Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1340/48

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1340/48

Entscheidungsdatum

07.12.1948

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §41 Abs1;
  1. VwGG § 41 heute
  2. VwGG § 41 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 41 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 41 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 41 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 41 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Dem VwGH ist es versagt bei seinen Entscheidungen Tatsachen zu berücksichtigen, die erst nach Erlaß des angefochtenen Bescheides eingetreten oder der belangten Behörde ohne ihr Verschulden erst nach diesem Zeitpunkt bekannt geworden sind.

Schlagworte

Angenommener Sachverhalt (siehe auch Sachverhalt Neuerungsverbot Allgemein und Sachverhalt Verfahrensmängel)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1948:1948001340.X01

Im RIS seit

24.10.2002

Dokumentnummer

JWR_1948001340_19481207X01

Rechtssatz für 1340/48

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1340/48

Entscheidungsdatum

07.12.1948

Index

10/11 Vereinsrecht Versammlungsrecht
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §37;
AVG §69;
VerbotsG 1947;
  1. AVG § 69 heute
  2. AVG § 69 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 69 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 69 gültig von 01.01.1999 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 69 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Die eindeutige Mitteilung des Amtes der Landesregierung, daß ein Beamter rechtskräftig als belasteter Nationalsozialist registriert ist, bildet für die Dienstbehörde eine hinreichende Grundlage, die Entlassung des Beamten nach Paragraph 18, Litera b, VerbG 1947 auszusprechen. Einer vorherigen Vernehmung des Beamten über die Frage seiner Belastung bedarf es in diesem Falle nicht. War die Registrierung in Wahrheit noch nicht in Rechtskraft erwachsen und erwirkt der Beamte einen rechtskräftigen Bescheid der Registrierungsbehörde, wonach er nicht dem Kreise der belasteten Personen angehört, dann kann er die Wiederaufnahme des Entlassungsverfahrens beantragen.

Schlagworte

Sachverhalt Sachverhaltsfeststellung Beweismittel Parteienvernehmung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1948:1948001340.X02

Im RIS seit

24.10.2002

Dokumentnummer

JWR_1948001340_19481207X02