Begleitende Dokumente
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Hauptdokument
Entscheidungsart
Erkenntnis
Rechtssatznummer
7
Geschäftszahl
Ra 2019/22/0165
Entscheidungsdatum
03.06.2020
Index
E000 EU- Recht allgemein
E3R E19200000
001 Verwaltungsrecht allgemein
10/07 Verwaltungsgerichtshof
41/02 Passrecht Fremdenrecht
Norm
EURallg
FrG 1997
NAG 2005 §2 Abs1 Z15
NAG 2005 §37 Abs6
VwGG §42 Abs2 Z1
VwRallg
32004R0805 Vollstreckungstitel unbestrittene Forderungen
32012R1215 Zuständigkeit gerichtliche Zivil- und Handelssachen
Beachte
Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden):
Ra 2019/22/0166
Ra 2019/22/0167
Ra 2019/22/0168
Rechtssatz
Allfällige Regressansprüche einer Gebietskörperschaft aufgrund einer Haftungserklärung nach § 2 Abs. 1 Z 15 NAG 2005 stellen zivilrechtliche Ansprüche dar (vgl. die Erläuterungen in RV 330 BlgNR 24. GP 47 zu § 37 Abs. 6 NAG 2005 sowie hinsichtlich der - für die Haftungserklärung im NAG 2005 als Vorbild geltenden - Verpflichtungserklärung nach dem Fremdengesetz 1997 OGH 22.1.2015, 2 Ob 12/14z) und somit kommen die unionsrechtlichen Regelungen betreffend die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivilsachen zur Anwendung (vgl. die Verordnung (EU) Nr. 1215/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2012 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen sowie die Verordnung (EG) Nr. 805/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 zur Einführung eines europäischen Vollstreckungstitels für unbestrittene Forderungen).Allfällige Regressansprüche einer Gebietskörperschaft aufgrund einer Haftungserklärung nach Paragraph 2, Absatz eins, Ziffer 15, NAG 2005 stellen zivilrechtliche Ansprüche dar vergleiche die Erläuterungen in Regierungsvorlage 330 BlgNR 24. Gesetzgebungsperiode 47 zu Paragraph 37, Absatz 6, NAG 2005 sowie hinsichtlich der - für die Haftungserklärung im NAG 2005 als Vorbild geltenden - Verpflichtungserklärung nach dem Fremdengesetz 1997 OGH 22.1.2015, 2 Ob 12/14z) und somit kommen die unionsrechtlichen Regelungen betreffend die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivilsachen zur Anwendung vergleiche die Verordnung (EU) Nr. 1215 aus 2012, des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2012 über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen sowie die Verordnung (EG) Nr. 805 aus 2004, des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 zur Einführung eines europäischen Vollstreckungstitels für unbestrittene Forderungen).
Schlagworte
Anzuwendendes Recht Maßgebende Rechtslage VwRallg2 Besondere Rechtsgebiete Gemeinschaftsrecht Verordnung EURallg5
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2020:RA2019220165.L08
Im RIS seit
04.08.2020
Zuletzt aktualisiert am
04.08.2020
Dokumentnummer
JWR_2019220165_20200603L07