Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 85/04/0208

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

85/04/0208

Entscheidungsdatum

17.03.1987

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Rechtssatz

Nach Paragraph 44 a, Litera a, VStG 1950 hat der Spruch des Straferkenntnisses die als erwiesen angenommene Tat zu enthalten. Es bedarf daher grundsätzlich der Anführung des Zeitpunktes der Begehung der Tat und, falls es sich um einen Zeitraum handelt, der Angabe des Anfanges und des Endes dieses Zeitraumes in einer kalendermäßig eindeutig umschriebenen Art im Spruch des Straferkenntnisses (Hinweis E 28.2.1985, 82/06/0030).

Schlagworte

"Die als erwiesen angenommene Tat" Begriff Tatzeit Mängel bei Beschreibung ungenaue Angabe

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1987:1985040208.X01

Im RIS seit

16.06.2005

Dokumentnummer

JWR_1985040208_19870317X01

Rechtssatz für 85/04/0208

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

85/04/0208

Entscheidungsdatum

17.03.1987

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 86/18/0073 E VS 16. Jänner 1987 VwSlg 12375 A/1987 RS 3

Stammrechtssatz

Der VwGH hält an der Meinung fest, daß in der Tatumschreibung gem Paragraph 44, a lita VStG zum Ausdruck kommen muß, ob ein bestimmter Beschuldigter die Tat in eigener Verantwortung oder als der für die Einhaltung der Verwaltungsvorschriften durch juristische Personen oder Personengemeinschaften ohne Rechtspersönlichkeit strafrechtlich Verantwortliche begangen hat.

Schlagworte

Verantwortlichkeit (VStG §9)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1987:1985040208.X02

Im RIS seit

16.06.2005

Dokumentnummer

JWR_1985040208_19870317X02

Rechtssatz für 85/04/0208

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

85/04/0208

Entscheidungsdatum

17.03.1987

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
50/01 Gewerbeordnung

Rechtssatz

Hinsichtlich der Berechtigung zur Verlegung eines "Villas-Daches" bezog sich die Behörde auf die mit keiner Begründung versehenen Äußerung der Landesinnung OÖ der Dachdecker und Pflasterer, ohne allerdings an Hand der Kriterien des Paragraph 29, GewO 1973 darzutun, weshalb das Verlegen eines "Villas-Daches" in den Berechtigungsumfang des Handwerkes Dachdecker (Paragraph 94, Ziffer 8, GewO 1973) falle. Insofern macht der Bf zu Recht eine Verletzung von Verfahrensvorschriften geltend.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1987:1985040208.X03

Im RIS seit

16.06.2005

Dokumentnummer

JWR_1985040208_19870317X03