Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2066/77

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

2066/77

Entscheidungsdatum

21.12.1979

Index

L66504 Flurverfassung Zusammenlegung landw Grundstücke
Flurbereinigung Oberösterreich
80/06 Bodenreform

Norm

FlVfGG §10 Abs4 impl;
FlVfGG §11 impl;
FlVfGG §3 impl;
FlVfGG §4 Abs2 impl;
FlVfLG OÖ 1911 §82 idF 1955/012;
FlVfLG OÖ 1972 §107 Abs3;
FlVfLGDV OÖ 1911 §113;
FlVfLGDV OÖ 1911 §114;
FlVfLGDV OÖ 1955;

Rechtssatz

Um beurteilen zu können, ob die Grundabfindung im Sinn der Paragraphen 109, ff der Zusammenlegungsverordnung 1911 o.ö. Landesgesetzblatt Nr. 40 gesetzmäßig erfolgt ist, darf die im Instanzenzug zugewiesen und vor dem VwGH bekämpfte Grundabfindung nicht mit einem früheren nachmals der Aufhebung bzw. der Abänderung unterzogenen nicht in Rechtskraft erwachsenen Zusammenlegungsplan der Agrarbehörde erster Instanz, sondern nur mit dem Altbestand laut Bestandregister verglichen werden. Es ist auch nicht entscheidend, ob der Wirtschaftsbetrieb der Bfr bei Verwirklichung des jetzt im Instanzenzug erlassenen Zusammenlegungsplanes für die Bfr eine Verschlechterung gegenüber der Grundstücksbewirtschaftung erfährt, wie sie die vorläufige Übernahme zur folge gehabt hat.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1979:1977002066.X01

Im RIS seit

09.07.2003

Dokumentnummer

JWR_1977002066_19791221X01

Rechtssatz für 2066/77

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2066/77

Entscheidungsdatum

21.12.1979

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §41 Abs1;
VwGG §42 Abs2 litc Z3;
VwGG §42 Abs2 Z3 litc impl;
  1. VwGG § 41 heute
  2. VwGG § 41 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 41 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 41 gültig von 01.07.2012 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  5. VwGG § 41 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 41 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0121/77 E VS 14. Dezember 1978 VwSlg 9723 A/1978 RS 5

Stammrechtssatz

Der VwGH hat in den E 14.12.1965, 2210/64 und vom 17.10.1966, 0810/66, ausgesprochen, daß ihm im Verfahren über eine Beschwerde nach Artikel 131, B-VG die Aufnahme von Beweisen versagt sei. Bei dieser Rechtsprechung verbleibt der VwGH insofern, als es ihm verwehrt ist, in der von der Verwaltungsbehörde behandelten Sache anstelle der belangten Behörde eine von dieser allenfalls versäumten Beweisaufnahme nachzuholen und in Ergänzung des Ermittlungsverfahrens zur Feststellung des Sachverhaltes selbst Beweise aufzunehmen. Er kann aber Beweise aufnehmen, um zu prüfen, ob ein wesentlicher Verfahrensmangel vorliegt.

Schlagworte

Beschwerdepunkt Beschwerdebegehren Beweisaufnahme durch den VwGH Verfahrensbestimmungen Befangenheit offenbare Unrichtigkeiten

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1979:1977002066.X02

Im RIS seit

09.07.2003

Dokumentnummer

JWR_1977002066_19791221X02