Begleitende Dokumente
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Hauptdokument
Entscheidungsart
Erkenntnis
Rechtssatznummer
5
Geschäftszahl
Ra 2017/21/0089
Entscheidungsdatum
29.06.2017
Index
E000 EU- Recht allgemein
E1E
E6J
001 Verwaltungsrecht allgemein
40/01 Verwaltungsverfahren
59/04 EU - EWR
Norm
AVG §68 Abs1
EURallg
VwRallg
11997E010 EG Art10
11997E234 EG Art234 Abs3
61997CJ0224 Ciola VORAB
Beachte
Serie (erledigt im gleichen Sinn):
Ra 2017/21/0105 E 29.06.2017
Ra 2017/21/0114 B 31.08.2017
Rechtssatz
Der im Urteil des EuGH vom 29. April 1999, C-224/97, "Ciola", angenommenen Verpflichtung zur Nichtberücksichtigung eines - vor dem EU-Beitritt Österreichs ergangenen - rechtskräftigen Bescheides bei der Beurteilung der Rechtmäßigkeit der wegen Verstoßes gegen eine dort vorgesehene Auflage verhängten Sanktion (Geldstrafe) lag zugrunde, dass bereits (nämlich unter einem) festgestellt wurde, dass die die Grundlage für die Bestrafung bildende Bescheidauflage dem Gemeinschaftsrecht (Unionsrecht) widerspricht.
Gerichtsentscheidung
EuGH 61997CJ0224 Ciola VORAB
Schlagworte
Gemeinschaftsrecht Auslegung Allgemein EURallg3 Individuelle Normen und Parteienrechte Rechtswirkungen von Bescheiden Rechtskraft VwRallg9/3 Rechtskraft Umfang der Rechtskraftwirkung Allgemein Bindung der Behörde
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2017:RA2017210089.L05
Im RIS seit
07.08.2017
Zuletzt aktualisiert am
11.06.2026
Dokumentnummer
JWR_2017210089_20170629L05