Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1643/69

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 7935 A/1970

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1643/69

Entscheidungsdatum

21.12.1970

Index

L85002 Straßen Kärnten

Norm

LStG Krnt 1966 §21;
LStG Krnt 1966 §22;

Rechtssatz

Erweist sich ein einmal errichteter Ortschaftsweg durch Steigerung des Verkehrsaufkommens den Anforderungen, aber auch den Sicherheitsvorschriften nicht mehr entsprechend und muss er verbreitert werden, so dürfen die damit verbundenen Kosten für Herstellung und Erhaltung des Weges nicht nach dem unter anderen Voraussetzungen einmal erstellten Aufteilungsschlüssel vorgeschrieben werden. Es ist vielmehr die Ursache für das gestiegene Verkehrsaufkommen zu ermitteln und der Aufteilungsschlüssel im Zusammenhang mit dem ganzen Straßenbauvorhaben neu festzusetzen (Paragraph 22, Absatz 2, letzter Satz KStG), wobei in erster Linie derjenige zur erhöhten Beitragsleistung heranzuziehen ist, zu dessen Vorteil ein Ortschaftsweg in einem derart gesteigerten Maße benützt wird, dass er den bisher gegebenen Bedürfnissen nicht mehr entspricht.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1970:1969001643.X01

Im RIS seit

04.07.2002

Dokumentnummer

JWR_1969001643_19701221X01

Rechtssatz für 1643/69

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 7935 A/1970

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1643/69

Entscheidungsdatum

21.12.1970

Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art119a Abs5;
VwGG §42 Abs2 lita;
VwGG §42 Abs2 Z1 impl;
  1. B-VG Art. 119a heute
  2. B-VG Art. 119a gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 119a gültig von 01.01.1985 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 490/1984
  5. B-VG Art. 119a gültig von 21.07.1962 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 205/1962
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Rechtssatz

Wird ein auf einem mangelhaften Ermittlungsverfahren beruhender Berufungsbescheid durch die Vorstellungsbehörde aufrechterhalten, dann belastet dies deren Bescheid mit inhaltlicher Rechtswidrigkeit.

Schlagworte

Ermessen Vorstellungsbehörde (B-VG Art119a Abs5) Inhalt der Vorstellungsentscheidung Aufgaben und Befugnisse der Vorstellungsbehörde

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1970:1969001643.X02

Im RIS seit

04.07.2002

Dokumentnummer

JWR_1969001643_19701221X02