl; Beis wie T9; Beisatz: Dem Misslingen des ersten Verbesserungsversuchs ist gleichzuhalten, wenn nur eine Maßnahme angeboten wird, die zur Herstellung eines einwandfreien Zustandes nicht geeignet ist, während andere Maßnahmen kategorisch abgelehnt werden. Hier: Installation eines Software-Updates mit einer gemäß Art 5 Abs 2 VO 715/2007 verbotenen Abschalteinrichtung, die unter normalen Betriebsbedingungen den überwiegenden Teil des Jahres aktiv ist. (T10)
  • 3 Ob 140/22t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 140/22t
    vgl; Beisatz wie T9
  • 3 Ob 30/23t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.06.2023 3 Ob 30/23t
    vgl; Beisatz wie T10
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
    vgl; Beisatz wie T9
  • 3 Ob 139/23x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 06.09.2023 3 Ob 139/23x
    vgl; Beisatz wie T9
  • 7 Ob 191/23y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.11.2023 7 Ob 191/23y
    vgl; Beisatz nur wie T9
  • 6 Ob 160/22f
    Entscheidungstext OGH 20.11.2023 6 Ob 160/22f
    vgl; Beisatz wie T9
  • 8 Ob 57/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 15.02.2024 8 Ob 57/23z
    Beisatz wie T10

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0018702

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.03.2024

Dokumentnummer

JJR_19781116_OGH0002_0060OB00741_7800000_001

Rechtssatz für 5Ob575/85; 9Ob712/91; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018534

Geschäftszahl

5Ob575/85; 9Ob712/91; 1Ob511/92; 1Ob516/92; 3Ob550/95; 6Ob76/04a; 1Ob110/05s; 6Ob147/05v; 2Ob142/06f; 2Ob95/06v; 3Ob248/08d; 5Ob274/09v; 8Ob74/13k; 8Ob59/16h; 3Ob131/19i; 4Ob21/21y; 10Ob2/23a; 3Ob142/22m; 4Ob79/23f; 8Ob1/24s; 1Ob34/24t; 4Ob57/24x; 2Ob173/24s

Entscheidungsdatum

19.11.2024

Rechtssatz

Die Bemessung des im Rahmen der Rückabwicklung nach Paragraph 921, Satz 2 ABGB zu leistenden Benützungsentgeltes nach dem ortsüblichen Mietzins würde bei Sachen, die auf lange Zeit üblicherweise nicht gemietet, sondern käuflich erworben werden, weil ein Benützungsentgelt schon in verhältnismäßig kurzer Zeit die Höhe des Barkaufpreises erreichen würde, zu nicht sachgerechten, höchst unbilligen Ergebnissen führen. Im Falle der Rückabwicklung eines Personenkraftwagen - Kaufes gelangt man daher zu dem gebührenden angemessenen Benützungsentgelt, wenn man berücksichtigt, welchen Aufwand die Beklagte tätigen hätte müssen und sich daher durch die Benützung des gekauften Personenkraftwagens erspart hat, um sich den Gebrauchsnutzen eines dem gekauften gleichwertigen gebrauchten Personenkraftwagens zu verschaffen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 575/85
    Entscheidungstext OGH 10.09.1985 5 Ob 575/85
    Veröff: SZ 58/138 = EvBl 1986/176 S 757 = JBl 1986,186
  • 9 Ob 712/91
    Entscheidungstext OGH 25.09.1991 9 Ob 712/91
    Beisatz: Hiebei sind Durchschnittsmaßstäbe und nicht etwa der konkrete (auffallend hohe) Wiederverkaufserlös zugrunde zu legen. (T1)
    Veröff: JBl 1992,247 = ecolex 1992,87
  • 1 Ob 511/92
    Entscheidungstext OGH 15.01.1992 1 Ob 511/92
    Auch; Beis wie T1 nur: Hiebei sind Durchschnittsmaßstäbe zugrunde zu legen. (T2)
    Veröff: SZ 65/5 = EvBl 1992/99 S 444 = JBl 1992,388
  • 1 Ob 516/92
    Entscheidungstext OGH 15.01.1992 1 Ob 516/92
    Auch; Beisatz: Wenn der Käufer die Rückabwicklung nicht zu vertreten hat, darf ihm nicht auf dem Wege des Benützungsentgeltes die Wertminderung aufgebürdet werden, welche die Sache durch den Verlust der Neuheit erleidet. Die Frage des Gebrauchsvorteils ist in solchen Fällen daher besonders sorgfältig zu prüfen. (T3)
    Veröff: JBl 1992,456
  • 3 Ob 550/95
    Entscheidungstext OGH 14.06.1995 3 Ob 550/95
    Veröff: SZ 68/116
  • 6 Ob 76/04a
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 76/04a
    Auch
  • 1 Ob 110/05s
    Entscheidungstext OGH 27.09.2005 1 Ob 110/05s
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Zur Höhe des angemessenen Entgelts für die Benützung im Sinne des § 5g KSchG. (T4)
    Beisatz: Die Wertminderung ist nur so weit abzugelten, als sie auf den tatsächlichen Gebrauch, nicht aber auf davon unabhängige Ereignisse (wie den Preisverfall infolge Erscheinens eines Nachfolgemodells) rückführbar ist. Die Bemessung des Benützungsentgelts kann nach herrschender Rechtsprechung gemäß § 273 ZPO erfolgen. (T5)
    Veröff: SZ 2005/137
  • 6 Ob 147/05v
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 147/05v
    Beisatz: Hier: Aufhebung des Kaufvertrags über eine Wohnung. Insbesondere bei Wohnungen, die üblicherweise (auch) vermietet werden, kann ein zu zahlender Mietzins Anhaltspunkte für die Bemessung des Gebrauchsvorteils liefern. (T6)
  • 2 Ob 142/06f
    Entscheidungstext OGH 21.09.2006 2 Ob 142/06f
    Vgl auch; Beisatz: Benützungsentgelt ist bloß bis zum - berechtigten - Wandlungsbegehren eines somit redlichen Besitzers zu leisten. (T7)
  • 2 Ob 95/06v
    Entscheidungstext OGH 04.07.2007 2 Ob 95/06v
    Vgl; Bem: Die Entscheidung enthält eine Zusammenfassung der bisherigen Judikatur und Lehre. Eine eigene Aussage zur Frage der Bemessung der Höhe des angemessenen Benützungsentgelts bei der Sachnutzung ist in dieser Entscheidung mangels Erfordernis nicht erfolgt. (T8)
    Veröff: SZ 2007/109
  • 3 Ob 248/08d
    Entscheidungstext OGH 21.01.2009 3 Ob 248/08d
    Auch; Beis ähnlich wie T3
  • 5 Ob 274/09v
    Entscheidungstext OGH 25.03.2010 5 Ob 274/09v
    Auch; Beisatz: Es ist jener Aufwand zu ermitteln, den ein Käufer hätte tragen müssen, um sich den Gebrauchsnutzen eines gleichwertigen Gegenstands durch Kauf und Weiterverkauf nach Gebrauch zu verschaffen. Ergibt sich bei Gegenüberstellung dieser Größenordnungen, dass die gebrauchte Sache schon durch den Verlust ihrer Neuheit eine erhöhte Wertminderung erfährt, darf dies nicht zur Gänze zu Lasten des Käufers, der die Wandlung nicht zu vertreten hat, veranschlagt werden. (T9)
    Beisatz: Zur Gegenüberstellung mit dem für das übergebene Fahrzeug konkret angemessenen Kaufpreis ist jener Preis heranzuziehen, den der Gewährleistungskläger bei Veräußerung des Kraftfahrzeuges im Wandlungszeitpunkt erzielen hätte können; das ist der Händlereinkaufspreis. (T10)
  • 8 Ob 74/13k
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 8 Ob 74/13k
    Vgl; Beisatz: Wenn der Käufer die verzögerte Rückabwicklung nicht zu vertreten hat, darf ihm insbesondere nicht auf dem Weg des Benützungsentgelts auch die merkantile Wertminderung des Fahrzeugs einfach aufgebürdet werden, worauf bei der Bemessung des Benützungsentgelt zu achten ist. (T11)
  • 8 Ob 59/16h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 8 Ob 59/16h
    Vgl auch; Beisatz: Im Fall eines berechtigten Wandlungsbegehrens hat sich der Kläger jenen tatsächlichen Nutzen anrechnen zu lassen, den er durch eine fortgesetzte Verwendung der Sache lukriert hat, weil er sich den Aufwand für eine Ersatzbeschaffung erspart hat. (T12)
    Beisatz: Ob bzw welcher Nutzen anzurechnen ist, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. (T13)
  • 3 Ob 131/19i
    Entscheidungstext OGH 08.04.2020 3 Ob 131/19i
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T13; Beisatz: Kein Abgehen von dieser Rechtsprechung. (T14)
  • 4 Ob 21/21y
    Entscheidungstext OGH 23.02.2021 4 Ob 21/21y
    Vgl; Beis wie T11; Beis wie T12; Beis wie T13; Beis wie T14; Beisatz: Die zu T9 referierte Berechnungsmethode ist nicht die einzig zulässige. (T15)
  • 10 Ob 2/23a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 Ob 2/23a
    Vgl; Beis wie T13
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
    vgl; Beisatz wie T5 nur: Abhängig von dem mit der Beweisaufnahme verbundenen Aufwand und dem Streitwert kann die Bemessung des angemessenen Benützungsentgelts gemäß § 273 ZPO erfolgen. (T16); Beisatz wie T13
  • 4 Ob 79/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.12.2023 4 Ob 79/23f
    Beisatz wie T13
  • 8 Ob 1/24s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.04.2024 8 Ob 1/24s
    vgl; Beisatz nur wie T5
  • 1 Ob 34/24t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.05.2024 1 Ob 34/24t
    vgl; Beisatz wie T5 nur: Im Einzelfall kann zur Bemessung des angemessenen Benützungsentgelts auch § 273 ZPO herangezogen werden. (T17); Beisatz wie T13
  • 4 Ob 57/24x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 10.09.2024 4 Ob 57/24x
    vgl; Beisatz nur wie T13
  • 2 Ob 173/24s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 19.11.2024 2 Ob 173/24s
    Beisatz wie T13

Schlagworte

Auto

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0018534

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.12.2024

Dokumentnummer

JJR_19850910_OGH0002_0050OB00575_8500000_001

Rechtssatz für 1Ob14/05y; 8Ob63/05f; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0119978

Geschäftszahl

1Ob14/05y; 8Ob63/05f; 7Ob194/05p; 7Ob239/05f; 6Ob143/07h; 10Ob108/07s; 6Ob26/11h; 3Ob202/10t; 7Ob151/11y; 2Ob205/10a; 2Ob77/12f; 1Ob106/13i; 1Ob139/14v; 9Ob46/14a; 4Ob198/15v; 8Ob126/15k; 8Ob92/15k; 8Ob59/16h; 1Ob239/16b; 4Ob105/18x; 6Ob240/19s; 3Ob183/20p; 8Ob13/21a; 10Ob2/23a; 3Ob140/22t; 6Ob150/22k; 3Ob142/22m; 1Ob67/25x

Entscheidungsdatum

27.05.2025

Norm

ABGB §932 Abs4
  1. ABGB § 932 heute
  2. ABGB § 932 gültig ab 01.01.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 175/2021
  3. ABGB § 932 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2001
  4. ABGB § 932 gültig von 01.01.1917 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch RGBl. Nr. 69/1916

Rechtssatz

Bei der Prüfung, ob ein die Wandlung ausschließender geringfügiger Mangel iSd Paragraph 932, Absatz 4, ABGB vorliegt, ist eine auf den konkreten Vertrag und die Umstände des Einzelfalls bezogene objektive Abwägung der Interessen der Vertragspartner vorzunehmen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 14/05y
    Entscheidungstext OGH 24.05.2005 1 Ob 14/05y
    Veröff: SZ 2005/82
  • 8 Ob 63/05f
    Entscheidungstext OGH 21.07.2005 8 Ob 63/05f
    Vgl aber; Beisatz: Ob der Mangel als geringfügig anzusehen ist oder nicht, ist an Hand einer Interessenabwägung durchzuführen, bei der sowohl die Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit der Aufhebung des Vertrages im Hinblick auf die damit verbundenen Folgen für die Parteien, aber auch die „Schwere" des Mangels zu berücksichtigen ist. Bei der Frage, wie weit bei der Beurteilung des Gewichts des Mangels auf subjektive und/oder objektive Elemente abzustellen ist, ist zu differenzieren. Die subjektive Einstellung des Übergebers - seine Motive bzw der von ihm verfolgte Zweck - muss unbeachtet bleiben, soweit diese subjektive Einstellung dem Übergeber bei Abschluss des Vertrages nicht erkennbar war. War hingegen der mit dem Erwerb vom Übernehmer angestrebte Zweck bzw sein Motiv bei Vertragsabschluss erkennbar, ist bei der vorzunehmenden Interessenabwägung neben dem objektiven Gewicht des Mangels auch der deklarierte Erwerbszweck mit zu berücksichtigen. (T1)
  • 7 Ob 194/05p
    Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 194/05p
    Beisatz: Vom Armaturenbrett ausgehende, ständig störende Vibrationsgeräusche und mangelnder, die Fahrsicherheit durch ständig notwendige Lenkkorrekturen beeinträchtigender Geradeauslauf eines PKW neben weiteren Mängeln sind nicht als geringfügige Mängel iSd § 932 Abs 4 ABGB zu sehen und berechtigen daher zur Wandlung. (T2)
    Veröff: SZ 2005/138
  • 7 Ob 239/05f
    Entscheidungstext OGH 15.02.2006 7 Ob 239/05f
    Vgl auch; Beisatz: Das Fehlen einer ausdrücklich vereinbarten Eigenschaft ist grundsätzlich so bedeutsam, dass nicht mehr von einer Geringfügigkeit des Mangels gesprochen werden kann. (T3)
    Veröff: SZ 2006/17
  • 6 Ob 143/07h
    Entscheidungstext OGH 13.07.2007 6 Ob 143/07h
    Auch; Beisatz: Der Umstand, dass die mangelhafte Ausführung des Ofens zu einer bescheidmäßigen Untersagung seines Betriebs führte, steht der Annahme eines geringfügigen Mangels entgegen. (T4)
  • 10 Ob 108/07s
    Entscheidungstext OGH 27.11.2007 10 Ob 108/07s
    Beis wie T3
  • 6 Ob 26/11h
    Entscheidungstext OGH 24.02.2011 6 Ob 26/11h
    Beis wie T3
  • 3 Ob 202/10t
    Entscheidungstext OGH 23.02.2011 3 Ob 202/10t
    Auch; Beis wie T1 nur: Ob der Mangel als geringfügig anzusehen ist oder nicht, ist an Hand einer Interessenabwägung durchzuführen, bei der sowohl die Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit der Aufhebung des Vertrages im Hinblick auf die damit verbundenen Folgen für die Parteien, aber auch die „Schwere" des Mangels zu berücksichtigen ist. (T5)
  • 7 Ob 151/11y
    Entscheidungstext OGH 28.09.2011 7 Ob 151/11y
    Beisatz: Ob bei Vorliegen (bloß) optischer Mängel Wandlung begehrt werden kann, lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. (T6)
  • 2 Ob 205/10a
    Entscheidungstext OGH 10.11.2011 2 Ob 205/10a
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Die Beurteilung der Erheblichkeit bzw Geringfügigkeit eines Mangels stellt in der Regel keine erhebliche Rechtsfrage dar. (T7)
    Beisatz: Die Behebbarkeit des Mangels und ein allfälliger geringer Behebungsaufwand sind für die Beurteilung der Geringfügigkeit des Mangels nicht allein ausschlaggebend. (T8)
    Beisatz: Der Behebbarkeit und dem Behebungsaufwand kommen danach nur im Rahmen der Interessenabwägung Bedeutung zu. (T9)
  • 2 Ob 77/12f
    Entscheidungstext OGH 15.05.2012 2 Ob 77/12f
    Beisatz: Die Veränderungen, die technische Neuerungen in den Verwendungsmöglichkeiten von technischen Geräten welcher Art auch immer, aber auch in der Verkehrsauffassung im Lauf der Zeit mit sich bringen, sind so verschieden und vielfältig, dass diesbezügliche Fragen nicht generell, sondern nur im Einzelfall beantwortet werden können. (T10)
    Beis wie T7; Beisatz: Hier: Funktionsweise eines Dieselpartikelfilters bei einem sehr schweren und sehr leistungsstarken Geländewagen mit Allradantrieb. (T11)
  • 1 Ob 106/13i
    Entscheidungstext OGH 29.08.2013 1 Ob 106/13i
    Auch; Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 1 Ob 139/14v
    Entscheidungstext OGH 18.09.2014 1 Ob 139/14v
    Beis wie T1 nur: Dabei ist auch der deklarierte Erwerbszweck mit zu berücksichtigen. (T12)
    Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 9 Ob 46/14a
    Entscheidungstext OGH 25.09.2014 9 Ob 46/14a
    Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 4 Ob 198/15v
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 198/15v
    Auch; Beis wie T5; Beisatz: Unter Hinweis auf die Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit des Fahrzeuges infolge des Mangels. (T13)
    Beisatz: Bei der vorzunehmenden Interessenabwägung ist zu berücksichtigen, dass das Rechtsgut der körperlichen Unversehrtheit von Personen grundsätzlich schwerer wiegt als finanzielle Interessen des Verkäufers. (T14)
  • 8 Ob 126/15k
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 8 Ob 126/15k
    Beis wie T5; Beis wie T8
  • 8 Ob 92/15k
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 8 Ob 92/15k
    Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T7; Beis wie T8; Beis wie T9
  • 8 Ob 59/16h
    Entscheidungstext OGH 22.02.2017 8 Ob 59/16h
  • 1 Ob 239/16b
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 239/16b
  • 4 Ob 105/18x
    Entscheidungstext OGH 11.06.2018 4 Ob 105/18x
    Auch
  • 6 Ob 240/19s
    Entscheidungstext OGH 24.09.2020 6 Ob 240/19s
    Beis wie T5
  • 3 Ob 183/20p
    Entscheidungstext OGH 25.02.2021 3 Ob 183/20p
    Vgl
  • 8 Ob 13/21a
    Entscheidungstext OGH 03.08.2021 8 Ob 13/21a
    Vgl; Beis wie T5; Beis wie T8; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Bei der Frage, wie weit bei der Beurteilung des Gewichts des Mangels auf subjektive und/oder objektive Elemente abzustellen ist, ist zu differenzieren. Die subjektive Einstellung des Übernehmers – seine Motive bzw der von ihm verfolgte Zweck – muss unbeachtet bleiben, so weit diese dem Übergeber bei Abschluss des Vertrags nicht erkennbar war. War hingegen der mit dem Erwerb vom Übernehmer angestrebte Zweck bzw sein Motiv bei Vertragsabschluss erkennbar, ist bei der vorzunehmenden Interessenabwägung neben dem objektiven Gewicht des Mangels auch der deklarierte Erwerbszweck mitzuberücksichtigen. (T15)
    Beisatz: Kein geringfügiger Mangel, wenn ein Insektenschutz aufgrund eines Spalts gegen Hautflügler nicht wirkt, obwohl der Übernehmer den Insektenschutz erkennbar haben wollte, der Übergeber die Verbesserung bis zuletzt verweigerte und der Übernehmer eine Verbesserung vorfinanzieren müsste. (T16)
    Beisatz: Bei der Interessenabwägung ist nicht nur jenes berechtigte und nachvollziehbare Interesse ins Kalkül zu ziehen, welches der Übergeber im Einzelfall daran haben kann, dass nicht gewandelt wird, sondern auch das allenfalls berechtigte und nachvollziehbare Interesse des Übernehmers an der Wandlung (umfassende Abwägung der Interessen beider Parteien). (T17)
  • 10 Ob 2/23a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 Ob 2/23a
    Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Kein geringfügiger Mangel, wenn Fahrzeug mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung gemäß Art 5 Abs 2 VO 715/2007 ausgestattet ist. (T18)
  • 3 Ob 140/22t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 140/22t
    vgl; Beisatz wie T5
  • 6 Ob 150/22k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.06.2023 6 Ob 150/22k
    Beisatz wie T18: Hier: VW Tiguan mit Dieselmotor EA189 (T19)
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
    Beisatz wie T5
    Beisatz wie T18: Hier: Audi A4 Avant, Motortyp EA 189 (T20)
  • 1 Ob 67/25x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.05.2025 1 Ob 67/25x
    vgl; Beisatz wie T5; Beisatz wie T1; Beisatz wie T12; Beisatz wie T15; Beisatz wie T8; Beisatz wie T9; Beisatz wie T7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0119978

Im RIS seit

23.06.2005

Zuletzt aktualisiert am

11.07.2025

Dokumentnummer

JJR_20050524_OGH0002_0010OB00014_05Y0000_001

Rechtssatz für 10Ob2066/96p; 1Ob183/00v; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0107681

Geschäftszahl

10Ob2066/96p; 1Ob183/00v; 4Ob227/06w; 9Ob50/10h; 2Ob135/10g; 1Ob42/11z; 4Ob191/10g; 1Ob14/13k; 5Ob119/19i; 7Ob97/20w; 10Ob2/23a; 9Ob68/22y; 3Ob140/22t; 6Ob149/22p; 3Ob142/22m; 6Ob160/22f; 5Ob200/24h

Entscheidungsdatum

23.09.2025

Rechtssatz

Die Vertragsparteien können eine Sache, die objektiv gesehen mangelhaft ist, auch als vertragsgemäß ansehen. Nur wenn eine Vereinbarung über die geschuldeten Eigenschaften des Leistungsgegenstandes fehlt, sind gemäß Paragraphen 922, ff ABGB die gewöhnlich vorausgesetzten Eigenschaften der veräußerten Sache maßgebend.

Entscheidungstexte

  • 10 Ob 2066/96p
    Entscheidungstext OGH 11.02.1997 10 Ob 2066/96p
  • 1 Ob 183/00v
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 1 Ob 183/00v
    nur: Nur wenn eine Vereinbarung über die geschuldeten Eigenschaften des Leistungsgegenstandes fehlt, sind gemäß §§ 922 ff ABGB die gewöhnlich vorausgesetzten Eigenschaften der veräußerten Sache maßgebend. (T1); Veröff: SZ 73/160
  • 4 Ob 227/06w
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 4 Ob 227/06w
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 2007/38
  • 9 Ob 50/10h
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 50/10h
    nur: Die Vertragsparteien können eine Sache, die objektiv gesehen mangelhaft ist, auch als vertragsgemäß ansehen. (T2); Veröff: SZ 2010/91
  • 2 Ob 135/10g
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 2 Ob 135/10g
    Auch; Beisatz: Ein auffallend niedriges Entgelt für eine Leistung kann ein Indiz dafür sein, dass bestimmte negative Eigenschaften der zu erbringenden Leistung nach der Vorstellung der Parteien keinen Mangel darstellen und somit auch keine Gewährleistungsansprüche auslösen sollen. (T3); Beisatz: Behauptet der Schuldner, dass weniger an Qualität vereinbart wurde, als es den Kriterien des § 922 ABGB entspricht, so trifft ihn dafür die Beweislast. (T4); Veröff: SZ 2011/45
  • 1 Ob 42/11z
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 42/11z
    nur T2
  • 4 Ob 191/10g
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 191/10g
    Vgl; Beisatz: Hier: § 1096 ABGB. (T5); Veröff: SZ 2011/35
  • 1 Ob 14/13k
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 14/13k
    Auch; Beisatz: Eine solche einschränkende Beschreibung der geschuldeten Leistung ist kein Gewährleistungsausschluss, sondern begrenzt das vertraglich Geschuldete von vornherein in qualitativer Hinsicht und ist damit auch in Verbraucherverträgen zulässig. (T6)
  • 5 Ob 119/19i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2019 5 Ob 119/19i
  • 7 Ob 97/20w
    Entscheidungstext OGH 16.09.2020 7 Ob 97/20w
  • 10 Ob 2/23a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 Ob 2/23a
    Beisatz: Hier: Kfz mit unzulässiger Abschalteinrichtung iSd Art 5 Abs 2 VO 715/2007 weist als Sachmangel nicht die gewöhnlich vorausgesetzten Eigenschaften auf. (T7)
  • 9 Ob 68/22y
    Entscheidungstext OGH 23.03.2023 9 Ob 68/22y
    vgl; Beisatz wie T7
  • 3 Ob 140/22t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 140/22t
    Beisatz wie T7
  • 6 Ob 149/22p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.06.2023 6 Ob 149/22p
    Beisatz wie T7
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
    Beisatz wie T7: Hier: Audi A4 Avant, Motortyp EA 189 (T8)
  • 6 Ob 160/22f
    Entscheidungstext OGH 20.11.2023 6 Ob 160/22f
    vgl; Beisatz wie T7: Hier: gebrauchter PKW Audi Q5, 2.0 l TDI quattro, Dieselmotor Typ EA189 Euro 5 (T9)
  • 5 Ob 200/24h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.09.2025 5 Ob 200/24h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107681

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

30.10.2025

Dokumentnummer

JJR_19970211_OGH0002_0100OB02066_96P0000_002

Rechtssatz für 1Ob140/00w; 1Ob14/05y; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0114333

Geschäftszahl

1Ob140/00w; 1Ob14/05y; 8Ob63/05f; 9Ob50/10h; 2Ob7/10h; 2Ob135/10g; 2Ob176/10m; 9Ob61/11b; 8Ob60/12z; 2Ob196/13g; 8Ob57/14m; 1Ob71/15w; 4Ob198/15v; 8Ob126/15k; 7Ob156/16s; 10Ob72/16k; 1Ob239/16b; 9Ob45/17h; 7Ob40/18k; 4Ob168/18m; 5Ob119/19i; 7Ob97/20w; 5Ob193/21z; 10Ob2/23a; 2Ob42/23z; 3Ob140/22t; 6Ob149/22p; 6Ob150/22k; 7Ob43/23h; 3Ob142/22m; 4ob215/23f; 4Ob96/24g; 5Ob53/24s; 5Ob57/24d; 5Ob132/24h; 3Ob34/25h; 5Ob200/24h; 3Ob200/25w

Entscheidungsdatum

23.02.2026

Rechtssatz

Ob eine Eigenschaft im Sinne des Gesetzes als gewöhnlich vorausgesetzt anzusehen ist, hängt nicht davon ab, was der Erklärende wollte, sondern davon, was der Erklärungsempfänger nach Treu und Glauben aus der Erklärung erschließen durfte und ist daher an der Verkehrsauffassung zu messen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 140/00w
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 1 Ob 140/00w
    Veröff: SZ 73/159
  • 1 Ob 14/05y
    Entscheidungstext OGH 24.05.2005 1 Ob 14/05y
    nur: Ob eine Eigenschaft im Sinne des Gesetzes als gewöhnlich vorausgesetzt anzusehen ist, ist an der Verkehrsauffassung zu messen. (T1)
    Veröff: SZ 2005/82
  • 8 Ob 63/05f
    Entscheidungstext OGH 21.07.2005 8 Ob 63/05f
    nur T1; Beisatz: Weist ein Fahrzeug mit Klimaanlage nur eine Heizleistung von „höchstens" 20Grad auf, fehlt ihm eine gewöhnlich vorausgesetzte Eigenschaft. (T2)
  • 9 Ob 50/10h
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 50/10h
    Beisatz: Der Kaufgegenstand muss auch der Natur des Geschäfts oder der geschlossenen Verabredung entsprechend benützt und verwendet werden können. (T3)
    Veröff: SZ 2010/91
  • 2 Ob 7/10h
    Entscheidungstext OGH 02.12.2010 2 Ob 7/10h
    Auch; Beisatz: Für die Konkretisierung des Leistungsinhalts im Einzelnen sind die Verkehrsauffassung und die Natur des Geschäfts von Bedeutung. (T4)
  • 2 Ob 135/10g
    Entscheidungstext OGH 07.04.2011 2 Ob 135/10g
    Auch; Auch Beis wie T3; Beis wie T4
    Veröff: SZ 2011/45
  • 2 Ob 176/10m
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 176/10m
    Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 9 Ob 61/11b
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 9 Ob 61/11b
    Auch
  • 8 Ob 60/12z
    Entscheidungstext OGH 13.09.2012 8 Ob 60/12z
    Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 2 Ob 196/13g
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 2 Ob 196/13g
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T4
  • 8 Ob 57/14m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 57/14m
    Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Ob eine Eigenschaft als zugesichert anzusehen ist, hängt nicht davon ab, was der Erklärende wollte, sondern was der Erklärungsempfänger nach Treu und Glauben aus der Erklärung des Vertragspartners erschließen durfte. Seine berechtigte Erwartung ist an der Verkehrsauffassung zu messen. (T5)
  • 1 Ob 71/15w
    Entscheidungstext OGH 23.04.2015 1 Ob 71/15w
    Vgl; Veröff: SZ 2015/36
  • 4 Ob 198/15v
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 4 Ob 198/15v
    Beisatz: Dass es sich beim konkreten Mangel um einen Serienfehler handelt, ändert am grundsätzlichen Bestehen des Gewährleistungsanspruchs nichts. (T6)
  • 8 Ob 126/15k
    Entscheidungstext OGH 27.04.2016 8 Ob 126/15k
    Auch; nur T1; Beis wie T3
  • 7 Ob 156/16s
    Entscheidungstext OGH 28.09.2016 7 Ob 156/16s
    Beis wie T4; Beisatz: Diese Grundsätze sind auch auf den Kauf einer Jahrzehnte alten Wohnung anzuwenden, sodass Mängel und Alterserscheinungen, die nach Bauart und Alter einer Wohnung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu erwarten sind, vom Käufer hingenommen werden müssen. (T7)
    Beisatz: Beim Kauf einer als „unsaniert“ bezeichneten Wohnung in einem im Jahr 1945 erbauten Haus kann nicht ohne weiteres erwartet werden, dass die Elektroinstallationen dem Stand der Technik im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses entsprechen. (T8)
  • 10 Ob 72/16k
    Entscheidungstext OGH 11.11.2016 10 Ob 72/16k
    Auch; Beis wie T4
  • 1 Ob 239/16b
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 239/16b
    Auch; Beis wie T3
  • 9 Ob 45/17h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 Ob 45/17h
    Vgl; Beis wie T5
  • 7 Ob 40/18k
    Entscheidungstext OGH 21.03.2018 7 Ob 40/18k
    Auch
  • 4 Ob 168/18m
    Entscheidungstext OGH 20.12.2018 4 Ob 168/18m
    Beis wie T3
  • 5 Ob 119/19i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2019 5 Ob 119/19i
    Beis wie T3
  • 7 Ob 97/20w
    Entscheidungstext OGH 16.09.2020 7 Ob 97/20w
    Beis wie T3
  • 5 Ob 193/21z
    Entscheidungstext OGH 01.06.2022 5 Ob 193/21z
    Beis wie T5
  • 10 Ob 2/23a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 Ob 2/23a
    Vgl; Beis nur wie T3; Beisatz: Hier: Kfz mit unzulässiger Abschalteinrichtung iSd Art 5 Abs 2 VO 715/2007 weist als Sachmangel nicht die gewöhnlich vorausgesetzten Eigenschaften auf. (T9)
  • 2 Ob 42/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.03.2023 2 Ob 42/23z
    vgl; Beisatz nur wie T5
  • 3 Ob 140/22t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 140/22t
    vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz wie T9
  • 6 Ob 149/22p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.06.2023 6 Ob 149/22p
    vgl; Beisatz wie T3; Beisatz wie T9
  • 6 Ob 150/22k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.06.2023 6 Ob 150/22k
    Beisatz wie T9: Hier. VW Tiguan mit Dieselmotor EA 189 (T10)
  • 7 Ob 43/23h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.06.2023 7 Ob 43/23h
    Beisatz wie T5
    Beisatz: Hier: Mangel allein wegen der Verwendung nicht CE-gekennzeichneter Bauprodukte nur, wenn eine CE-Kennzeichnung vereinbart wurde. (T11)
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
    Beisatz nur wie T3
    Beisatz wie T9: Hier: Audi A4 Avant, Motortyp EA 189 (T13)
  • 4 ob 215/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 04.04.2024 4 ob 215/23f
    vgl; nur T1; nur T5
  • 4 Ob 96/24g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.06.2024 4 Ob 96/24g
    vgl; nur T1; nur T5
  • 5 Ob 53/24s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 14.11.2024 5 Ob 53/24s
    Beisatz wie T3
  • 5 Ob 57/24d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 14.11.2024 5 Ob 57/24d
  • 5 Ob 132/24h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 02.04.2025 5 Ob 132/24h
  • 3 Ob 34/25h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.04.2025 3 Ob 34/25h
  • 5 Ob 200/24h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.09.2025 5 Ob 200/24h
    nur T3
  • 3 Ob 200/25w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.02.2026 3 Ob 200/25w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0114333

Im RIS seit

23.11.2000

Zuletzt aktualisiert am

07.04.2026

Dokumentnummer

JJR_20001024_OGH0002_0010OB00140_00W0000_003

Rechtssatz für 1Ob45/54; 2Ob661/56; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0016321

Geschäftszahl

1Ob45/54; 2Ob661/56; 6Ob309/64 (6Ob310/64); 6Ob123/67; 1Ob237/68; 2Ob138/68; 6Ob95/72; 6Ob242/74 (6Ob243/74); 7Ob802/76 (7Ob803/76-7Ob807/76); 1Ob699/76; 1Ob686/78; 7Ob520/80; 6Ob714/80; 3Ob551/81; 3Ob660/82; 4Ob583/82; 3Ob612/83; 8Ob635/85; 3Ob75/87; 7Ob669/87; 3Ob105/88; 6Ob683/89; 1Ob634/90; 1Ob687/90; 6Ob507/93; 6Ob651/93; 7Ob541/95 (7Ob542/95); 3Ob345/99b; 1Ob104/00a; 6Ob265/01s; 8Ob139/04f; 9Ob98/04h; 3Ob99/06i; 5Ob44/08v; 8Ob150/08d; 2Ob10/11a; 10Ob10/12m; 4Ob97/13p; 8ObA5/13p; 4Ob70/18z; 3Ob113/19t; 3Ob112/19w; 1Ob226/19w; 8Ob8/21s; 10Ob2/23a; 3Ob140/22t; 6Ob150/22k; 3Ob142/22m; 4Ob171/23k; 2Ob64/23k; 3Ob202/23m; 9Ob73/23k; 8Ob13/24f; 8Ob40/24a; 9Ob53/25x

Entscheidungsdatum

18.03.2026

Rechtssatz

Gemäß Paragraph 877, ABGB hat jeder Teil alles zurückzustellen, was er aus einem solchen Vertrag zu seinem Vorteil erlangt hat. Stehen beiden Teilen Rückforderungsansprüche zu, so brauchen diese nur Zug um Zug erfüllt zu werden. Der Anspruch steht dem Leistenden auch dann zu, wenn er nicht Eigentümer des geleisteten Gegenstandes ist.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 45/54
    Entscheidungstext OGH 19.05.1954 1 Ob 45/54
    Veröff: EvBl 1954/273 S 395 = ImmZ 1954,316
  • 2 Ob 661/56
    Entscheidungstext OGH 19.12.1956 2 Ob 661/56
  • 6 Ob 309/64
    Entscheidungstext OGH 20.01.1965 6 Ob 309/64
    Veröff: JBl 1965,420
  • 6 Ob 123/67
    Entscheidungstext OGH 12.07.1967 6 Ob 123/67
    nur: Gemäß § 877 ABGB hat jeder Teil alles zurückzustellen, was er aus einem solchen Vertrag zu seinem Vorteil erlangt hat. Stehen beiden Teilen Rückforderungsansprüche zu, so brauchen diese nur Zug um Zug erfüllt zu werden. (T1)
  • 1 Ob 237/68
    Entscheidungstext OGH 03.10.1968 1 Ob 237/68
    nur T1; Beisatz: Der geschäftsunfähige Leistungsempfänger ist auch dann nicht schlechthin zum Rückersatz verbunden, wenn der andere Teil den Mangel der Geschäftsfähigkeit weder kannte noch kennen musste (Gschnitzer in Klang 2 Auflage IV/1 S 158). (T2)
  • 2 Ob 138/68
    Entscheidungstext OGH 12.12.1968 2 Ob 138/68
    nur T1
  • 6 Ob 95/72
    Entscheidungstext OGH 22.06.1972 6 Ob 95/72
    nur T1
  • 6 Ob 242/74
    Entscheidungstext OGH 20.02.1975 6 Ob 242/74
    nur T1; Beisatz: Der Anspruch auf Rückstellung des Vorteils gründet sich auf die Tatsache des Empfanges einer des rechtlichen Grundes entbehrenden Leistung. (T3)
  • 7 Ob 802/76
    Entscheidungstext OGH 02.12.1976 7 Ob 802/76
    nur T1; Beis wie T3; Veröff: NZ 1980,37
  • 1 Ob 699/76
    Entscheidungstext OGH 19.01.1977 1 Ob 699/76
  • 1 Ob 686/78
    Entscheidungstext OGH 11.10.1978 1 Ob 686/78
    nur T1, Veröff: EvBl 1979/848 S 267
  • 7 Ob 520/80
    Entscheidungstext OGH 10.04.1980 7 Ob 520/80
    nur T1; Beisatz: Kann der Empfänger (Käufer) den erhaltenen Vorteil nicht mehr zurückstellen, so hat er dessen Wert zu vergüten. (T4)
  • 6 Ob 714/80
    Entscheidungstext OGH 26.11.1980 6 Ob 714/80
    nur T1; Beis wie T4; Veröff: JBl 1984,200 (zust Reidinger, JBl 1984,190)
  • 3 Ob 551/81
    Entscheidungstext OGH 04.11.1981 3 Ob 551/81
    nur: Gemäß § 877 ABGB hat jeder Teil alles zurückzustellen, was er aus einem solchen Vertrag zu seinem Vorteil erlangt hat. (T5)
    Beis wie T3
    Veröff: SZ 54/156
  • 3 Ob 660/82
    Entscheidungstext OGH 15.12.1982 3 Ob 660/82
    Auch; nur T5; Beisatz: Hier: Vereinbarte Vertragsaufhebung (T6)
  • 4 Ob 583/82
    Entscheidungstext OGH 12.04.1983 4 Ob 583/82
    nur T5; Beisatz: Hier: Irrtumsanfechtung (T7)
    Veröff: RZ 1983/3 S 16
  • 3 Ob 612/83
    Entscheidungstext OGH 13.06.1984 3 Ob 612/83
    nur T5; Beisatz: Dabei handelt es sich um eine bereicherungsrechtliche Rückabwicklung (condictio sine causa), nicht jedoch um einen Schadenersatzanspruch. (T8)
    Veröff: SZ 57/108 = JBl 1985,677
  • 8 Ob 635/85
    Entscheidungstext OGH 03.04.1986 8 Ob 635/85
    nur T5; Beis wie T3
  • 3 Ob 75/87
    Entscheidungstext OGH 17.06.1987 3 Ob 75/87
    nur T1; Veröff: SZ 60/129 = EvBl 1988/9 S 84 = JBl 1988,172 (P Bydlinski)
  • 7 Ob 669/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 7 Ob 669/87
    nur T1; Veröff: JBl 1988,250 (M Karollus)
  • 3 Ob 105/88
    Entscheidungstext OGH 05.10.1988 3 Ob 105/88
    nur T1; Veröff: RZ 1988/69 S 284
  • 6 Ob 683/89
    Entscheidungstext OGH 30.10.1989 6 Ob 683/89
    Auch; nur T5
  • 1 Ob 634/90
    Entscheidungstext OGH 11.07.1990 1 Ob 634/90
    Auch
  • 1 Ob 687/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 687/90
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Rückabwicklung des Rechtsgeschäftes wegen Nichtigkeit infolge Verstoßes gegen das TirGVG, das einer Zug-um-Zug-Leistung nicht entgegensteht. (T9)
    Veröff: JBl 1992,594
  • 6 Ob 507/93
    Entscheidungstext OGH 15.04.1993 6 Ob 507/93
    nur T1; Veröff: JBl 1994,171
  • 6 Ob 651/93
    Entscheidungstext OGH 14.04.1994 6 Ob 651/93
    nur T1; Beisatz: Hier: Zug - um - Zug - Einrede gegenüber Löschungsklage (T10)
  • 7 Ob 541/95
    Entscheidungstext OGH 08.11.1995 7 Ob 541/95
    nur T1; Beisatz: Hier: Auflösung des Vertrages durch Wandlung gem § 932 ABGB. (T11)
  • 3 Ob 345/99b
    Entscheidungstext OGH 20.06.2000 3 Ob 345/99b
  • 1 Ob 104/00a
    Entscheidungstext OGH 19.12.2000 1 Ob 104/00a
    Auch; Beis wie T8; Beisatz: Ist die Rückgabe in Natur unmöglich oder untunlich, etwa bei Arbeitsleistungen, so schuldet der Empfänger Wertersatz nach Maßgabe seines Nutzens im Zeitpunkt der Leistung und nicht nach dem Schaden des Leistenden. (T12)
  • 6 Ob 265/01s
    Entscheidungstext OGH 11.07.2002 6 Ob 265/01s
    Auch; Beisatz: Unterbleiben der Zustimmung der Grundverkehrsbehörde zu einem Liegenschaftskauf. (T13)
    Beis wie T12
  • 8 Ob 139/04f
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 8 Ob 139/04f
    Auch; nur T1; Beis wie T10
  • 9 Ob 98/04h
    Entscheidungstext OGH 23.11.2005 9 Ob 98/04h
    nur T5; Veröff: SZ 2005/168
  • 3 Ob 99/06i
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 3 Ob 99/06i
    Auch; nur T1; Beis wie T10
  • 5 Ob 44/08v
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 5 Ob 44/08v
    nur T5
  • 8 Ob 150/08d
    Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 150/08d
    Beisatz: Der Kondiktionsanspruch ist gegen den Empfängergerichtet, dem der Zurückfordernde die Leistung mittelbar oder unmittelbar erbracht hat. Er setzt nicht voraus, dass der Zurückfordernde Eigentümer der geleisteten Sache war oder gegenwärtig ist. Bei Vorliegen eines Rechtsmangels kann jedoch die Eigentumsklage des wahren Eigentümers mit der Leistungskondiktion des Verkäufers nach Wandlung konkurrieren: In diesem Fall trifft den Übernehmer, der die Sache dem Eigentümer ausgefolgt hat, keine Rückstellungspflicht gegenüber dem Übergeber. Der Übernehmer ist von seiner Herausgabepflicht jedoch (nur) dann befreit, wenn er die Sache dem Eigentümer ausfolgt oder zumindest für diesen bereit hält. (T14)
  • 2 Ob 10/11a
    Entscheidungstext OGH 17.02.2011 2 Ob 10/11a
    Vgl auch; Vgl Beis wie T12
  • 10 Ob 10/12m
    Entscheidungstext OGH 13.03.2012 10 Ob 10/12m
    Auch
  • 4 Ob 97/13p
    Entscheidungstext OGH 09.07.2013 4 Ob 97/13p
    Vgl auch; nur T5
  • 8 ObA 5/13p
    Entscheidungstext OGH 30.07.2013 8 ObA 5/13p
    Vgl; Beisatz: Hier Rückabwicklung eines Tankstellenpachtvertrags wegen Wuchers. (T15)
  • 4 Ob 70/18z
    Entscheidungstext OGH 19.04.2018 4 Ob 70/18z
    Auch
  • 3 Ob 113/19t
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 3 Ob 113/19t
    Vgl; Beis wie T10
  • 3 Ob 112/19w
    Entscheidungstext OGH 04.11.2019 3 Ob 112/19w
    Vgl; Beis wie T12; Veröff: SZ 2019/103
  • 1 Ob 226/19w
    Entscheidungstext OGH 21.01.2020 1 Ob 226/19w
    nur T1; Beisatz: Hier: Nichtiges Scheingeschäft. (T16)
  • 8 Ob 8/21s
    Entscheidungstext OGH 30.03.2022 8 Ob 8/21s
    Vgl; Beis wie T10; Beisatz: Hier: Zug-um-Zug-Einrede gegenüber Löschungsklage aufgrund einer an die – durch Sprungeintragung – bücherliche Eigentümerin abgetretenen Forderung aus einem nie verbücherten Kaufvertrag, der unwirksam sein soll. (T17)
  • 10 Ob 2/23a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 Ob 2/23a
    Vgl
  • 3 Ob 140/22t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 140/22t
    vgl
  • 6 Ob 150/22k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.06.2023 6 Ob 150/22k
    Beisatz: Hier: VW Tiguan mit Dieselmotor EA189 (T18)
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
    nur T1
  • 4 Ob 171/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.01.2024 4 Ob 171/23k
    vgl
  • 2 Ob 64/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.02.2024 2 Ob 64/23k
    vgl; nur: Gemäß § 877 ABGB hat jeder Teil alles zurückzustellen, was er aus einem solchen Vertrag zu seinem Vorteil erlangt hat. Stehen beiden Teilen Rückforderungsansprüche zu, so brauchen diese nur Zug um Zug erfüllt zu werden. (T19)
    Beisatz wie T12: Hier allerdings Bereicherungsanspruch aufgrund des Normzwecks von § 17 Abs 5 PSG verneint. (T20)
  • 3 Ob 202/23m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 31.01.2024 3 Ob 202/23m
    vgl; nur T1; Beisatz wie T4; Beisatz wie T19
    Beisatz: Maßgebender Zeitpunkt für die Bewertung des erlangten Vorteils ist jener der Nutzgewinnung (hier durch Weiterveräußerung). (T21)
    Beisatz: Die Höhe des Wertersatzes für den erlangten Vorteil hängt davon ab, ob der Bereicherungsschuldner redlich oder unredlich war. Unredlichkeit liegt jedenfalls ab Kenntnis des Gestaltungsrechtes vor. (T22)
    Beisatz: Der unredliche Bereicherungsschuldner hat jedenfalls den Verkehrswert des erlangten Vorteils zu ersetzen. (T23)
  • 9 Ob 73/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.03.2024 9 Ob 73/23k
    nur T1
  • 8 Ob 13/24f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.04.2024 8 Ob 13/24f
    Beisatz wie T12
  • 8 Ob 40/24a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.08.2024 8 Ob 40/24a
    Beisatz wie T12
  • 9 Ob 53/25x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.03.2026 9 Ob 53/25x

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0016321

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.04.2026

Dokumentnummer

JJR_19540519_OGH0002_0010OB00045_5400000_001

Rechtssatz für 7Ob672/86; 7Ob669/87; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0010214

Geschäftszahl

7Ob672/86; 7Ob669/87; 7Ob573/88; 1Ob687/90; 6Ob503/94; 2Ob586/95; 4Ob84/97z; 7Ob69/98t; 5Ob231/98a; 9Ob255/00s; 6Ob265/01s; 7Ob251/02s; 6Ob316/04w; 6Ob147/05v; 4Ob126/12a; 5Ob150/12p; 4Ob2/13t; 5Ob242/12t; 9Ob40/18z; 6Ob150/22k; 3Ob142/22m; 4Ob61/23h; 5Ob96/24i; 9Ob53/25x

Entscheidungsdatum

18.03.2026

Rechtssatz

Bei der Kondiktion von Leistungen aus gegenseitigen Verträgen, bei denen die Parteien regelmäßig von der Annahme einer Äquivalenz der beiderseitigen Leistungen ausgehen, ist eine Verpflichtung des redlichen Besitzers, die nach der Herstellung des Austauschverhältnisses bezogenen Früchte und Nutzungen herauszugeben, zu verneinen. Der redliche Empfänger des Kaufpreises aus einem schwebend unwirksamen Vertrag darf nach dem Wegfall des Rechtsgrundes die Zinsen behalten, wenn auch der Käufer in der Zwischenzeit in den als äquivalent angesehenen Genuss der Kaufsache gekommen ist.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 672/86
    Entscheidungstext OGH 15.01.1987 7 Ob 672/86
    Veröff: SZ 60/6 = EvBl 1987,116 S 438 = JBl 1987,513 = RdW 1987,325
  • 7 Ob 669/87
    Entscheidungstext OGH 12.11.1987 7 Ob 669/87
    Auch; Beisatz: Nichts anderes kann auch im Verhältnis zwischen den Vertragsparteien eines Rechtsgeschäftes gelten, das zur Umgehung eines gesetzlichen Verbotes abgeschlossen und bei dem der Leistungsaustausch jedenfalls faktisch vollzogen wurde. (T1) Veröff: JBl 1988,250 (Karollus)
  • 7 Ob 573/88
    Entscheidungstext OGH 30.06.1988 7 Ob 573/88
    Auch; Beisatz: Hier: Benützung des mangelhaften LKW's bis zur Rückabwicklung des Kaufvertrages. (T2) Veröff: SZ 61/162
  • 1 Ob 687/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 687/90
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 6 Ob 503/94
    Entscheidungstext OGH 27.10.1994 6 Ob 503/94
  • 2 Ob 586/95
    Entscheidungstext OGH 09.11.1995 2 Ob 586/95
    Vgl aber; Beisatz: Im Falle der Nichtigkeit einer Nutzungsvereinbarung wegen fehlender grundverkehrsbehördlicher Genehmigung haben die rechtsgrundlosen Benutzer ein Benützungsentgelt zu bezahlen. (T3)
  • 4 Ob 84/97z
    Entscheidungstext OGH 22.04.1997 4 Ob 84/97z
    Vgl; nur: Bei der Kondiktion von Leistungen aus gegenseitigen Verträgen, bei denen die Parteien regelmäßig von der Annahme einer Äquivalenz der beiderseitigen Leistungen ausgehen, ist eine Verpflichtung des redlichen Besitzers, die nach der Herstellung des Austauschverhältnisses bezogenen Früchte und Nutzungen herauszugeben, zu verneinen. (T4) Veröff: SZ 70/69
  • 7 Ob 69/98t
    Entscheidungstext OGH 22.04.1998 7 Ob 69/98t
    Vgl auch; nur T7; Beis wie T1; Beisatz: Bei der Rückabwicklung sind die redlichen Vertragspartner nicht zur Erstattung der von ihnen gezogenen Früchte und Nutzungen verpflichtet. (T5)
  • 5 Ob 231/98a
    Entscheidungstext OGH 29.09.1998 5 Ob 231/98a
    nur T4; Beisatz: Da es auch bei der Enteignung um die Hingabe von Sachen gegen Geld geht, sind diese Erwägungen - bei unterstellter Äquivalenz zwischen enteigneter Liegenschaft und Enteignungsentschädigung - auf den Fall der Rückabwicklung nach Aufhebung eines Enteignungsbescheides übertragbar. (T6) Veröff: SZ 71/162
  • 9 Ob 255/00s
    Entscheidungstext OGH 14.03.2001 9 Ob 255/00s
    Auch; nur T4; Beis wie T1
  • 6 Ob 265/01s
    Entscheidungstext OGH 11.07.2002 6 Ob 265/01s
    Auch; Beis wie T1
  • 7 Ob 251/02s
    Entscheidungstext OGH 13.11.2002 7 Ob 251/02s
    Vgl auch
  • 6 Ob 316/04w
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 6 Ob 316/04w
    Beis wie T1
  • 6 Ob 147/05v
    Entscheidungstext OGH 01.12.2005 6 Ob 147/05v
    Vgl; Beisatz: Hier: Aufhebung des Kaufvertrags über eine Wohnung. Insbesondere bei Wohnungen, die üblicherweise (auch) vermietet werden, kann ein zu zahlender Mietzins Anhaltspunkte für die Bemessung des Gebrauchsvorteils liefern. (T7)
  • 4 Ob 126/12a
    Entscheidungstext OGH 28.11.2012 4 Ob 126/12a
    Vgl; Beisatz: Die Beklagte hat hier das nunmehr zurückgeforderte Netzverlustentgelt im Vertrauen auf den Bestand der behördlichen Tarifvorschriften (§ 25 ElWOG 1998; SNT-VO) vorgeschrieben und einbehalten; sie hat damit bis zur Kenntnis vom Wegfall der einschlägigen Verordnungen die Stellung eines redlichen Besitzers. (T8)
  • 5 Ob 150/12p
    Entscheidungstext OGH 17.12.2012 5 Ob 150/12p
    Vgl; Auch Beis wie T8
  • 4 Ob 2/13t
    Entscheidungstext OGH 15.01.2013 4 Ob 2/13t
    Vgl; Beis wie T8
  • 5 Ob 242/12t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 5 Ob 242/12t
    Vgl; Beis wie T8
  • 9 Ob 40/18z
    Entscheidungstext OGH 02.10.2018 9 Ob 40/18z
    nur T4; Veröff: SZ 2018/79
  • 6 Ob 150/22k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.06.2023 6 Ob 150/22k
    Beisatz: Eine solche – einem Anspruch auf Benützungsentgelt entgegenstehende – „Pauschalverrechnung“ setzt daher voraus, dass die Hauptleistungen als annähernd gleichwertig angesehen werden können, woran es aber fehlt, wenn die benützte Sache – wie dies bei Kraftfahrzeugen angenommen wird – einer starken gebrauchsbedingten Wertminderung unterliegt. Solche Bereicherungsansprüche des beklagten Verkäufers sind grundsätzlich als Gegenforderungen einzuwenden (T9)
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
  • 4 Ob 61/23h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.01.2024 4 Ob 61/23h
    Beisatz wie T9: Hier: Die Bereicherung des Verkäufers kann nur so lange bestehen, als ihm der Kaufpreis tatsächlich zur Nutzung zur Verfügung steht, mit anderen Worten nicht zurückgezahlt wurde. (T10)
    Beisatz: Es bedarf konkreten Vorbringens, wann die Bereicherung weggefallen ist bzw zu welchem Zeitpunkt sich die Forderungen erstmals aufrechenbar gegenüberstanden. (T11)
  • 5 Ob 96/24i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.08.2024 5 Ob 96/24i
    Beisatz: Hier: Verzinsung des nach erfolgreicher Anfechtung eines Kaufvertrages über eine Wohnung und einen Abstellplatz zurückzuerstattenden Kaufpreises. (T12)
  • 9 Ob 53/25x
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.03.2026 9 Ob 53/25x
    Beisatz wie T9

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0010214

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

14.04.2026

Dokumentnummer

JJR_19870115_OGH0002_0070OB00672_8600000_001

Rechtssatz für 2Ob2390/96a; 1Ob2297/96t; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106638

Geschäftszahl

2Ob2390/96a; 1Ob2297/96t; 9Ob423/97i; 6Ob106/98a; 2Ob206/97a; 8Ob225/98s; 8ObA147/01b; 6Ob150/01d; 3Ob37/04v; 7Ob311/04t; 7Ob26/05g; 2Ob129/05t; 1Ob81/07d; 9ObA27/07x; 2Ob21/07p; 1Ob239/07i; 9ObA127/08d; 5Ob168/08d; 7Ob67/09t; 7Ob232/09g; 2Ob34/11f; 3Ob126/13w; 3Ob125/13y; 2Ob88/13z; 16Ok13/13; 4Ob200/14m; 2Ob191/14y; 4Ob231/14w; 4Ob230/14y; 4Ob33/15d; 4Ob6/15h; 3Ob256/16t; 1Ob6/17i; 4Ob115/17s; 6Ob164/16k; 7Ob186/17d; 1Ob1/19g; 9Ob85/19v; 4Ob159/21t; 6Ob110/22b; 6Ob108/22h; 7Ob99/22t; 6Ob231/22x; 10Ob2/23a; 6Ob24/23g; 3Ob140/22t; 1Ob149/22a; 3Ob142/22m; 6Ob155/22w; 8Ob21/23f; 8Ob109/23x; 6Ob160/22f; 6Ob122/23v; 4Ob165/23b; 4Ob151/22t; 4Ob204/23p; 4Ob171/23k; 4Ob152/22i; 8Ob71/23h; 4Ob17/24i; 10Ob29/23x; 8Ob116/23a; 4Ob202/23v; 8Ob57/23z; 6Ob177/23g; 6Ob175/23p; 8Ob42/23v; 10Ob52/23d; 7Ob31/24w; 9Ob59/24b; 10Ob31/24t; 10Ob34/24h; 7Ob111/24k; 6Ob129/24z; 4Ob233/23b; 4Ob56/24z; 3Ob180/24b; 9Ob39/24m; 1Ob115/25f; 6Ob218/25i; 3Ob148/25y; 2Ob217/25p; 1Ob11/26p

Entscheidungsdatum

27.05.2026

Norm

ZPO §226 I
ZPO §226 IIA
ZPO §226 IIIA
ZPO §266 B
  1. ZPO § 226 heute
  2. ZPO § 226 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. ZPO § 226 heute
  2. ZPO § 226 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. ZPO § 226 heute
  2. ZPO § 226 gültig ab 01.05.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983

Rechtssatz

Die für die Anwendung einer bestimmten Rechtsnorm erforderlichen Tatsachen müssen in einem Verfahren, in dem kein Untersuchungsgrundsatz gilt, durch Parteienbehauptungen in den Prozess eingeführt werden. Dabei trifft jede Partei die Behauptungslast und Beweislast für die Tatsachen, die Voraussetzungen der für sie günstigen Rechtsnorm sind. Es trägt daher derjenige, der einen Anspruch behauptet, für alle anspruchsbegründenden (rechtserzeugenden) Tatsachen die Behauptungslast und Beweislast. Umgekehrt hat derjenige, der den Anspruch bestreitet, die anspruchshindernden, anspruchsvernichtenden und anspruchshemmenden Tatsachen zu behaupten und zu beweisen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 2390/96a
    Entscheidungstext OGH 23.01.1997 2 Ob 2390/96a
  • 1 Ob 2297/96t
    Entscheidungstext OGH 28.10.1997 1 Ob 2297/96t
    Auch; nur: Es ist Sache der Parteien, die für sie günstigen Tatsachen zu behaupten. (T1)
  • 9 Ob 423/97i
    Entscheidungstext OGH 28.01.1998 9 Ob 423/97i
    nur: Umgekehrt hat derjenige, der den Anspruch bestreitet, die anspruchshindernden, anspruchsvernichtenden und anspruchshemmenden Tatsachen zu behaupten und zu beweisen. (T2)
  • 6 Ob 106/98a
    Entscheidungstext OGH 27.05.1998 6 Ob 106/98a
  • 2 Ob 206/97a
    Entscheidungstext OGH 12.11.1998 2 Ob 206/97a
    Auch; nur: Dabei trifft jede Partei die Behauptungslast und Beweislast für die Tatsachen, die Voraussetzungen der für sie günstigen Rechtsnorm sind. Es trägt daher derjenige, der einen Anspruch behauptet, für alle anspruchsbegründenden (rechtserzeugenden) Tatsachen die Behauptungslast und Beweislast. Umgekehrt hat derjenige, der den Anspruch bestreitet, die anspruchshindernden, anspruchsvernichtenden und anspruchshemmenden Tatsachen zu behaupten und zu beweisen. (T3)
  • 8 Ob 225/98s
    Entscheidungstext OGH 18.03.1999 8 Ob 225/98s
  • 8 ObA 147/01b
    Entscheidungstext OGH 15.11.2001 8 ObA 147/01b
  • 6 Ob 150/01d
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 6 Ob 150/01d
    nur T3
  • 3 Ob 37/04v
    Entscheidungstext OGH 29.06.2004 3 Ob 37/04v
    Vgl auch; nur T1
  • 7 Ob 311/04t
    Entscheidungstext OGH 16.03.2005 7 Ob 311/04t
    Auch
  • 7 Ob 26/05g
    Entscheidungstext OGH 02.03.2005 7 Ob 26/05g
    Auch
  • 2 Ob 129/05t
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 2 Ob 129/05t
    Auch
  • 1 Ob 81/07d
    Entscheidungstext OGH 14.08.2007 1 Ob 81/07d
    Auch
  • 9 ObA 27/07x
    Entscheidungstext OGH 22.10.2007 9 ObA 27/07x
    Auch; nur T2; Beisatz: Es ist nicht Sache der klagenden Partei, ohne diesbezüglichen Einwand der beklagten Partei vorweg das Fehlen anspruchshindernder Tatsachen zu behaupten und zu beweisen. (T4)
  • 2 Ob 21/07p
    Entscheidungstext OGH 17.12.2007 2 Ob 21/07p
    Auch; nur: Es trifft jede Partei die Behauptungslast und Beweislast für die Tatsachen, die Voraussetzungen der für sie günstigen Rechtsnorm sind. (T5)
    Beisatz: Diese allgemeine Beweisregel gelangt auch bei Schutznormverletzungen zur Anwendung. (T6)
    Veröff: SZ 2007/199
  • 1 Ob 239/07i
    Entscheidungstext OGH 26.02.2008 1 Ob 239/07i
    nur: Die für die Anwendung einer bestimmten Rechtsnorm erforderlichen Tatsachen müssen in einem Verfahren, in dem kein Untersuchungsgrundsatz gilt, durch Parteienbehauptungen in den Prozess eingeführt werden. Dabei trifft jede Partei die Behauptungslast und Beweislast für die Tatsachen, die Voraussetzungen der für sie günstigen Rechtsnorm sind. Es trägt daher derjenige, der einen Anspruch behauptet, für alle anspruchsbegründenden (rechtserzeugenden) Tatsachen die Behauptungslast und Beweislast. (T7)
  • 9 ObA 127/08d
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 ObA 127/08d
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 168/08d
    Entscheidungstext OGH 09.12.2008 5 Ob 168/08d
  • 7 Ob 67/09t
    Entscheidungstext OGH 29.04.2009 7 Ob 67/09t
    Auch
  • 7 Ob 232/09g
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 7 Ob 232/09g
    Auch; Beisatz: Hier: Nachweis eines aus einer Bankgarantie Begünstigten, dass die Nichterfüllung der Garantiebedingung nicht seiner Sphäre zuzurechnen ist. (T8)
  • 2 Ob 34/11f
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 2 Ob 34/11f
    Auch; nur T2
  • 3 Ob 126/13w
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 126/13w
    Auch; nur T5; Beisatz: Die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, dass der ordre public verletzt wurde und dass sich daraus ein Anerkennungshindernis ergibt, trifft auch im Anwendungsbereich der EuInsVO denjenigen, der sich der Anerkennung widersetzt. (T9)
  • 3 Ob 125/13y
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 125/13y
    Auch; Beisatz: Die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, dass der ordre public verletzt wurde und dass sich daraus ein Anerkennungshindernis ergibt, trifft auch im Anwendungsbereich der EuInsVO denjenigen, der sich der Anerkennung widersetzt. Im gegenständlichen Oppositionsstreit traf die Behauptungs‑ und Beweislast dafür, dass dem englischen Insolvenzverfahren eine die Anerkennung hindernde Gehörverletzung anhaftete, die beklagte Partei. Diesen Nachweis hat die beklagte Partei hier auf Tatsachenebene nicht erbracht. Es steht gerade nicht fest, dass ihr die Verständigung nach Art 40 EuInsVO nicht zugegangen ist. (T10)
  • 2 Ob 88/13z
    Entscheidungstext OGH 19.09.2013 2 Ob 88/13z
    nur: Es trägt daher derjenige, der einen Anspruch behauptet, für alle anspruchsbegründenden (rechtserzeugenden) Tatsachen die Behauptungslast und Beweislast. Umgekehrt hat derjenige, der den Anspruch bestreitet, die anspruchshindernden, anspruchsvernichtenden und anspruchshemmenden Tatsachen zu behaupten und zu beweisen. (T11)
    nur T1
  • 16 Ok 13/13
    Entscheidungstext OGH 16.09.2014 16 Ok 13/13
    Auch; Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T12)
    Bem: Siehe auch RS0129671. (T13)
  • 4 Ob 200/14m
    Entscheidungstext OGH 20.01.2015 4 Ob 200/14m
    Auch; Beisatz: Hier: GSpG. (T14)
  • 2 Ob 191/14y
    Entscheidungstext OGH 22.01.2015 2 Ob 191/14y
    Vgl auch
  • 4 Ob 231/14w
    Entscheidungstext OGH 20.01.2015 4 Ob 231/14w
    Auch; Beis wie T14
  • 4 Ob 230/14y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2015 4 Ob 230/14y
    Auch; Beis wie T14
  • 4 Ob 33/15d
    Entscheidungstext OGH 17.02.2015 4 Ob 33/15d
    Auch; Beis wie T14
  • 4 Ob 6/15h
    Entscheidungstext OGH 17.02.2015 4 Ob 6/15h
    Auch; Beis wie T14
  • 3 Ob 256/16t
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 256/16t
    nur T3
  • 1 Ob 6/17i
    Entscheidungstext OGH 31.01.2017 1 Ob 6/17i
    Auch; Beisatz: Derjenige, der sich im Prozess auf die Unwirksamkeit eines Geschäfts wegen kollusiven Verhalten stützt, trägt diesbezüglich die Beweislast. (T15)
  • 4 Ob 115/17s
    Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 115/17s
    Auch
  • 6 Ob 164/16k
    Entscheidungstext OGH 26.09.2017 6 Ob 164/16k
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 2017/103
  • 7 Ob 186/17d
    Entscheidungstext OGH 24.05.2018 7 Ob 186/17d
    Auch; Beisatz: Eine typische formelhafte Verknüpfung (Anscheinsbeweis) dahin, dass dem Versicherer ein Gutachten, das in einem von einem anderen Versicherer beauftragten Gutachten erwähnt wird, dauerhaft zur Verfügung steht, besteht nicht. Die Möglichkeit, dass sich der Versicherer ein solches Gutachten allenfalls beschaffen könnte, reicht für die Verpflichtung zur Einsichtsgewährung nicht aus. Der klagende Versicherungsnehmer ist grundsätzlich dafür beweispflichtig, dass der Versicherer über ein solches Gutachten verfügt, das eingesehen werden soll. (T16)
    Veröff: SZ 2018/45
  • 1 Ob 1/19g
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 1/19g
  • 9 Ob 85/19v
    Entscheidungstext OGH 26.08.2020 9 Ob 85/19v
  • 4 Ob 159/21t
    Entscheidungstext OGH 29.03.2022 4 Ob 159/21t
    Vgl
  • 6 Ob 110/22b
    Entscheidungstext OGH 22.06.2022 6 Ob 110/22b
    Vgl; Beis wie T15
  • 6 Ob 108/22h
    Entscheidungstext OGH 22.06.2022 6 Ob 108/22h
    Vgl; Beisatz: Hier: Klage auf Feststellung der Unwirksamkeit eines Abtretungsvertrags: Der Kläger trägt die Beweislast dafür, dass die Verlesung des Notariatsakts nicht (vollständig) bzw nicht in Anwesenheit aller beteiligten Parteien stattgefunden hat. (T17)
  • 7 Ob 99/22t
    Entscheidungstext OGH 24.08.2022 7 Ob 99/22t
    Vgl
  • 6 Ob 231/22x
    Entscheidungstext OGH 25.01.2023 6 Ob 231/22x
    Vgl; nur wie T2
  • 10 Ob 2/23a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 Ob 2/23a
    nur T2; Beisatz: Hier: Übergeber muss beweisen, dass er den Mangel durch Verbesserung beseitigt hat. (T18)
  • 6 Ob 24/23g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 17.05.2023 6 Ob 24/23g
    vgl; Beisatz: Behauptungs- und Beweislast für das Vorliegen der anspruchsvernichtenden Tatsachen betreffend die Nichtigkeit eines Vertrags wegen Verstoßes gegen das Verbot der Einlagenrückgewähr nach § 82 GmbHG trifft den Beklagten. (T19)
  • 3 Ob 140/22t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 140/22t
    vgl; nur T2
  • 1 Ob 149/22a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.06.2023 1 Ob 149/22a
    vgl; Beisatz wie T18
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
    vgl; nur T2
  • 6 Ob 155/22w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 30.08.2023 6 Ob 155/22w
    Beisatz: Bei einer Abschalteinrichtung nach Art 5 Abs 2 VO 715/2007/EG hat der Kläger den Eintritt eines Schadens infolge des Vorhandenseins einer Abschalteinrichtung zu behaupten und beweisen. Soweit sich die Beklagte auf eine Ausnahme vom Verbot einer Abschalteinrichtung stützt, liegt es daher an ihr, die für die Verbotsausnahme erforderlichen Voraussetzungen zu behaupten und zu beweisen. (T20)
  • 8 Ob 21/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.10.2023 8 Ob 21/23f
    Beisatz wie T20: Hier: Audi Q5 mit Motor VW EA189 (T21)
  • 8 Ob 109/23x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 13.12.2023 8 Ob 109/23x
    Beisatz wie T20
  • 6 Ob 160/22f
    Entscheidungstext OGH 20.11.2023 6 Ob 160/22f
    vgl; Beisatz wie T18: Hier: gebrauchter PKW Audi Q5, 2.0 l TDI quattro, Dieselmotor Typ EA189 Euro 5 (T22)
  • 6 Ob 122/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.12.2023 6 Ob 122/23v
    vgl; Beisatz wie T20
  • 4 Ob 165/23b
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 25.01.2024 4 Ob 165/23b
    vgl; Beisatz wie T20
  • 4 Ob 151/22t
    Entscheidungstext OGH 25.01.2024 4 Ob 151/22t
    Beisatz wie T20
  • 4 Ob 204/23p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.01.2024 4 Ob 204/23p
    vgl; Beisatz wie T20
  • 4 Ob 171/23k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.01.2024 4 Ob 171/23k
    vgl; Beisatz wie T20
  • 4 Ob 152/22i
    Entscheidungstext OGH 25.01.2024 4 Ob 152/22i
    vgl; Beisatz wie T20
  • 8 Ob 71/23h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 15.02.2024 8 Ob 71/23h
    Beisatz wie T20
  • 4 Ob 17/24i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.02.2024 4 Ob 17/24i
    Beisatz wie T20: Hier: VW Tiguan, Dieselmotor Typ EA288, Negativfeststellung, ob beim KFZ eine temperaturabhängige Abschalteinrichtung programmiert sei geht zu Lasten des Klägers. (T23)
  • 10 Ob 29/23x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 13.02.2024 10 Ob 29/23x
    vgl; Beisatz: Die Beweislast für die Pflichtverletzung, den eingetretenen Schaden und den Kausalzusammenhang zwischen dem (Fehl-)Verhalten und dem Schadenseintritt trifft nach allgemeinen Regeln den, der aus der Unrichtigkeit des Gutachtens Ansprüche ableitet. (T24)
  • 8 Ob 116/23a
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 15.02.2024 8 Ob 116/23a
    vgl; Beisatz wie T20
  • 4 Ob 202/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.01.2024 4 Ob 202/23v
    Beisatz wie T20
  • 8 Ob 57/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 15.02.2024 8 Ob 57/23z
    Beisatz: Hier: Behauptet der Kläger das Vorhandensein einer nach Art 3 Z 10 und Art 5 Abs 2 VO 715/3007/EG grundsätzlich unzulässigen, nur in Ausnahmefällen zulässigen Abschalteinrichtung beim Kauf in seinem KFZ, muss er, wenn dieser Nachweis erbracht ist, nicht nachweisen, dass der einmal unter Beweis gestellte Mangel immer noch vorhanden ist, sondern die Beklagte, dass dieser wirksam beseitigt wurde. (T25)
  • 6 Ob 177/23g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.02.2024 6 Ob 177/23g
    Beisatz wie T20: Hier: Nach dem Zugeständnis der Herstellerin besteht für die volle Wirksamkeit der Abgasrückführung ein Thermofenster zwischen -10 Grad C und + 40 Grad C ist vom Vorliegen einer Abschalteinrichtung iSd Legaldefinition des Art 3 Z 10 VO 715/2007/EG im KFZ auszugehen. Damit wäre es an der Herstellerin gelegen, eine ausnahmsweise Zulässigkeit dieser Abschalteinrichtung zu behaupten und zu beweisen. (T26)
  • 6 Ob 175/23p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.02.2024 6 Ob 175/23p
    Beisatz wie T20
  • 8 Ob 42/23v
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 15.02.2024 8 Ob 42/23v
    Beisatz wie T20
  • 10 Ob 52/23d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.04.2024 10 Ob 52/23d
    vgl; Beisatz wie T20
  • 7 Ob 31/24w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 17.04.2024 7 Ob 31/24w
    vgl; Beisatz wie T1
  • 9 Ob 59/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.07.2024 9 Ob 59/24b
    nur T20
  • 10 Ob 31/24t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 13.08.2024 10 Ob 31/24t
    Beisatz wie T20
  • 10 Ob 34/24h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 13.08.2024 10 Ob 34/24h
    Beisatz wie T20
  • 7 Ob 111/24k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.08.2024 7 Ob 111/24k
    Beisatz wie T20
  • 6 Ob 129/24z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.09.2024 6 Ob 129/24z
    vgl; Beisatz: Hier: Behauptungs- und Beweislast für die 2-jährige Ausschlussfrist nach § 154 Abs 2 ABGB (T27)
  • 4 Ob 233/23b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.10.2024 4 Ob 233/23b
    nur T3
  • 4 Ob 56/24z
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.10.2024 4 Ob 56/24z
    nur T3
  • 3 Ob 180/24b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.11.2024 3 Ob 180/24b
    vgl; Beisatz wie T20
  • 9 Ob 39/24m
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.10.2024 9 Ob 39/24m
    vgl; Beisatz: Hier: Keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen § 1477 ABGB. (T28)
  • 1 Ob 115/25f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 11.11.2025 1 Ob 115/25f
    nur T20: Verbleibende Unklarheiten gehen zu ihren Lasten (so bereits 1 Ob 149/22a, Rz 46). (T29)
  • 6 Ob 218/25i
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 18.03.2026 6 Ob 218/25i
    vgl
  • 3 Ob 148/25y
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.03.2026 3 Ob 148/25y
  • 2 Ob 217/25p
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 20.01.2026 2 Ob 217/25p
    Beisatz wie T20
  • 1 Ob 11/26p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.05.2026 1 Ob 11/26p
    Beisatz wie T11
    Beisatz: Der Gläubiger muss behaupten und beweisen, dass ein bestimmtes vertragliches – von ihm gefordertes – Entgelt vereinbart wurde. (T30)
    Beisatz: Hängt ein vertraglich vereinbartes Entgelt der Höhe nach von bei Vertragsabschluss betraglich noch nicht feststehenden Faktoren ab, muss dessen Bemessung vom Gläubiger im Prozess konkret und nachvollziehbar dargelegt werden. (T31)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0106638

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

17.08.2026

Dokumentnummer

JJR_19970123_OGH0002_0020OB02390_96A0000_002

Rechtssatz für 2Ob535/90; 1Ob564/95; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0018547

Geschäftszahl

2Ob535/90; 1Ob564/95; 1Ob140/00w; 3Ob127/04d; 6Ob27/05x; 1Ob14/05y; 3Ob24/05h; 4Ob227/06w; 8Ob46/07h; 1Ob262/07x; 9Ob50/10h; 1Ob42/11z; 4Ob191/10g; 9Ob61/11b; 3Ob143/12v; 1Ob14/13k; 2Ob196/13g; 3Ob191/13d; 4Ob44/14w; 8Ob57/14m; 7Ob4/16p; 9Ob64/16a; 1Ob239/16b; 7Ob45/17v; 9Ob45/17h; 2Ob206/16g; 6Ob90/18f; 4Ob168/18m; 5Ob7/19v; 6Ob106/19k; 5Ob119/19i; 3Ob34/20a; 6Ob240/19s; 7Ob97/20w; 10Ob49/20h; 3Ob143/20f; 8Ob113/21g; 5Ob193/21z; 10Ob2/23a; 5Ob131/22h; 2Ob42/23z; 3Ob140/22t; 3Ob30/23t; 6Ob149/22p; 6Ob150/22k; 7Ob70/23d; 7Ob43/23h; 3Ob142/22m; 2Ob142/23f; 8Ob126/23x; 6Ob160/22f; 2Ob243/23h; 4ob215/23f; 4Ob96/24g; 5Ob53/24s; 5Ob57/24d; 5Ob132/24h; 5Ob200/24h; 6Ob9/25d; 3Ob200/25w; 2Ob210/25h; 3Ob73/26w

Entscheidungsdatum

23.06.2026

Rechtssatz

Eine Leistung ist nur dann mangelhaft im Sinne des Paragraph 922, ABGB, wenn sie qualitativ oder quantitativ hinter dem Geschuldeten, das heißt dem Vertragsinhalt, zurückbleibt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 535/90
    Entscheidungstext OGH 10.10.1990 2 Ob 535/90
    Veröff: SZ 63/171 = JBl 1991,383
  • 1 Ob 564/95
    Entscheidungstext OGH 29.05.1995 1 Ob 564/95
    Veröff: SZ 68/105
  • 1 Ob 140/00w
    Entscheidungstext OGH 24.10.2000 1 Ob 140/00w
    Veröff: SZ 73/159
  • 3 Ob 127/04d
    Entscheidungstext OGH 24.11.2004 3 Ob 127/04d
    Vgl auch; Beisatz: Was nicht Vertragsbestandteil im Sinn des § 922 ABGB wurde, kann keine Gewährleistungsfolgen auslösen. (T1)
  • 6 Ob 27/05x
    Entscheidungstext OGH 19.05.2005 6 Ob 27/05x
    Vgl auch
  • 1 Ob 14/05y
    Entscheidungstext OGH 24.05.2005 1 Ob 14/05y
    Veröff: SZ 2005/82
  • 3 Ob 24/05h
    Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 24/05h
  • 4 Ob 227/06w
    Entscheidungstext OGH 20.03.2007 4 Ob 227/06w
    Auch; Beisatz: Gewährleistungsansprüche bestehen erst dann, wenn das Geleistete vom konkret Geschuldeten abweicht. (T2)
    Veröff: SZ 2007/38
  • 8 Ob 46/07h
    Entscheidungstext OGH 21.05.2007 8 Ob 46/07h
  • 1 Ob 262/07x
    Entscheidungstext OGH 16.09.2008 1 Ob 262/07x
    Auch
  • 9 Ob 50/10h
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 50/10h
    Veröff: SZ 2010/91
  • 1 Ob 42/11z
    Entscheidungstext OGH 31.03.2011 1 Ob 42/11z
  • 4 Ob 191/10g
    Entscheidungstext OGH 23.03.2011 4 Ob 191/10g
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 1096 ABGB. (T3)
    Veröff: SZ 2011/35
  • 9 Ob 61/11b
    Entscheidungstext OGH 21.12.2011 9 Ob 61/11b
  • 3 Ob 143/12v
    Entscheidungstext OGH 19.09.2012 3 Ob 143/12v
  • 1 Ob 14/13k
    Entscheidungstext OGH 27.06.2013 1 Ob 14/13k
  • 2 Ob 196/13g
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 2 Ob 196/13g
    Beisatz: Hier: Lieferung eines fahrbereiten, verkehrstauglichen Traktors, allerdings in einem der Anzahl der Betriebsstunden entsprechenden Zustand und mit ‑ bei Kälte erst nach einigen Kilometern ‑ funktionierender Lastschaltung. (T4)
  • 3 Ob 191/13d
    Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 191/13d
  • 4 Ob 44/14w
    Entscheidungstext OGH 25.03.2014 4 Ob 44/14w
  • 8 Ob 57/14m
    Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 57/14m
    Auch; Beisatz: Eine Mangelhaftigkeit im Sinne einer Vertragswidrigkeit besteht in einer qualitativen oder quantitativen Abweichung der Leistung vom vertraglich Geschuldeten. Der geschuldete Vertragsgegenstand wird durch die gewöhnlich vorausgesetzten oder die ausdrücklich oder stillschweigend zugesicherten Eigenschaften bestimmt. (T5)
    Beisatz: Ob eine Eigenschaft als zugesichert anzusehen ist, hängt nicht davon ab, was der Erklärende wollte, sondern was der Erklärungsempfänger nach Treu und Glauben aus der Erklärung des Vertragspartners erschließen durfte. Seine berechtigte Erwartung ist an der Verkehrsauffassung zu messen. (T6)
    Beisatz: Die Vertragswidrigkeit eines Leistungsgegenstands ist nicht abstrakt, sondern immer aufgrund des konkreten Veräußerungsvertrags zu beurteilen. (T7)
  • 7 Ob 4/16p
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 7 Ob 4/16p
    Beisatz: Beim Kauf eines „Wohnungseigentums“ wird erwartet, dass der Käufer das Miteigentum an einer Liegenschaft erwirbt, im Grundbuch als Wohnungseigentümer einverleibt wird und ihm die alleinige Befugnis zur Nutzung bestimmter Wohnungen zusteht. Ob ausgehend von der Leistungsbeschreibung in Verbindung mit der vereinbarten Übertragung der Rechtsstellung überhaupt ein Rechtsmangel vorliegt, kann hier dahingestellt bleiben, weil der von den Parteien vereinbarte Gewährleistungsverzicht greift. (T8)
  • 9 Ob 64/16a
    Entscheidungstext OGH 28.10.2016 9 Ob 64/16a
    Beis wie T5; Beis wie T6
  • 1 Ob 239/16b
    Entscheidungstext OGH 24.05.2017 1 Ob 239/16b
  • 7 Ob 45/17v
    Entscheidungstext OGH 05.07.2017 7 Ob 45/17v
  • 9 Ob 45/17h
    Entscheidungstext OGH 27.09.2017 9 Ob 45/17h
    Beis wie T5; Beis wie T6
  • 2 Ob 206/16g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2017 2 Ob 206/16g
  • 6 Ob 90/18f
    Entscheidungstext OGH 28.06.2018 6 Ob 90/18f
    Beis wie T1; Beis wie T5
  • 4 Ob 168/18m
    Entscheidungstext OGH 20.12.2018 4 Ob 168/18m
  • 5 Ob 7/19v
    Entscheidungstext OGH 20.02.2019 5 Ob 7/19v
  • 6 Ob 106/19k
    Entscheidungstext OGH 27.06.2019 6 Ob 106/19k
  • 5 Ob 119/19i
    Entscheidungstext OGH 27.11.2019 5 Ob 119/19i
    Beis wie T5
  • 3 Ob 34/20a
    Entscheidungstext OGH 17.06.2020 3 Ob 34/20a
  • 6 Ob 240/19s
    Entscheidungstext OGH 24.09.2020 6 Ob 240/19s
  • 7 Ob 97/20w
    Entscheidungstext OGH 16.09.2020 7 Ob 97/20w
    Vgl; Beis wie T5
  • 10 Ob 49/20h
    Entscheidungstext OGH 15.12.2020 10 Ob 49/20h
  • 3 Ob 143/20f
    Entscheidungstext OGH 25.02.2021 3 Ob 143/20f
    Vgl
  • 8 Ob 113/21g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2021 8 Ob 113/21g
  • 5 Ob 193/21z
    Entscheidungstext OGH 01.06.2022 5 Ob 193/21z
    Beis wie T5; Beis wie T6
  • 10 Ob 2/23a
    Entscheidungstext OGH 21.02.2023 10 Ob 2/23a
    Beis wie T5; Beisatz: Hier: Kfz mit unzulässiger Abschalteinrichtung iSd Art 5 Abs 2 VO 715/2007. (T9)
  • 5 Ob 131/22h
    Entscheidungstext OGH 06.03.2023 5 Ob 131/22h
    Beisatz wie T1
  • 2 Ob 42/23z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.03.2023 2 Ob 42/23z
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T6
  • 3 Ob 140/22t
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 140/22t
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T9
  • 3 Ob 30/23t
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.06.2023 3 Ob 30/23t
    vgl; Beisatz wie T9
  • 6 Ob 149/22p
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.06.2023 6 Ob 149/22p
    vgl; Beisatz wie T5; Beisatz wie T9
  • 6 Ob 150/22k
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 27.06.2023 6 Ob 150/22k
    Beisatz wie T9: Hier: VW Tiguan mit Dieselmotor EA 189 (T10)
  • 7 Ob 70/23d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 28.06.2023 7 Ob 70/23d
    Beisatz wie T6
  • 7 Ob 43/23h
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.06.2023 7 Ob 43/23h
    Beisatz: Hier: Mangel allein wegen der Verwendung nicht CE-gekennzeichneter Bauprodukte nur, wenn eine CE-Kennzeichnung vereinbart wurde. (T11)
  • 3 Ob 142/22m
    Entscheidungstext OGH 25.05.2023 3 Ob 142/22m
    Beisatz wie T5
    Beisatz wie T9: Hier: Audi A4 Avant, Motortyp EA 189 (T13)
  • 2 Ob 142/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.09.2023 2 Ob 142/23f
    Beisatz: Hier: Mangelhaftigkeit bejaht, weil Pelletskessel ohne Pufferspeicher für das beim Kläger vorhandene Wärmeabnahmesystem nicht geeignet ist und nicht dem Stand der Technik entspricht. (T14)
  • 8 Ob 126/23x
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 13.12.2023 8 Ob 126/23x
    Beisatz wie T1; Beisatz wie T2; Beisatz wie T7
    Beisatz: Hier: Zusicherung der „Verkehrs- und Betriebssicherheit“ eines KFZ. (T15)
  • 6 Ob 160/22f
    Entscheidungstext OGH 20.11.2023 6 Ob 160/22f
    vgl; Beisatz wie T9: Hier: gebrauchter PKW Audi Q5, 2.0 l TDI quattro, Dieselmotor Typ EA189 Euro 5 (T16)
  • 2 Ob 243/23h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 21.03.2024 2 Ob 243/23h
    Beisatz: Hier: Gewährleistung beim Gebrauchtwagenkauf (T17)
  • 4 ob 215/23f
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 04.04.2024 4 ob 215/23f
    nur T6
  • 4 Ob 96/24g
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.06.2024 4 Ob 96/24g
    nur T6
  • 5 Ob 53/24s
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 14.11.2024 5 Ob 53/24s
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T7
  • 5 Ob 57/24d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 14.11.2024 5 Ob 57/24d
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T6
  • 5 Ob 132/24h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 02.04.2025 5 Ob 132/24h
    vgl; Beisatz wie T5
  • 5 Ob 200/24h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.09.2025 5 Ob 200/24h
    Beisatz nur wie T7
  • 6 Ob 9/25d
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 24.02.2026 6 Ob 9/25d
  • 3 Ob 200/25w
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.02.2026 3 Ob 200/25w
    Beisatz wie T5; Beisatz wie T6; Beisatz wie T7
  • 2 Ob 210/25h
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.02.2026 2 Ob 210/25h
    nur T6: Hier: Haltbarkeitsdauer einer Unterdachbahn, die nicht Gegenstand der Vertragsverhandlungen war. Die Entscheidung des Berufungsgerichtes, wonach eine der Lebensdauer der Dacheindeckung entsprechende Haltbarkeitsdauer gewöhnlich vorausgesetzt aber nicht zugesichert ist, ist nicht korrekturbedürftig. (T18)
  • 3 Ob 73/26w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.06.2026 3 Ob 73/26w

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0018547

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.07.2026

Dokumentnummer

JJR_19901010_OGH0002_0020OB00535_9000000_001