Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1537/77

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 9379 A/1977

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1537/77

Entscheidungsdatum

08.09.1977

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
72/01 Hochschulorganisation

Norm

UOG 1975 §5 Abs6;
VwGG §34 Abs1;
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Rechtssatz

Betroffenes Organ und damit beschwerdelegitimiert nach Paragraph 5, Absatz 6, UOG ist ein Organ der autonomen Verwaltung nur gegenüber einer aufsichtsbehördlichen Maßnahme, die eine für dieses Organ maßgebende Rechtslage in rechtlich wirksamer Weise geändert hat. Das trifft nicht zu, wenn die Aufsichtsbehörde nach Ergehen der Entscheidung der Berufungsbehörde der autonomen Verwaltung ausschließlich den Bescheid (Beschluß) der erstinstanzlichen autonomen Behörde aufhebt.

Schlagworte

Mangel der Berechtigung zur Erhebung der Beschwerde mangelnde subjektive Rechtsverletzung Parteienrechte und Beschwerdelegitimation Verwaltungsverfahren Rechtsverletzung des Beschwerdeführers Beschwerdelegitimation bejaht

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1977:1977001537.X01

Im RIS seit

02.06.2003

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2015

Dokumentnummer

JWR_1977001537_19770908X01

Rechtssatz für 1537/77

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 9379 A/1977

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1537/77

Entscheidungsdatum

08.09.1977

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Rechtssatz

Eine im Verwaltungsverfahren ergangene Berufungsentscheidung hat die rechtliche Wirkung, daß der erstinstanzliche Bescheid in der Berufungsentscheidung aufgegangen ist und diese, sobald sie erlassen und solange sie aufrecht ist, der alleinige und ausschließliche Träger des Bescheidinhaltes ist.

Schlagworte

Rechtsnatur und Rechtswirkung der Berufungsentscheidung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1977:1977001537.X02

Im RIS seit

02.06.2003

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2015

Dokumentnummer

JWR_1977001537_19770908X02