Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 95/17/0464

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

95/17/0464

Entscheidungsdatum

26.05.1997

Index

L37039 Lustbarkeitsabgabe Vergnügungssteuer Wien
21/03 GesmbH-Recht
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

GmbHG §15;
VergnügungssteuerG Wr 1987 §17;
VergnügungssteuerG Wr 1987 §19 Abs1;
VStG §9 Abs1;
  1. GmbHG § 15 heute
  2. GmbHG § 15 gültig ab 01.01.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 178/2023
  3. GmbHG § 15 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 10/1991
  1. VStG § 9 heute
  2. VStG § 9 gültig ab 05.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2008
  3. VStG § 9 gültig von 01.01.2002 bis 04.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  4. VStG § 9 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. VStG § 9 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Wird die Abgabe nicht zu dem gem Paragraph 17, Wr VergnügungssteuerG 1987 vorgesehenen Zeitpunkt (jeweils zum 10ten des Folgemonates für die im Vormonat angefallenen Abgaben) erklärt und entrichtet, wird sie bereits mit Ablauf dieses Termins verkürzt. Spätere, nach Ablauf dieses Termins andauernde Unterlassungen sind nicht vom Tatbild des Paragraph 19, Absatz eins, Wr VergnügungssteuerG 1987 erfaßt. Eine Person, die erst nach dem Verkürzungszeitpunkt für die Entrichtung der Abgaben verantwortlich wird (hier: die Bestellung zum handelsrechtlichen Geschäftsführer der GmbH erfolgte am 21. März; erst ab diesem Zeitpunkt ist die bestellte Person (auch) für die Abgabenangelegenheiten der GmbH verantwortlich) darf daher nicht nach Paragraph 19, Absatz eins, Wr VergnügungssteuerG 1987 schuldig erkannt werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1997:1995170464.X03

Im RIS seit

20.11.2000

Dokumentnummer

JWR_1995170464_19970526X03