Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 93/06/0031

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

2

Geschäftszahl

93/06/0031

Entscheidungsdatum

13.05.1993

Index

L37156 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Steiermark
L82000 Bauordnung
L82006 Bauordnung Steiermark

Norm

BauO Stmk 1968 §4 Abs1;
BauO Stmk 1968 §4 Abs2;
BauRallg;

Rechtssatz

Sind beide Gebäudetrakte (als getrennte Gebäude) bewilligungsfähig und führt die Kombination zu einem einheitlichen Gebäude (Hinweis E 28.1.1963, 1154/62, VwSlg 5951 aus 1963,; E 28.5.1974, 120/74, VwSlg 8625 aus 1974,) gegenüber der unstrittig zulässigen Variante zu keiner Mehrbelastung des Nachbarn nach den für die jeweilige Abstandsvorschrift maßgebenden Wertungsgesichtspunkten, ist die jeweilige Geschoßzahl jenes Gebäudetraktes, der der jeweiligen Grundgrenze des Nachbarn gegenüberliegt (Hinweis E 12.5.1980, 2919/77, VwSlg 10127 aus 1980,), für die Festlegung des Abstandes maßgebend (hier: Seitenabstand von 4 m zwischen dem zweigeschoßigen Längstrakt und der südlichen Grundgrenze des Nachbarn, der der dreigeschoßige Quertrakt mit keinem Bauteil gegenüberliegt, ist gesetzeskonform).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1993:1993060031.X02

Im RIS seit

03.05.2001

Dokumentnummer

JWR_1993060031_19930513X02

Rechtssatz für 95/06/0185

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

8

Geschäftszahl

95/06/0185

Entscheidungsdatum

27.02.1998

Index

L37156 Anliegerbeitrag Aufschließungsbeitrag Interessentenbeitrag
Steiermark
L82000 Bauordnung
L82006 Bauordnung Steiermark

Norm

BauO Stmk 1968 §4 Abs1;
BauO Stmk 1968 §4 Abs2;
BauRallg;

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie VwGH E 1993/05/13 93/06/0031 2

Stammrechtssatz

Sind beide Gebäudetrakte (als getrennte Gebäude) bewilligungsfähig und führt die Kombination zu einem einheitlichen Gebäude (Hinweis E 28.1.1963, 1154/62, VwSlg 5951 aus 1963,; E 28.5.1974, 120/74, VwSlg 8625 aus 1974,) gegenüber der unstrittig zulässigen Variante zu keiner Mehrbelastung des Nachbarn nach den für die jeweilige Abstandsvorschrift maßgebenden Wertungsgesichtspunkten, ist die jeweilige Geschoßzahl jenes Gebäudetraktes, der der jeweiligen Grundgrenze des Nachbarn gegenüberliegt (Hinweis E 12.5.1980, 2919/77, VwSlg 10127 aus 1980,), für die Festlegung des Abstandes maßgebend (hier: Seitenabstand von 4 m zwischen dem zweigeschoßigen Längstrakt und der südlichen Grundgrenze des Nachbarn, der der dreigeschoßige Quertrakt mit keinem Bauteil gegenüberliegt, ist gesetzeskonform).

Schlagworte

Nachbarrecht Nachbar Anrainer Grundnachbar subjektiv-öffentliche Rechte, Abstandsvorschriften BauRallg5/1/1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:1998:1995060185.X08

Im RIS seit

03.05.2001

Dokumentnummer

JWR_1995060185_19980227X08