Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 82/06/0191

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

82/06/0191

Entscheidungsdatum

04.10.1984

Index

L80005 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Salzburg

Norm

ROG Slbg 1977 §12 Abs5 idF 1977/112;
ROG Slbg 1977 §12 Abs6 idF 1977/112;
ROG Slbg 1977 §18 Abs4 idF 1977/112;
ROG Slbg 1977 §19 Abs1 idF 1977/112;

Rechtssatz

Aus dem Gesetzeszusammenhang des Paragraph 18, Absatz 4, Slbg ROG in Verbindung mit Paragraph 12, Absatz 5 und 6 ergibt sich, dass die Freigabe eines Aufschließungsgebietes zulässig ist, wenn die erforderlichen Voraussetzungen einer Aufschließung, wozu auch die Trinkwasserversorgung und die Abwasserbeseitigung gehören, insoweit gewährleistet sind, dass für den Fall, dass die Flächen verbaut werden, u.a. Wasser und ein etwa zur Abwasserbeseitigung notwendiger Kanal vorhanden sind. Letztere Voraussetzung wird aber durch das Vorliegen einer rechtskräftig erteilten wasserrechtlichen Bewilligung für die Errichtung, Benützung etc des Kanals entsprochen, wenn nicht besondere Gründe für die Annahme vorliegen, dass die Ausführung dieses Projektes - etwa wegen mangelnder Finanzierungsmöglichkeit - nicht gewährleistet ist. Das Gesetz schreibt nicht vor, dass die Freigabe erst erfolgen dürfe, wenn die bewilligte Anlage bereits tatsächlich errichtet worden ist.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1984:1982060191.X01

Im RIS seit

05.08.2004

Dokumentnummer

JWR_1982060191_19841004X01

Rechtssatz für 82/06/0191

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

82/06/0191

Entscheidungsdatum

04.10.1984

Index

L80005 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Salzburg

Norm

ROG Slbg 1977 §12 Abs6 idF 1977/112;

Rechtssatz

Kann das Trinkwasser mittels Einzelbrunnen aus den Grundstücken nicht genommen werden, weil es für den menschlichen Genuss ungeeignet ist, ist der Versorgungsgrund der mangelnden Erschließung der Wasserversorgung gegeben, wenn die Trinkwasserversorgung nicht auf andere Art, wie z.B. durch vertragliche Vereinbarung betreffend den Anschluss an einen bereits bestehenden Wasserverband, gewährleistet ist.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1984:1982060191.X02

Im RIS seit

05.08.2004

Dokumentnummer

JWR_1982060191_19841004X02

Rechtssatz für 82/06/0191

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

82/06/0191

Entscheidungsdatum

04.10.1984

Index

L80005 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Salzburg

Norm

ROG Slbg 1977 §18 Abs4 idF 1977/112;

Rechtssatz

Das in Paragraph 18, Absatz 4, Slbg ROG verwendete Wort "nachgewiesen" bezieht sich bloß auf die Verlängerung eines Vorbehaltes.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1984:1982060191.X03

Im RIS seit

05.08.2004

Dokumentnummer

JWR_1982060191_19841004X03

Rechtssatz für 82/06/0191

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

82/06/0191

Entscheidungsdatum

04.10.1984

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §52;
AVG §69 Abs1 litb;
AVG §69 Abs1 Z2 impl;
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. AVG § 69 heute
  2. AVG § 69 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 69 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 69 gültig von 01.01.1999 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 69 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 69 heute
  2. AVG § 69 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 69 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 69 gültig von 01.01.1999 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 69 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 81/03/0151 E 2. Juni 1982 RS 1

Stammrechtssatz

Ein Sachverständigengutachten kann nur insofern neues Beweismittel sein, als es selbst neue Befundtatsachen feststellt oder solche sonst wie hervorgekommenen neuen Tatsachen verwertet. Bloß andere als im Hauptverfahren gezogene sachverständige Schlüsse sind kein Wiederaufnahmegrund.

Schlagworte

Gutachten neues Wiederaufnahme Sachverständigengutachten

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1984:1982060191.X04

Im RIS seit

05.08.2004

Dokumentnummer

JWR_1982060191_19841004X04