Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für Ra 2018/06/0021

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

Ra 2018/06/0021

Entscheidungsdatum

01.08.2018

Index

L37156 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag Steiermark
L80006 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Steiermark
L82006 Bauordnung Steiermark

Norm

BauG Stmk 1995 §26 Abs1 Z1
ROG Stmk 2010 §26 Abs1

Beachte


Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden):
Ra 2018/06/0022
Serie (erledigt im gleichen Sinn):
Ra 2018/06/0016 E 03.09.2018

Rechtssatz

Nach der Rechtsprechung des VfGH vergleiche VfGH 18.6.2014, B 683 aus 2012,, und 27.2.2018, E 1328 aus 2016,) kann eine Baubehörde in einem Fall, in dem eine für eine Beurteilung der Rechtmäßigkeit eines beantragten Bauvorhabens notwendige Verordnung fehlt, im Verfahren über ein Rechtsmittel eines Nachbarn, der sich gegen die Erteilung der Baubewilligung wendet, nicht zum Ergebnis kommen, dass das Rechtsmittel abzuweisen sei. Der VfGH sah es in beiden Fällen (in der Entscheidung vom 27. Februar 2018 im Besonderen hinsichtlich Paragraph 26, Absatz eins, Ziffer eins, Stmk BauG 1995, der auch im vorliegenden Fall maßgeblich ist) als entscheidend an, dass das Fehlen der betreffenden Verordnungen Auswirkungen auf die subjektiven Rechte des (jeweils) beschwerdeführenden Nachbarn haben kann.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RA2018060021.L03

Im RIS seit

14.06.2021

Zuletzt aktualisiert am

14.06.2021

Dokumentnummer

JWR_2018060021_20180801L03

Rechtssatz für Ra 2018/06/0067

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

3

Geschäftszahl

Ra 2018/06/0067

Entscheidungsdatum

01.08.2018

Index

L37156 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag Steiermark
L80006 Raumordnung Raumplanung Flächenwidmung Bebauungsplan Steiermark
L82006 Bauordnung Steiermark

Norm

BauG Stmk 1995 §26 Abs1 Z1
ROG Stmk 2010 §26 Abs1

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ra 2018/06/0021 E 1. August 2018 RS 3

Stammrechtssatz

Nach der Rechtsprechung des VfGH vergleiche VfGH 18.6.2014, B 683 aus 2012,, und 27.2.2018, E 1328 aus 2016,) kann eine Baubehörde in einem Fall, in dem eine für eine Beurteilung der Rechtmäßigkeit eines beantragten Bauvorhabens notwendige Verordnung fehlt, im Verfahren über ein Rechtsmittel eines Nachbarn, der sich gegen die Erteilung der Baubewilligung wendet, nicht zum Ergebnis kommen, dass das Rechtsmittel abzuweisen sei. Der VfGH sah es in beiden Fällen (in der Entscheidung vom 27. Februar 2018 im Besonderen hinsichtlich Paragraph 26, Absatz eins, Ziffer eins, Stmk BauG 1995, der auch im vorliegenden Fall maßgeblich ist) als entscheidend an, dass das Fehlen der betreffenden Verordnungen Auswirkungen auf die subjektiven Rechte des (jeweils) beschwerdeführenden Nachbarn haben kann.

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2018:RA2018060067.L04

Im RIS seit

08.01.2021

Zuletzt aktualisiert am

08.01.2021

Dokumentnummer

JWR_2018060067_20180801L03