Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 1218/66

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

1218/66

Entscheidungsdatum

24.01.1967

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehGNov 14te Art2 Z2;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1094/66 E 17. Jänner 1967 RS 2

Stammrechtssatz

Unter den Voraussetzungen des Artikel römisch zwei, Ziffer 2, der 14 GG Novelle hat der Beamte einen Rechtsanspruch auf Verbesserung der besoldungsrechtlichen und der sonstigen dienstrechtlichen Stellung.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1967:1966001218.X01

Im RIS seit

11.03.2002

Dokumentnummer

JWR_1966001218_19670124X01

Rechtssatz für 1218/66

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

1218/66

Entscheidungsdatum

24.01.1967

Index

63/02 Gehaltsgesetz

Norm

GehGNov 14te Art2 Z3;

Rechtssatz

Der Laufbahnvergleich kann nur dann unterbleiben, wenn die sinngemäße Anwendung der Bestimmungen des Artikels römisch eins der 14 GG Novelle zu keiner einen früheren Vorrückung in höhere Bezüge anrechenbaren Dienstzeit führt (Hinweis E 23.11.1966, 1160/66 und vom 30.11.1966, 1143/66).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1967:1966001218.X02

Im RIS seit

11.03.2002

Dokumentnummer

JWR_1966001218_19670124X02

Rechtssatz für 1218/66

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

1218/66

Entscheidungsdatum

24.01.1967

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
63/02 Gehaltsgesetz
63/06 Dienstrechtsverfahren

Rechtssatz

Da es sich bei der Laufbahn der Beamten mit gleicher anrechenbarer Dienstzeit, dienstlicher Beurteilung und dienstlicher Stellung nicht um eine offenkundige Tatsache handelt, ist sie zum Gegenstand eines Ermittlungsverfahren zu machen, dessen Ergebnisse der Partei vorzuhalten sind (Paragraph 45, Absatz 3, AVG 1950, Paragraph 8, DVG) und gemäss Paragraph 60, AVG 1950 9in der Begründung des Bescheides zusammenzufassen sind, der über den auf Verbesserung der besoldungsrechtlichen Stellung gerichteten Antrag des Beamten ergeht. Ein solcher Bescheid bedarf dann keiner Begründung, wenn dem Standpunkt der Partei vollinhaltlich Rechnung getragen wird (Paragraph 58, Absatz 2, AVG 1950).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1967:1966001218.X03

Im RIS seit

11.03.2002

Dokumentnummer

JWR_1966001218_19670124X03

Rechtssatz für 1218/66

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

1218/66

Entscheidungsdatum

24.01.1967

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
63/02 Gehaltsgesetz
63/06 Dienstrechtsverfahren

Norm

AVG §58 Abs2;
DVG 1958 §10;
GehGNov 14te Art2 Z3;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie 1094/66 E 17. Jänner 1967 RS 1

Stammrechtssatz

Die Zuerkennung einer günstigeren besoldungsrechtlichen Stellung nach Artikel römisch zwei, Z2 der 14. GehG. Novelle ist einer Ernennung nicht gleichzuhalten (daher keine Maßnahme der freien Beförderung); sie stellt auch keine mit einer Ernennung zusammenhängende und gleichzeitig mit ihr getroffene Feststellung dar (Paragraph 10, DVG) und ist daher zu begründen, wenn dem Antrag des Beamten auf Verbesserung seiner besoldungsrechtlichen Stellung nicht vollinhaltlich stattgegeben wird. Von einer vollinhaltlichen Stattgebung des Antrages kann nur dann die Rede sein, wenn der Antragsteller die angestrebte besoldungsrechtliche Stellung ganz konkret bezeichnete und ihm diese Stellung zuerkannt wird.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1967:1966001218.X04

Im RIS seit

11.03.2002

Dokumentnummer

JWR_1966001218_19670124X04