Begleitende Dokumente
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Hauptdokument
Entscheidungsart
Erkenntnis
Rechtssatznummer
8
Geschäftszahl
2004/10/0077
Entscheidungsdatum
18.05.2004
Index
E000 EU- Recht allgemein
E3L E13301500
E6J
Norm
31965L0065 idF 31989L0341 Arzneimittel-RL Art1 Nr2 Abs1;
62000CJ0150 Kommission / Österreich;
EURallg;
Beachte
Vorabentscheidungsverfahren:
* Ausgesetztes Verfahren:
2002/10/0057 B 27. August 2002
* EuGH-Entscheidung:
EuGH 62000CJ0150 5. April 2004
Hinweis auf Stammrechtssatz
GRS wie 2004/10/0073 E 18. Mai 2004 RS 9
Stammrechtssatz
Der EuGH legte in den Gründen des Urteils vom 29. April 2004, C- 150/00 (Kommission/Österreich), (Rn 63), ua Folgendes dar: "Da Vitamine und Mineralstoffe gewöhnlich als Stoffe definiert werden, die in ganz geringer Menge für die tägliche Ernährung und das ordnungsgemäße Funktionieren des Organismus unbedingt erforderlich sind, können sie im Allgemeinen nicht als Medikamente angesehen werden, soweit sie nur in kleinen Mengen eingenommen werden. Dagegen ist unstreitig, dass Vitamin- oder Mineralstoffpräparate bisweilen, im Allgemeinen in starken Dosen, zu therapeutischen Zwecken bei bestimmten Krankheiten verwendet werden, deren Ursache nicht der Vitamin- oder Mineralstoffmangel ist. In diesen Fällen stellen diese Präparate unbestreitbar Arzneimittel dar (Urteil Van Bennekom, Randnrn. 26 und 27)."
Schlagworte
Gemeinschaftsrecht Richtlinie EURallg4
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2004:2004100077.X08
Im RIS seit
25.06.2004
Zuletzt aktualisiert am
29.03.2012
Dokumentnummer
JWR_2004100077_20040518X08