Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 0092/75

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

0092/75

Entscheidungsdatum

06.02.1976

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §66 Abs4;
VwGG §42 Abs2 lita;
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 2077/64 E 17. Februar 1965 VwSlg 6598 A/1965 RS 1

Stammrechtssatz

Ein Vergreifen im Ausdruck durch die Behörde, die statt zurück - abgewiesen hat, macht den Bescheid nicht rechtswidrig, wenn aus der Begründung der Zurückweisungswille hervorgeht.

Schlagworte

Rechtliche Wertung fehlerhafter Berufungsentscheidungen Rechtsverletzung durch solche Entscheidungen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1976:1975000092.X01

Im RIS seit

15.01.2003

Dokumentnummer

JWR_1975000092_19760206X01

Rechtssatz für 0092/75

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

0092/75

Entscheidungsdatum

06.02.1976

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §66 Abs4;
VwGG §34 Abs1;
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0753/67 B 19. Juni 1967 RS 2

Stammrechtssatz

Wenn eine Behörde anstatt einen Antrag oder eine Berufung als unzulässig zurückzuweisen, in Verkennung der Rechtslage eine Sachentscheidung fällt, kann der Antragsteller - abgesehen den Fall, dass ihm damit die Entscheidung einer anderen nach dem Gesetz zuständigen Behörde genommen wird - in einem Recht nicht verletzt werden und muss eine gegen einen solchen Bescheid erhobene Beschwerde allein schon aus diesem Grund als unzulässige zurückgewiesen werden. Daraus ergibt sich, dass auch keine Partei einen Rechtsanspruch darauf haben kann, dass ihr Antrag zurückgewiesen wird, d. h. mit anderen Worten, dass sie einen Rechtsanspruch darauf hätte, dass sie im Verfahren schlechtergestellt wird, als es - ob zu Recht oder zu Unrecht - tatsächlich geschehen ist, indem ihr Antrag meritorisch behandelt wurde. Diese Rechtslage könnte nur dann eine andere sein, wenn etwa eine Behörde zu Unrecht eine Kompetenz zur Sachentscheidung in Anspruch nimmt und die Partei mit Recht behaupten kann, dass gesetzmäßig nicht diese Behörde, sondern eine andere über den Antrag in der Sache zu entscheiden gehabt hätte (Hinweis E 13.10.1953, 846/52 VwSlg 3136 A/1953 und B 21.1.1966, 985/65).

Schlagworte

Rechtliche Wertung fehlerhafter Berufungsentscheidungen Rechtsverletzung durch solche Entscheidungen

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1976:1975000092.X02

Im RIS seit

15.01.2003

Dokumentnummer

JWR_1975000092_19760206X02

Rechtssatz für 0092/75

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

0092/75

Entscheidungsdatum

06.02.1976

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof
65/01 Allgemeines Pensionsrecht

Norm

PG 1965;
VwGG §34 Abs1;
  1. VwGG § 34 heute
  2. VwGG § 34 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 34 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 34 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 34 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  6. VwGG § 34 gültig von 01.08.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 89/2004
  7. VwGG § 34 gültig von 01.09.1997 bis 31.07.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  8. VwGG § 34 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1341/51 B 10. April 1953 VwSlg 2929 A/1953 RS 1

Stammrechtssatz

Das Wesen der außerordentlichen Versorgungsgenüsse besteht darin, dass sie nicht auf einem Rechtsanspruch beruhen, sondern ohne Anerkennung eines Rechtsanspruches aus Commiserations- (Billigkeits-) Gründen verliehen werden. Das schließt nicht aus, dass bei der Verleihung solcher Versorgungsgenüsse nach Richtlinien vorgegangen wird (Daher: Mangelnde Beschwerdeberechtigung).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1976:1975000092.X03

Im RIS seit

15.01.2003

Dokumentnummer

JWR_1975000092_19760206X03