Begleitende Dokumente
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Hauptdokument
Entscheidungsart
Erkenntnis
Dokumenttyp
Rechtssatz
Sammlungsnummer
VwSlg 18726 A/2013
Rechtssatznummer
9
Geschäftszahl
2012/03/0102
Entscheidungsdatum
23.10.2013
Index
E000 EU- Recht allgemein
E1M
E6J
59/04 EU - EWR
Norm
12010M006 EUV Art06 Art6;
62010CJ0617 Aklagaren / Fransson VORAB;
EURallg;
Beachte
Serie (erledigt im gleichen Sinn):
2012/03/0103 E 23. Oktober 2013
Rechtssatz
Wird eine mitgliedstaatliche Behörde im Anwendungsbereich des Unionsrechts tätig, hat sie nach der Rechtsprechung des EuGH in diesem Zusammenhang zudem auch die Grundrechte des Unionsrechts zu beachten, zumal keine Fallgestaltung denkbar ist, die vom Unionsrecht erfasst wird, ohne dass die Grundrechte des Unionsrechts anwendbar wären (Hinweis Urteil des EuGH vom 26. Februar 2013 Åkerberg Fransson, Rs C-617/10, Rz 21 und Rz 43 ff, sowie Art 6 des Vertrags über die Europäische Union - EUV; Hinweis E vom 23. Jänner 2013, 2010/15/0196).Wird eine mitgliedstaatliche Behörde im Anwendungsbereich des Unionsrechts tätig, hat sie nach der Rechtsprechung des EuGH in diesem Zusammenhang zudem auch die Grundrechte des Unionsrechts zu beachten, zumal keine Fallgestaltung denkbar ist, die vom Unionsrecht erfasst wird, ohne dass die Grundrechte des Unionsrechts anwendbar wären (Hinweis Urteil des EuGH vom 26. Februar 2013 Åkerberg Fransson, Rs C-617/10, Rz 21 und Rz 43 ff, sowie Artikel 6, des Vertrags über die Europäische Union - EUV; Hinweis E vom 23. Jänner 2013, 2010/15/0196).
Gerichtsentscheidung
EuGH 62010CJ0617 Aklagaren / Fransson VORAB
Schlagworte
Gemeinschaftsrecht Anwendungsvorrang, partielle Nichtanwendung von
innerstaatlichem Recht EURallg1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:VWGH:2013:2012030102.X09
Im RIS seit
03.12.2013
Zuletzt aktualisiert am
05.10.2017
Dokumentnummer
JWR_2012030102_20131023X09