Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2134/74

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2134/74

Entscheidungsdatum

16.04.1975

Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §73 Abs2;
B-VG Art132;
VwGG §27;
  1. AVG § 73 heute
  2. AVG § 73 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 73 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 73 gültig von 20.04.2002 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  5. AVG § 73 gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 73 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 73 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. B-VG Art. 132 heute
  2. B-VG Art. 132 gültig ab 01.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  3. B-VG Art. 132 gültig von 01.08.2014 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2013
  4. B-VG Art. 132 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. B-VG Art. 132 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  6. B-VG Art. 132 gültig von 01.08.1984 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 296/1984
  7. B-VG Art. 132 gültig von 25.12.1946 bis 31.07.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  8. B-VG Art. 132 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 132 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VwGG § 27 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. VwGG § 27 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  3. VwGG § 27 gültig von 01.01.1999 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  4. VwGG § 27 gültig von 22.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 470/1995
  5. VwGG § 27 gültig von 01.01.1991 bis 21.07.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 27 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2557/49 B 13. Juli 1950 RS 1

Stammrechtssatz

Zum Unterschied von den Bestimmungen des Paragraph 73, Absatz 2, AVG, ist der Übergang der Entscheidungspflicht an den VwGH nicht von einer schuldhaften Verzögerung der Behörde abhängig.

Schlagworte

Verletzung der Entscheidungspflicht Allgemein Behördliche Angelegenheiten

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1975:1974002134.X01

Im RIS seit

07.04.2003

Dokumentnummer

JWR_1974002134_19750416X01

Rechtssatz für 2134/74

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2134/74

Entscheidungsdatum

16.04.1975

Index

77 Kunst Kultur

Norm

DSchG 1923 §1 Abs1;
DSchG 1923 §1 Abs3;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0039/73 E 10. Mai 1973 VwSlg 8413 A/1973 RS 1

Stammrechtssatz

In einem Verfahren nach den Paragraphen eins, Absatz eins und 3 DSchG sind die technische Möglichkeit der weiteren Erhaltung des Gegenstandes auf bestimmte oder unbestimmte Zeit, die Kosten einer solchen Erhaltung und die Wirtschaftlichkeit der Aufwendung solcher Kosten unbeachtlich. Insbesondere hat keine Abwägung öffentlicher Interessen (an der Erhaltung wegen geschichtlicher, künstlerischer oder kultureller Bedeutung) und etwa nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerichteter privater Interessen stattzufinden (Hinweis E 11.9.1963, 2001/62, E 24.2.1965, 1377/64, E 18.5.1972, 2262/71).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1975:1974002134.X02

Im RIS seit

07.04.2003

Dokumentnummer

JWR_1974002134_19750416X02

Rechtssatz für 2134/74

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

2134/74

Entscheidungsdatum

16.04.1975

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
77 Kunst Kultur

Norm

AVG §64 Abs2;
DSchG 1923 §1;
DSchG 1923 §3;
DSchG 1923 §5;

Rechtssatz

Immer dann, wenn, aus welchen Gründen immer, bis zur Entscheidung über eine Berufung gegen einen Unterschutzstellungsbescheid nach den Paragraph eins und Paragraph eins, DSchG Zerstörungen oder nach Paragraph 5, DSchG qualifizierte Veränderungen des Denkmals zu besorgen sind, gebietet im Interesse des durch das DSchG gesicherten öffentlichen Wohls Gefahr im Verzuge dringend, die der Berufung sonst zukommende aufschiebende Wirkung auszuschließen. Da damit der Unterschutzstellungsbescheid vollstreckbar geworden ist, kann der Eigentümer alle Gründe, die noch bis zur Entscheidung über seine Berufung gegen den Unterschutzstellungsbescheid die Veränderung oder selbst Zerstörung des Gegenstandes gebieten oder rechtfertigen, in einem Antrag auf Erteilung der Zustimmung des Denkmalamtes nach Paragraph 5, DSchG vorbringen. In einer Berufung gegen den Bescheid über die Aberkennung der aufschiebenden Wirkung für die Berufung gegen den Unterschutzstellungsbescheid sind sie fehl am Platze.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1975:1974002134.X03

Im RIS seit

07.04.2003

Dokumentnummer

JWR_1974002134_19750416X03