Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 97/09/0365

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

97/09/0365

Entscheidungsdatum

01.07.1998

Index

L24004 Gemeindebedienstete Oberösterreich
40/01 Verwaltungsverfahren
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz

Norm

AVG §58 Abs1;
AVG §58 Abs2;
AVG §59 Abs1;
BDG 1979 §124 impl;
StGdBG OÖ 1956 §112;
StGdBG OÖ 1956 §87;
VStG §24;

Rechtssatz

Für den Verweisungsbeschluß nach dem Paragraph 87, OÖ StGdBG kommen - gleichfalls wie für einen Verhandlungsbeschluß nach der im wesentlichen inhaltsgleichen Bestimmung des Paragraph 124, BDG 1979 im Bereich des Bundesdienstrechtes - die in Verbindung mit Paragraph 112, OÖ StGdBG und Paragraph 24, VStG anzuwendenden Bestimmungen des Paragraph 58, Absatz eins und 2 AVG insofern zur Anwendung, als er - neben der Rechtsmittelbelehrung - einen Spruch und eine Begründung zu enthalten hat. Nach Paragraph 59, Absatz eins, AVG hat der Spruch unter anderem die in Verhandlung stehende Angelegenheit in möglichst getrennter, deutlicher Fassung und unter Anführung der angewendeten Gesetzesbestimmungen, und zwar in der Regel zur Gänze, zu erledigen.

Schlagworte

Rechtsmittelbelehrung Spruch und Begründung Begründungspflicht und Verfahren vor dem VwGH Begründungsmangel als wesentlicher Verfahrensmangel

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1998:1997090365.X04

Im RIS seit

11.07.2001

Zuletzt aktualisiert am

31.10.2016

Dokumentnummer

JWR_1997090365_19980701X04