Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 82/04/0212

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

82/04/0212

Entscheidungsdatum

15.04.1983

Index

50/01 Gewerbeordnung

Norm

GewO 1973 §366 Abs1 Z3;
GewO 1973 §367 Z11 Abs2;
  1. GewO 1973 § 367 gültig von 01.07.1993 bis 18.03.1994 wiederverlautbart durch BGBl. Nr. 194/1994
  2. GewO 1973 § 367 gültig von 01.01.1989 bis 30.06.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 399/1988
  3. GewO 1973 § 367 gültig von 01.02.1982 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 619/1981

Rechtssatz

Ausführungen zur Frage der Genehmigungspflicht einer gewerbl. Betriebsanlage (Gasthaus), welche vor Inkrafttreten der GewO 1973 bereits bestanden hat (Hinweis E 28.1.1983 82/04/0098).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1982040212.X01

Im RIS seit

15.04.1983

Zuletzt aktualisiert am

29.04.2013

Dokumentnummer

JWR_1982040212_19830415X01

Rechtssatz für 82/04/0212

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

82/04/0212

Entscheidungsdatum

15.04.1983

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

VStG §31 Abs3;
  1. VStG § 31 heute
  2. VStG § 31 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. VStG § 31 gültig von 01.07.2013 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VStG § 31 gültig von 26.03.2009 bis 30.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  5. VStG § 31 gültig von 01.01.1999 bis 25.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. VStG § 31 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 620/1995
  7. VStG § 31 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2901/80 E 16. Jänner 1981 VwSlg 10342 A/1981 RS 3

Stammrechtssatz

Das fortgesetzte Delikt ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von Einzelhandlungen vermöge der Gleichartigkeit der Begehungsform, der Ähnlichkeit der äußeren Begleitumstände und der zeitlichen Kontinuität zu einer Einheit zusammentreten. Alle Einzelhandlungen sind von einem einheitlichen Entschluß des Täters, sich fortgesetzt in bestimmter Weise rechtswidrig zu verhalten, erfaßt und bilden solcherart zusammen nicht nur eine (einzige) strafbare Handlung, sondern es ist auch die Verjährungsfrist für dieses EINE Delikt - unabhängig davon, wann die strafbare Tätigkeit begonnen hat - erst von dem Zeitpunkt an zu berechnen, an dem diese abgeschlossen worden ist. vergleiche E VS vom 17.6.1958, 2374/56, VwSlg 4705 A/1958, sowie 24.4.1974, 0320/73)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1982040212.X02

Im RIS seit

15.04.1983

Zuletzt aktualisiert am

29.04.2013

Dokumentnummer

JWR_1982040212_19830415X02

Rechtssatz für 82/04/0212

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

82/04/0212

Entscheidungsdatum

15.04.1983

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
50/01 Gewerbeordnung

Rechtssatz

Bei der Bestimmung des Paragraph 370, Absatz 2, GewO 1973 handelt es sich um eine nach Paragraph 9, erster Satz VStG zulässige, besondere Verwaltungsvorschrift über die Verantwortlichkeit einer natürlichen Person, wenn eine Handlungspflicht oder Unterlassungspflicht, deren Nichterfüllung mit Verwaltungsstrafe bedroht ist, ua eine Gesellschaft trifft.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1983:1982040212.X03

Im RIS seit

15.04.1983

Zuletzt aktualisiert am

29.04.2013

Dokumentnummer

JWR_1982040212_19830415X03