Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2001/08/0196

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 16265 A/2004

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

2001/08/0196

Entscheidungsdatum

14.01.2004

Index

63/02 Gehaltsgesetz
66/02 Andere Sozialversicherungsgesetze

Norm

BKUVG §1 Abs1 Z1;
BKUVG §19;
BKUVG §21;
GehG 1956 §19;
GehG 1956 §3 Abs2;
GehG 1956 §3 Abs3;

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): 2001/08/0197 E 14. Jänner 2004 2001/08/0200 E 14. Jänner 2004 2001/08/0198 E 14. Jänner 2004 2001/08/0199 E 14. Jänner 2004

Rechtssatz

Es kann weder dem Gesetz noch den Materialien (463 Blg römisch elf. Gesetzgebungsperiode entnommen werden, dass der Gesetzgeber die Grundlage für die Sonderbeiträge (Paragraph 21, B-KUVG) in einer anderen Weise gestalten wollte als die Beitragsgrundlage für die allgemeinen Beiträge (Paragraph 19, B-KUVG). Der Begriff der Sonderzahlung iSd Paragraph 21, B-KUVG entspricht daher jenem des hier anzuwendenden Paragraph 3, Absatz 3, Gehaltsgesetz 1956. Sonderzahlung iSd Paragraph 3, Absatz 3, Gehaltsgesetz 1956 ist daher der Betrag von 50 v.H. des Monatsbezuges, der dem Beamten für den Monat der Auszahlung zusteht. Der Monatsbezug ist iSd Paragraph 3, Absatz 2, Gehaltsgesetz 1956 zu verstehen. [Hier: Die an einen in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zum Bund stehenden Dienstnehmer (der in der Krankenversicherung nach Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer eins, B-KUVG versichert ist) gemäß Paragraph 19, Gehaltsgesetz 1956 gewährte Belohnung zählt nicht zum Monatsbezug und folglich daher auch nicht zur Sonderzahlung, weshalb auch keine Sonderbeiträge nach Paragraph 21, B-KUVG zu entrichten sind.]

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2004:2001080196.X02

Im RIS seit

11.02.2004

Zuletzt aktualisiert am

07.10.2008

Dokumentnummer

JWR_2001080196_20040114X02