Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 89/05/0162

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

89/05/0162

Entscheidungsdatum

28.11.1989

Index

L37159 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Wien
L80009 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Wien
L80409 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Wien
L82000 Bauordnung
L82009 Bauordnung Wien
L82259 Garagen Wien

Norm

BauO Wr §67 idF 1978/028;
BauRallg;
GaragenG Wr 1957 §36;
GaragenG Wr 1957 §4;
GaragenG Wr 1957 §6;

Rechtssatz

In einem nach dem Flächenwidmungsplan und Bebauungsplan als "Wohngebiet" gewidmeten Gebiet ist die Errichtung einer Wohnhausanlage zweifelsfrei zulässig, und zwar auch mit den vorgesehenen kleineren Geschäftslokalen und der angeordneten Tiefgarage, zumal in städtischen Wohngebieten Tiefgaragen durchaus üblich sind (Hinweis E 21.6.1988, 87/05/0087).

Schlagworte

Planung Widmung BauRallg3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1989050162.X01

Im RIS seit

28.03.2007

Dokumentnummer

JWR_1989050162_19891128X01

Rechtssatz für 89/05/0162

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

89/05/0162

Entscheidungsdatum

28.11.1989

Index

L82259 Garagen Wien

Norm

GaragenG Wr 1957 §36;

Rechtssatz

Da das Wr GaragenG die Verpflichtung zur Errichtung von Stellplätzen zwingend vorsieht, kann die zu erwartende Benützung der Stellplätze regelmäßig keine Verletzung von Nachbarrechten bedeuten, sofern nicht besondere Voraussetzungen gegeben sind (Hinweis E 9.3.1982, 81/05/0126).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1989050162.X02

Im RIS seit

28.03.2007

Dokumentnummer

JWR_1989050162_19891128X02

Rechtssatz für 89/05/0162

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

89/05/0162

Entscheidungsdatum

28.11.1989

Index

L82259 Garagen Wien

Norm

GaragenG Wr 1957 §36;

Rechtssatz

Die Wr BauO räumt dem Nachbarn kein subjektiv-öffentliches Recht darauf ein, dass gegebene Verhältnisse nicht verschlechtert werden dürfen, was insbesondere auch für die Verkehrsverhältnisse auf öffentlichen Straßen gilt (Hinweis E 28.6.1983, 1390/79).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1989050162.X03

Im RIS seit

28.03.2007

Dokumentnummer

JWR_1989050162_19891128X03

Rechtssatz für 89/05/0162

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

89/05/0162

Entscheidungsdatum

28.11.1989

Index

L37159 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Wien
L80009 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Wien
L80409 Altstadterhaltung Ortsbildschutz Wien
L82009 Bauordnung Wien

Norm

BauO Wr §134 Abs3 idF 1987/028;

Rechtssatz

Auch dann, wenn durch die Ausführung eines Baues entlang einer Verkehrsfläche gewisse Schadstoffkonzentrationen kurzzeitig erhöht werden, ist die Baubehörde nicht berechtigt, für eine solche, nach den Bauvorschriften zulässige Bauführung, die Bewilligung zu versagen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1989050162.X04

Im RIS seit

28.03.2007

Dokumentnummer

JWR_1989050162_19891128X04

Rechtssatz für 89/05/0162

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

89/05/0162

Entscheidungsdatum

28.11.1989

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §45 Abs2 impl;
AVG §52 Abs1;
AVG §7 Abs1 Z4;
AVG §7 Abs1;
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007
  1. AVG § 7 heute
  2. AVG § 7 gültig ab 01.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2018
  3. AVG § 7 gültig von 01.01.2008 bis 31.07.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 7 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.2007

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1491/79 E 29. Mai 1980 RS 3

Stammrechtssatz

Der Umstand, dass ein Amtssachverständiger des Landes in einem Verfahren, in welchem das Land als Partei beteiligt ist, auftritt, stellt, wenn nicht besondere Umstände hervorkommen, keinen wichtigen Grund im Sinne des Paragraph 7, Absatz eins, Ziffer 4, AVG dar, der geeignet ist, die volle Unbefangenheit des Amtssachverständigen in Zweifel zu setzen. Gemäß Paragraph 52, Absatz eins, AVG hat aber die Behörde dann, wenn die Beweisaufnahme durch Sachverständige notwendig ist, die ihr beigegebenen oder zur Verfügung stehenden amtlichen Sachverständigen beizuziehen.

Schlagworte

Befangenheit von Sachverständigen Beweismittel Sachverständigenbeweis Besonderes Fachgebiet

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1989:1989050162.X05

Im RIS seit

28.03.2007

Dokumentnummer

JWR_1989050162_19891128X05