Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 95/19/0578

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

95/19/0578

Entscheidungsdatum

10.12.1996

Index

19/05 Menschenrechte
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AufG 1992 §6 Abs2;
FrG 1993 §10 Abs1 Z6 impl;
MRK Art8 Abs1;
MRK Art8 Abs2;
PaßG 1969 §23 Abs3;

Rechtssatz

Hält sich der Fremde aufgrund einer Verordnung nach Paragraph 23, Absatz 2, PaßG lediglich für einen Zeitraum von etwa drei Monaten rechtmäßig im Inland auf, kann vom Vorliegen von gemäß Artikel 8, MRK geschützten Rechten, die bei einer Entscheidung nach Paragraph 6, Absatz 2, AufenthaltsG 1992 zu berücksichtigen wären, nicht die Rede sein. Eine Einschränkung des - allenfalls - durch Artikel 8, Absatz eins, MRK geschützten Rechtes auf FamilienNACHZUG durch Paragraph 6, Absatz 2, AufenthaltsG 1992 erscheint aus dem Gesichtspunkt der öffentlichen Ordnung und des damit verbundenen Rechtes des Staates auf Regelung der Neuzuwanderung im Fall des Beschwerdeführers gemäß Artikel 8, Absatz 2, MRK gerechtfertigt (Hinweis E 14.5.1996, 95/19/0362, betreffend Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer 6, FrG 1993).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1996:1995190578.X02

Im RIS seit

06.08.2001

Dokumentnummer

JWR_1995190578_19961210X02

Rechtssatz für 95/19/0371

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 14608 A/1997

Rechtssatznummer

6

Geschäftszahl

95/19/0371

Entscheidungsdatum

14.02.1997

Index

19/05 Menschenrechte
41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

AufG 1992 §6 Abs2;
FrG 1993 §10 Abs1 Z6 impl;
MRK Art8 Abs1;
MRK Art8 Abs2;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie VwGH E 1996/12/10 95/19/0578 2 (hier nur letzter Satz)

Stammrechtssatz

Hält sich der Fremde aufgrund einer Verordnung nach Paragraph 23, Absatz 2, PaßG lediglich für einen Zeitraum von etwa drei Monaten rechtmäßig im Inland auf, kann vom Vorliegen von gemäß Artikel 8, MRK geschützten Rechten, die bei einer Entscheidung nach Paragraph 6, Absatz 2, AufenthaltsG 1992 zu berücksichtigen wären, nicht die Rede sein. Eine Einschränkung des - allenfalls - durch Artikel 8, Absatz eins, MRK geschützten Rechtes auf FamilienNACHZUG durch Paragraph 6, Absatz 2, AufenthaltsG 1992 erscheint aus dem Gesichtspunkt der öffentlichen Ordnung und des damit verbundenen Rechtes des Staates auf Regelung der Neuzuwanderung im Fall des Beschwerdeführers gemäß Artikel 8, Absatz 2, MRK gerechtfertigt (Hinweis E 14.5.1996, 95/19/0362, betreffend Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer 6, FrG 1993).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1997:1995190371.X06

Im RIS seit

07.06.2001

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2009

Dokumentnummer

JWR_1995190371_19970214X06