Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2351/77

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2351/77

Entscheidungsdatum

18.05.1978

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1491/50 E VS 14. Jänner 1952 RS 1

Stammrechtssatz

Ein letztinstanzlicher Bescheid, mit dem gemäß Paragraph 66, Absatz 2, AVG der vorinstanzliche Bescheid aufgehoben und die Angelegenheit zur Durchführung einer neuerlichen Verhandlung und Erlassung eines neuen Bescheides an die Vorinstanz zurückverwiesen wurde, kann mit Verwaltungsgerichtshofbeschwerde angefochten werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1978:1977002351.X01

Im RIS seit

03.07.2003

Zuletzt aktualisiert am

21.04.2016

Dokumentnummer

JWR_1977002351_19780518X01

Rechtssatz für 2351/77

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2351/77

Entscheidungsdatum

18.05.1978

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0678/65 E 6. Juli 1965 VwSlg 6744 A/1965 RS 1

Stammrechtssatz

Paragraph 66, Absatz 2, AVG 1950 berechtigt die Berufungsbehörde nicht, den angefochtenen Bescheid deshalb zu beheben und die Angelegenheit zur neuerlichen Verhandlung und Erlassung eines neuen Bescheides an die Unterbehörde zurückzuweisen, weil diese nicht geklärt habe, ob dem Berufungswerber nicht auch eine andere Verwaltungsübertretung anzulasten sei als diejenige, derentwegen sie ihn bestrafte.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1978:1977002351.X02

Im RIS seit

03.07.2003

Zuletzt aktualisiert am

21.04.2016

Dokumentnummer

JWR_1977002351_19780518X02

Rechtssatz für 2351/77

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2351/77

Entscheidungsdatum

18.05.1978

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1653/65 E 16. März 1966 VwSlg 6886 A/1966 RS 2

Stammrechtssatz

Die Rechtsmittelbehörde ist nur dann berechtigt, den bei ihr angefochtenen Bescheid zu beheben und die Angelegenheit zur neuerlichen Verhandlung und Erlassung eines neuen Bescheides an die Behörde erster Instanz zu verweisen, wenn die im Paragraph 66, Absatz 2, festgelegten Voraussetzungen gegeben sind, nämlich, wenn der vorliegende Sachverhalt so mangelhaft ist, daß die Durchführung oder Wiederholung einer mündlichen Verhandlung unvermeidlich erscheint.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1978:1977002351.X03

Im RIS seit

03.07.2003

Zuletzt aktualisiert am

21.04.2016

Dokumentnummer

JWR_1977002351_19780518X03

Rechtssatz für 2351/77

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

2351/77

Entscheidungsdatum

18.05.1978

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1439/70 E 3. März 1972 VwSlg 8183 A/1972 RS 3

Stammrechtssatz

Entscheidet die belangte Behörde nach Paragraph 66, Absatz 2, AVG, anstatt richtigerweise nach Paragraph 66, Absatz 4, AVG, dann belastet dies ihren Bescheid mit Rechtswidrigkeit des Inhaltes.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1978:1977002351.X04

Im RIS seit

03.07.2003

Zuletzt aktualisiert am

21.04.2016

Dokumentnummer

JWR_1977002351_19780518X04