Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 0509/73

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 4736 F/1974

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

0509/73

Entscheidungsdatum

16.10.1974

Index

10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

VwGG §39 Abs1 lita;
VwGG §39 Abs1 Z1 impl;
  1. VwGG § 39 heute
  2. VwGG § 39 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 39 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 39 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 39 gültig von 01.09.1997 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  6. VwGG § 39 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997
  1. VwGG § 39 heute
  2. VwGG § 39 gültig ab 01.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2021
  3. VwGG § 39 gültig von 01.01.2014 bis 30.06.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. VwGG § 39 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  5. VwGG § 39 gültig von 01.09.1997 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/1997
  6. VwGG § 39 gültig von 05.01.1985 bis 31.08.1997

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 0955/68 E 13. Dezember 1968 RS 4

Stammrechtssatz

Ein erst im Ergänzungsschriftsatz zu einem abgetretenen VfGH-Beschwerde gestellter Antrag auf Durchführung einer Verhandlung ist als verspätet nicht mehr zu berücksichtigen.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1974:1973000509.X01

Im RIS seit

16.10.1974

Zuletzt aktualisiert am

24.04.2009

Dokumentnummer

JWR_1973000509_19741016X01

Rechtssatz für 0509/73

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 4736 F/1974

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

0509/73

Entscheidungsdatum

16.10.1974

Index

32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht
32/02 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Norm

BAO §23 Abs2;
EStG 1967 §15 Abs1 Z1;

Rechtssatz

Die Verwertung der Früchte eines Verbrechens kann abgabenrechtliche Folgen nach sich ziehen, weil es Sinn des Paragraph 23, Absatz 2, BAO ist, Steuerpflichtige, die Einkünfte innerhalb der Einkunftsarten des Paragraph 2, Absatz 3, EStG 1967 durch strafbare Handlungen erzielen, nicht besser zu stellen als Steuerpflichtige mit legalen Einkünften der gleichen Einkunftsart. Der Handel mit gestohlenen Sachen soll daher

nicht besser behandelt werden als der Handel mit ehrlich erworbenen Waren.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1974:1973000509.X02

Im RIS seit

16.10.1974

Zuletzt aktualisiert am

24.04.2009

Dokumentnummer

JWR_1973000509_19741016X02

Rechtssatz für 0509/73

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 4736 F/1974

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

0509/73

Entscheidungsdatum

16.10.1974

Index

32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

Beachte

Besprechung in: AnwBl 1982/3, S 161;

Rechtssatz

Bei der Schätzung des Gewinnes aus dem gewerblichen Handel mit gestohlenen Sachen, die mangels Buchführungspflicht und tatsächlicher Führung von Aufzeichnungen, die einen Betriebsvermögensvergleich ermöglichen, auf Basis einer Einnahmenüberschußrechnung durchgeführt wird, können Ersatzleistungen an den Geschädigten nicht schon im Jahr der Veräußerung des Diebsgutes berücksichtigt werden. Diese Ausgaben können vielmehr erst im Zeitpunkt der tatsächlichen Verausgabung abgesetzt werden.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1974:1973000509.X03

Im RIS seit

16.10.1974

Zuletzt aktualisiert am

24.04.2009

Dokumentnummer

JWR_1973000509_19741016X03